live!

  • Dienstag 21.11.17
    doors 19.00, show 19.30, ZKB Special

    SOLD OUT! - LITTLE DRAGON (SWE)

    «SOLD OUT! - Only show in Switzerland!»
    support tbc

    Di 21.11.17 / ZKB Special

    «SOLD OUT! - Only show in Switzerland!»

    SOLD OUT! - LITTLE DRAGON (SWE)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 42
    ZKB-Tickets: chf 22 (limitiert)
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    Die schwedische Band Little Dragon besteht aus den drei Schulfreunden Erik Bodin (Schlagzeug), Fredrick Källgren (Bass) und Håkan Wirenstrand (Keyboard) und ihrer Freundin Yukimi Nagano. Im Gegensatz zu Wirenstrand, der aus den Wäldern von Smaland stammt, wuchs die Halbjapanerin Nagano in Göteborg auf. Bereits als kleines Mädchen beginnt sie zu singen und seitdem leiht sie ihrer Stimme den Bands Koop und Sleepwalker.

    Little Dragon veröffentlichen ihr gleichnamiges Debütalbum beim Peacefrog Label, bei dem auch José González unter Vertrag steht. Nagano und Bodin sind auf Tournee die Begleitmusiker von González. Um ihr erstes eigenes Album fertig zu bekommen, hat das Quartet auch schon mal Nebenjobs geschmissen:"Wir waren lieber pleite, damit wir uns auf die Band konzentrieren konnten," erklärt Yukimi. Nach dem Debüt folgt zwei Jahre später die Platte "Machine Dreams", und sorgt für zahlreiche positive Kritiken. Durch den Aufruhr bekommt auch Damon Albarn Wind von den Schweden- auf die Empfehlung seiner Frau hin bietet er ihnen kurzerhand Features auf dem Gorillaz-Album "Plastic Beach" an. Nach einer ausgiebigen Tour zur Platte widmet sich die Band wieder ihrem eigenen Handwerk, 2011 erscheint "Ritual Union".

    Zu Sängerin Yukimi Nagatos Einflüssen und Inspirationen zählt unter anderem Janet Jackson - explizit ihre langsameren Stücke beeinflussen das 2014er-Album "Nabuma Rubberband". Mit der neuen Platte im Gepäck verbuchen Little Dragon eine Grammy-Nominierung in der Kategorie 'Best Dance/Electronic Album'. Nach über einer Dekade im Musikgeschäft trägt die Band ihren Sound weiter und modifiziert ihn zu einer Mischung aus Downtempo und treibenden, elektronischen Beats. Als gelungenen Beweis liefern sie 2017 ihre fünfte Platte "Season High" ab. Fiepsende Gameboy-Melodien begleiten den Zuckerschock, ein Innuendo aus Zeiten von Atari und Cornflakes - natürlich die der teuren Sorte, in allen möglichen chemischen Farben, von Eltern mit bösen Blicken begutachtet. Wenn dann noch ein Spielzeug in der Packung lag, fühlte sich das so ähnlich an, wie der Track "High" klingt. Die erste Single aus "Season High" kommt im Slo-Mo-Videogame-Sound und ergeht sich in Kiffer-Plattitüden:"Feel free to roll another one for me".

    Am 21. November spielen Little Dragon ihre einzige CH-Show im Zürcher mascotte! Ready to get high?

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  • Samstag 25.11.17
    doors 19.00, show 19.30

    FREDDIE GIBBS (USA)

    support IAMNOBODI (US).

    Sa 25.11.17

    FREDDIE GIBBS (USA)

    support IAMNOBODI (US).

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne gewähr)

    Seit Fredrick Tipton, besser bekannt unter seinem Stage Name Freddie Gibbs, 2003 seine feurigen Rhymes in die US Rapszene zu speien anfing, hat der aus Indiana stammende Musiker einen weiten und steil aufsteigenden Weg zurückgelegt. Mit schier unerschöpflichem Atem und einem musikalischen Output, der die jungen Grossmäuler der Gangsta Rap Szene in winselnde Welpen verwandelt, hat Gibbs bis heute eine Unzahl an Mixtapes und namhaften Alben über sein eigenes Label ESGN veröffentlicht.

    Releases wie Str8 Killa oder Baby Face Killa gelten bereits jetzt als Klassiker und durch seine Zusammenarbeit mit dem Über-Produzenten Madlib (J Dilla, MF Doom, Talib Kweli) im Rahmen ihres gemeinsamen Album Piñata, von dem dieses Jahr ein Nachfolger erscheinen soll, ist Freddie Gibbs endültig zu einem der angesehensten, wie auch durchwegs talentiertesten Rapper abseits des Mainstream-Einheitsbrei aufgestiegen.

