live!

Dienstag 25.2.14
doors 19.00, show 19.30
Di 25.2.14

«10 YEARS MASCOTTE PRESENTS, Only Show in Switzerland!»

MAXIMO PARK(UK)

«10 YEARS MASCOTTE PRESENTS, Only Show in Switzerland!»
Support: HIS CLANCYNESS (UK)

Support: HIS CLANCYNESS (UK)

doors 19.00, show 19.30

Vorverkauf
Links

32,- Starticket
Homepage
Facebook

Maximo Park kehren am 25. Februar 2014 (pünktlich zum 10. Jubiläum des Mascotte) wieder zurück an den Ort an dem in der Schweiz für sie alles begann…
Im Reisegepäck das im Frühjahr erscheinende, brandneue 5. Album „TOO MUCH INFORMATION“ und alle ihre Indie-Hits.

Wer damals bei ihrer ersten Show mit dabei war vergisst sie nie…wer nicht darf das Erlebnis im nachfolgenden NZZ Konzertbericht von damals nachlesen…

Too much information?

Nein, denn die Parks kehren Heim…und wir freuen uns drauf!

 

NZZ - 20. August 2005, 02:04

Die Warteschlange vor dem Mascotte ist ähnlich lang wie die Reihe junger Bands, die zurzeit mit einer Neuauflage der frühen New Wave das allgemeine Revival des Rock fortführen. Die neue Welle aus Grossbritannien erfasst auch hierzulande immer mehr Musikfans, weil erstaunlich viele dieser Gruppen nicht einfach Trendmitläufer oder eiligst aufgebaute Kopien sind: Bands wie Bloc Party oder Franz Ferdinand haben vielmehr bereits mit dem Débutalbum erstaunlich ausgereiftes Songwriting und mitreissende Lebendigkeit bewiesen.

In die erste Liga dieser Gruppen gehört mit Sicherheit auch Maxïmo Park, die am Donnerstag im ausverkauften Mascotte auftrat. Die fünf Musiker aus Newcastle zerfetzten sogleich den steifen Eindruck, den sie mit schwarzen Kleidern, Krawatten und strengen Frisuren machten. Mit ungestümer Energie, die den Punk als Vorläuferstil durchblitzen lässt, packen sie das Publikum und sorgen für ausgelassene Stimmung. Sie spielen gleichzeitig so präzis, dass man im transparenten, trockenen Sound jedes Instrument und jedes Wort klar heraushören kann. Klar zutage treten auch die Vorbilder, nicht nur britische von der Gang Of Four und The Jam bis zu neueren Gruppen wie Blur und Pulp, in «I Want You To Stay» und «Limassol» auch die Talking Heads. An diese erinnert insbesondere Sänger Paul Smith mit seinem beschwörenden, zuweilen etwas manierierten Gesang und spastischen Bewegungen. Leidenschaftlich singt er über die Suche nach Romantik, Frustration in der Liebe und die Langeweile in der Provinz, lockert das Konzert aber auch mit witzigen Ansagen auf.

Mit ungewöhnlichen Arrangements verleiht Maxïmo Park den Songs einen frischen, eigenwilligen Charakter, so dass sie trotz ihrem Retro-Bezug weder nostalgisch noch epigonal wirken. Die Gruppe dürfte sich auch nicht als Eintagsfliege entpuppen, denn ihr Live-Programm beschränkt sich nicht - wie bei vielen Shootingstars - auf die Songs ihres Débutalbums «A Certain Trigger». Sie spielt auch B-Seiten-Titel wie «Fear Of Falling» und neue Songs wie «A Year Of Doubt», die keineswegs abfallen. Höhepunkt ist trotzdem das zum würdigen Abschluss interpretierte Stück «Going Missing», das sich mit seinem eingängigen Refrain zum Evergreen mausern könnte.

Markus Ganz

Zürich, Mascotte, 18. August 2005

 

Flyer
Vorverkauf
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32,- Starticket
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Maximo Park kehren am 25. Februar 2014 (pünktlich zum 10. Jubiläum des Mascotte) wieder zurück an den Ort an dem in der Schweiz für sie alles begann…
Im Reisegepäck das im Frühjahr erscheinende, brandneue 5. Album „TOO MUCH INFORMATION“ und alle ihre Indie-Hits.

Wer damals bei ihrer ersten Show mit dabei war vergisst sie nie…wer nicht darf das Erlebnis im nachfolgenden NZZ Konzertbericht von damals nachlesen…

Too much information?

Nein, denn die Parks kehren Heim…und wir freuen uns drauf!

 

NZZ - 20. August 2005, 02:04

Die Warteschlange vor dem Mascotte ist ähnlich lang wie die Reihe junger Bands, die zurzeit mit einer Neuauflage der frühen New Wave das allgemeine Revival des Rock fortführen. Die neue Welle aus Grossbritannien erfasst auch hierzulande immer mehr Musikfans, weil erstaunlich viele dieser Gruppen nicht einfach Trendmitläufer oder eiligst aufgebaute Kopien sind: Bands wie Bloc Party oder Franz Ferdinand haben vielmehr bereits mit dem Débutalbum erstaunlich ausgereiftes Songwriting und mitreissende Lebendigkeit bewiesen.

In die erste Liga dieser Gruppen gehört mit Sicherheit auch Maxïmo Park, die am Donnerstag im ausverkauften Mascotte auftrat. Die fünf Musiker aus Newcastle zerfetzten sogleich den steifen Eindruck, den sie mit schwarzen Kleidern, Krawatten und strengen Frisuren machten. Mit ungestümer Energie, die den Punk als Vorläuferstil durchblitzen lässt, packen sie das Publikum und sorgen für ausgelassene Stimmung. Sie spielen gleichzeitig so präzis, dass man im transparenten, trockenen Sound jedes Instrument und jedes Wort klar heraushören kann. Klar zutage treten auch die Vorbilder, nicht nur britische von der Gang Of Four und The Jam bis zu neueren Gruppen wie Blur und Pulp, in «I Want You To Stay» und «Limassol» auch die Talking Heads. An diese erinnert insbesondere Sänger Paul Smith mit seinem beschwörenden, zuweilen etwas manierierten Gesang und spastischen Bewegungen. Leidenschaftlich singt er über die Suche nach Romantik, Frustration in der Liebe und die Langeweile in der Provinz, lockert das Konzert aber auch mit witzigen Ansagen auf.

Mit ungewöhnlichen Arrangements verleiht Maxïmo Park den Songs einen frischen, eigenwilligen Charakter, so dass sie trotz ihrem Retro-Bezug weder nostalgisch noch epigonal wirken. Die Gruppe dürfte sich auch nicht als Eintagsfliege entpuppen, denn ihr Live-Programm beschränkt sich nicht - wie bei vielen Shootingstars - auf die Songs ihres Débutalbums «A Certain Trigger». Sie spielt auch B-Seiten-Titel wie «Fear Of Falling» und neue Songs wie «A Year Of Doubt», die keineswegs abfallen. Höhepunkt ist trotzdem das zum würdigen Abschluss interpretierte Stück «Going Missing», das sich mit seinem eingängigen Refrain zum Evergreen mausern könnte.

Markus Ganz

Zürich, Mascotte, 18. August 2005

 

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