    Mit You Only Live 2wice veröffentlichte der Amerikaner diesen März sein drittes Solo-Album und lässt mit Tracks wie Alexys oder dem schier melancholischen Crushed Glass tief blicken: Vergangenes Jahr war ein Auf und Ab im Privatleben des frisch gebackenen Vaters, der zwar harte Beats und Texte im Repertoire hat, aber genauso auch ein grosses Herz am richtigen Fleck. Sprudelnd von seinen Einflüssen wie DMX, Tupac, Raekwon oder Ice Cube zelebriert der Hip Hopper voller neu gefundener Energie sein neustes Album.

    Am 25. November haut dir Freddie im Mascotte seine Flows um die Ohren.

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  • Sonntag 26.11.17
    doors 19.00, show 19.30

    DILLON (D)

    «Only Show in Switzerland!»
    support LASKAAR (CH)

    So 26.11.17

    «Only Show in Switzerland!»

    DILLON (D)

    support LASKAAR (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32
    Abendkasse: chf 34 (ohne gewähr)

    Die in Brasilien geborene und in Berlin lebende Künstlerin Dominique Dillon de Byington alias Dillon hatte immer eine klare Vision ihrer Kunst.

    Zwei Studioalben hat sie bereits veröffentlich. Für sie selbst sind beide eigentlich eins, denn sie erzählen eine zusammenhängende Geschichte. Live war dies stets spürbar, denn die dunkel melodischen Songs beider Alben bestimmten im magischen Wechselspiel ihre Shows. „Als ich begann mein zweites Album „The Unknown“ zu schreiben, war mir klar dass es inhaltlich sowie musikalisch die Fortsetzung von „This Silence Kills“ werden würde. 2016 fanden beide Alben in Form des Livealbums „Live at Haus der Berliner Festspiele“ samt einem von Dillon und ihrem Kollaborateur und Co-Produzent ihrer ersten beiden Alben, Tamer Fahri Özgönenc, komponiertem Frauenchor zusammen. „Ich hatte das Bedürfnis mit Stimmen zu arbeiten und eine weitere Ebene zu kreieren, die zwischen der Elektronik und mir atmet. Das hat mich sehr gereizt, und so haben Tamer und ich gemeinsam den Chor geschrieben und arrangiert.“ offenbart Dillon.

     

    Im Oktober 2017 erscheint nun das von seinen Vorgängern losgelöste 3. Studioalbum namens „Kind“, das sie selbst als „Liebesalbum“ bezeichnet und im Herbst ist Dillon mit Ihrem neuen Album bei ihrer einzigen CH-Show im mascotte Zürich zu sehen.

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  • Montag 27.11.17
    doors 19.00, show 19.30

    KLANGSTOF (NL)

    support PANDA LUX (CH)

    Mo 27.11.17

    KLANGSTOF (NL)

    support PANDA LUX (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 28 
    Abendkasse: chf 30 (ohne gewähr)

    Die Einsamkeit und das Ankommen innerhalb fremder Gefilde als Mittel zur Musik genutzt:
    Koen Van De Wardt, der Name und Weggeber hinter Klangstof, nahm seinen Umzug von seiner Heimat Holland nach Norwegen als Anstoss nicht nur ein neues Umfeld zu finden, sondern auch musikalisch Schritte zu machen. Am Anfang als Ausweg aus der Einsamkeit dieses neuen Zuhauses, entwickelte der Musiker aus dieser Einöde und Leere seinen Sound zwischen Minimalismus und Epos.

    Angesiedelt zwischen dem sphärischen Aspekt von Radiohead und dem gleitenden Hall von Sigur Ros, fand Vand De Wardt seinen eigenen Weg, Stille und Melancholie in etwas Schönes, ja gar Belebendes zu fassen. Auf Klangstofs Debütalbum „Close Eyes To Exit“ finden sich mit Stücken wie „Hostage“ oder dem von Radio-Legende Zane Lowes hoch gelobten „We Are Your Receiver“ Werke, auf welchen der Exil-Holländer mit seinen Mitmusikern Beschwerlichkeit mit Leichtigkeit vereint.

    Das im September 2016 erschiene Album hört sich wie ein Rausch aus ausbrechender Intimität in Wellenform an und brachte die Band als musikalische Hoffnungsträger ans diesjährige m4music Festival. Einmal verzaubert von dieser Zweisamkeit aus Echo - „Klang“ aus dem Norwegischen – und Dunst - „Stof“ aus dem Holländischen – gibt man sich immer wieder gerne dieser umgarnenden Grösse von Klangstof hin. Am Montag, 27. November, besuchen die vier Musiker das Zürcher Mascotte.

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  • Freitag 1.12.17
    doors 19.00, show 19.30

    LANY (USA)

    support tbc

    Fr 1.12.17

    LANY (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 41 (ohne Gewähr)

    Das amerikanische Trio Lany verkündet die Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten Debüt-Albums. Das gleichnamige Album "Lany" erscheint am 30. Juni 2017. Neben zahlreichen neuen Stücken wird auch ihr globaler Streaming-Hit „ILYSB“, welcher ihnen weit über 58 Millionen Plays bei Spotify bescherte, auf dem Erstlingswerk sein.

    Lany, eine Band, die ihre Melodien wie Pfeile auf ihre Fans richtet – Pfeile, die einen direkt ins Herz treffen. Sie schreiben grandiose Songs, in denen Synthesizer-Wellen auf minimalistische Beats, Anklänge von 80er-Pop und 90ies-R&B genauso zu finden sind wie Electronica-Elemente. Die Melodien und Texte so miteinander kombiniert, dass Bauch und Kopf gleichermassen darauf anspringen.

    Sie begeisterten uns bereits Ende März im nahezu ausverkauften Exil, mit federleichtem Electro-Pop, der auch Indie-Fans auf die Tanzfläche zog. Nun kommen sie mit neuer Musik zurück. 

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  • Samstag 2.12.17
    doors 19.00, show 19.30

    THE HORRORS (UK)

    «& Special Guests »
    support MUERAN HUMANOS (ARG)

    Sa 2.12.17

    «& Special Guests »

    THE HORRORS (UK)

    support MUERAN HUMANOS (ARG)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Lange war es still um die fünfköpfige Band The Horrors aus Grossbritannien. Hier und da tauchten in den letzten drei Jahren die einzelnen Mitglieder im Rahmen verschiedener Projekte zwar immer wieder auf, aber nie gemeinsam als The Horrors. Doch jetzt sind sie zurück. Zur Zeit touren sie gerade mit "Depeche Mode" durch ganz Europa und haben kürzlich die neue Single "Machine" veröffentlicht. Ein wenig erinnert der neue Song auch an "Depeche Mode" aber nur ein wenig, der Rest ist purer The Horrors psychedelischer, synthesizer-getränkter Indie-Rock. Schon länger haben sie sich vom rotzigen Garage-Rock verabschiedet und sich den psychedelischen Sounds zwischen Indie-Rock, Post-Punk und New Wave zugewandt. Wir können also gespannt sein, was sie sich für ihr sechstes Album einfallen lassen haben, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Nachdem The Horrors ihre Show im Jahr 2014 leider absagen mussten, holen sie das Konzert jetzt vier Jahre später nach und spielen am Samstag, 2. Dezember live im Mascotte Zürich ihr einziges Konzert in der Schweiz.

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  • Dienstag 5.12.17
    doors 20.00, show 20.30

    SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR (D)

    support tbc

    Di 5.12.17

    SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR (D)

    support tbc

    doors 20.00, show 20.30

    Voverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 42 (ohne Gewähr)

     

    Shantology // 30 years of club guerillia tour 2017

    Mit seinem kreativen Ansatz Kulturen zu vermischen wurde Shantel weltweit das hörbare Gesicht eines anderen Deutschlands, ist er doch der erste, der hier der Popkultur einen kosmopolitischen Sound einimpfte. Bei ihm ist Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, dem Nahen Osten oder vom Mittelmeer erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext, damit wird auch die Kultur, aus der sie entstammen, intuitiv erfahrbar. Seine Methode ist kulturelles Mixing und Sampling: Dinge aus dem Zusammenhang reißen und in einen neuen überführen. Clubkultur als Konzept, das sich permanent weiterentwickelt und nicht als Museum, in dem das ewig Gleiche repetiert wird – wie in Berlin, wo Tausende von Touristen vor dem Berghain warten, um das Vorhersehbare erleben zu dürfen.

     Nun schlägt Shantel mit 30 Jahre Club Guerilla ein neues Kapitel seiner never ending Tour unter dem Motto „Shantology // 30 Years of Club Guerilla“ auf. Zum Fest erscheint Part Eins der bevorstehenden SHANTOLOGY-Trilogie. Die Alben werden voll mit unveröffentlichtem, neu aufgenommenem und bestens abgehangenem Material sein, das eindrücklich die zeitlose Hit-Qualität seiner Musik herausarbeitet. Rückschau – eher nicht, rückblickende Vorausschau – schon eher. Der Disko Partizane liebt es spannend und bleibt für Überraschungen gut. Am 3. November wird der erste Teil der Trilogie veröffentlicht: SHANTEL // SHANTOLOGY „THE BUCOVINA CLUB YEARS“. Der digitale Release enthält 33 Mixes, Lieder aus einer spannenden Ära beginnend in den späten 90er Jahren bis 2007. Die Doppel-CD folgt Ende des Jahres und für 2018 ist der zweite Part der Trilogie geplant. Da kommt noch mehr!

     Zudem steht 2018 bei Stefan Hantel eine Herzensangelegenheit an. Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre, nicht nur in Deutschland, nein, auf der ganzen Welt, bringen viele zum Nachdenken, viele zum Verzweifeln und weltweit herrscht die Meinung vor man könne selbst nicht viel ändern, richten oder mitbestimmen. Auch Stefan Hantel stellte sich immer wieder die Frage: Was kann ich tun? "Ich habe nun aufgehört mir diese Frage zu stellen und mich entschlossen als unabhängiger und freier Kandidat zur Wahl des Frankfurter Oberbürgermeisters anzutreten. Ich liebe meine Stadt, unser Frankfurt am Main, viel zu sehr, als es planlos vor sich hinschippern zu lassen. Daher habe ich mich für Zivilcourage entschieden, für den Mut Dinge an- und auszusprechen und auch dafür einzutreten mit allen Konsequenzen. Ich meine das mit der OB-Kandidatur sehr ernst und werde mich meiner bürgerlichen Verantwortung stellen aktiv etwas zu tun. Und ich würde mich sehr freuen Gleichgesinnte zu finden und die Energie gemeinsam zu bündeln, für ein wirklich buntes Frankfurt, eine pulsierende und florierende Welt-Metropole, eine Stadt für alle: uns aller Frankfurt am Main!"

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  • Mittwoch 13.12.17
    doors 19.00, show 20.00

    MEUTE (D)

    «TUMULT - LIVE 2017»
    support tbc

    Mi 13.12.17

    «TUMULT - LIVE 2017»

    MEUTE (D)

    support tbc

    doors 19.00, show 20.00

    Voverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

     

    „Eins der ungewöhnlichsten und erfolgreichsten neuen Hamburger Musikprojekte.“ - ZEIT 

    Kurz vor der Sommer-Festivalsaison kündigen MEUTE ihre erste Clubtour „TUMULT – LIVE 2017“ an. Die Kombination aus hypnotisch treibenden Techno und expressiver Blasmusik hat MEUTE innerhalb eines Jahres in die erste Reihe der meist gebuchten Festivalbands katapultiert. Nach einem Sommer voller elektronischer Ekstase auf Europas Open Air Bühnen wird das dreckige Dutzend aus Hamburg im Spätherbst mehr als zwanzig Club Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Neben den Klassikern wie „Rej“, „Kerberos“ und „Mental Help“ wird die Techno Marching Band die neuen Tracks des im Herbst erscheinenden Albums zelebrieren.

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  • Dienstag 19.12.17
    doors 19.00, show 20.00

    SONIC X-MAS SESSION

    «Ein kleines aber feines Festival und "get together" der lokalen Indie-Szene!»
    feat. ANNIE TAYLOR, DAWNS MYSTERY, ELIO RICCA, MAMA JEFFERSON, THE PIXEL

    Di 19.12.17

    «Ein kleines aber feines Festival und "get together" der lokalen Indie-Szene!»

    SONIC X-MAS SESSION

    feat. ANNIE TAYLOR, DAWNS MYSTERY, ELIO RICCA, MAMA JEFFERSON, THE PIXEL

    doors 19.00, show 20.00

    Eintrittskollekte – DU bestimmst selbst wieviel dein Ticket kostet!

    Ein kleines aber feines Festival und "get together" der lokalen Indie-Szene! Jede Band spielt während 20 bis maximal 30 Minuten ihr eigenes Livematerial. Eintritt durch Kollekte welche ausschliesslich für die Bands und die Organisation des Festivals verwendet wird. Support your local bands!

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  • Mittwoch 14.2.18
    doors 19.00, show 19.30, ZKB Special

    SON LUX (USA)

    support tbc

    Mi 14.2.18 / ZKB Special

    SON LUX (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 34
    ZKB-Tickets: chf 17 (limitiert)
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Wir schreiben das Jahr 1985, genau wie seine beiden älteren Geschwister wird der sechsjährige Ryan Lott auch gegen seinen tränenreichen Widerstand zu Klavierstunden gezwungen. Mama und Papa wollen es so – Familienregel. Manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden. Denn etwas Gutes hat die vermeintliche Qual einer klassischen Klavierausbildung: Mit zwölf weiß Ryan ganz genau, was er will und was nicht. Auf keinen Fall soll sich sein Leben in Konzertsälen abspielen, Ryan möchte Komponist werden. Bereits in der Middle School macht er mit seinen Interpretationen von Nirvanas "Lithium" und "Suck My Kiss" der Peppers auf sich aufmerksam.

    Derart motiviert zieht er später von Connecticut nach Atlanta, um auf die High School zu gehen. Der Umzug bringt ihn nicht nur in eine neue Stadt sondern auch in ein gänzlich anderes musikalisches Umfeld. Er lernt Schlagzeug, spielt in Punk Bands und lässt sich von einem neuen Klavierlehrer in Pop und Jazz unterrichten. An der Universität von Indiana studiert er schließlich Komposition und Piano. Außerdem lernt er seine spätere Frau kennen, die Mitglied einer Modern Dance-Kombo ist, für die Ryan fortan die Musik beisteuert. Dabei leckt er Blut – die Liebe zum Komponieren ist endgültig entbrannt. Plötzlich geht es Schlag auf Schlag, er ruft zunächst eine Eventserie namens CONNECT ins Leben, die sich hauptsächlich an Multimedia-Künstler wendet und gründet zusammen mit seiner Frau das Art Service Humanity Ensemble. Langsam spricht sich sein Talent herum und ihm wird nach Abschluss seines Studiums eine staatliche Subvention für Künstler gewährt.

    2007 schließlich zieht es ihn nach New York, wo er eine Stelle als Komponist in einer Werbeagentur antritt. Wer glaubt, mit der Erfüllung seines Jugendtraumes wäre Ryan endgültig zufrieden gestellt, sieht sich getäuscht. Schon einige Jahre zuvor hat er begonnen, die verschiedensten Samples zu sammeln, die er 2008 schließlich unter dem Pseudonym Son Lux in "At War With Walls And Mazes" entlädt. Das Indielabel Anticon ist unter anderem durch seine Remixe von Beirut und den Castanets auf ihn aufmerksam geworden. Zwischen den Samples stechen auf seinem Debüt, das irgendwo zwischen abstraktem Hip Hop, psychedelischen Folk und entspanntem Electronica anzusiedeln ist, immer wieder klassische Instrumente wie Flöten, Cello und eben das Piano hervor. Manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden.

    Die Band wird bei ihrer einzigen CH-Show im mascotte auch ihr im Frühjahr erscheinendes, neues Album präsentieren.

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  • Dienstag 6.3.18
    doors 19.00, show 19.30

    SOL HEILO (Of Katzenjammer) (NOR)

    «& Special Guests »
    support tbc

    Di 6.3.18

    «& Special Guests »

    SOL HEILO (Of Katzenjammer) (NOR)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 42
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    Nachdem das norwegische Frauen-Quartett "Katzenjammer" in zwölf Jahren drei sehr erfolgreiche Alben veröffentlicht hat und um die ganze Welt getourt ist, haben die vier Musikerinnen eine Bandpause eingelegt. Solveig Heilo, Multiinstrumentalistin und Produzentin, nutzt diese neue Freiheit, um jetzt als Solistin durchzustarten. "Skinhorse Playground" heisst ihr erstes Album. Songs dafür hatte sie sehr schnell parat, denn während ihrer Zeit mit "Katzenjammer" hat sie bereits sehr persönliche Lieder geschrieben. Darin verbindet sie die Themen ihrer kindlichen Traumwelt mit ihrer Karriere als erfolgreiches Bandmitglied und erfindet sich als Musikerin und Geschichtenerzählerin neu. Die Lieder sind erwachsener geworden, der Sound ist eigenständig. Die erste Single "America“ beschreibt einen lauen Morgen in New Orleans, an dem sich Solveig falsch fühlt, denn ihre innere Uhr ist auf harten norwegischen Winter eingestellt. Auf der B-Seite "London Is Trouble" reflektiert sie die Schattenseiten des anstrengenden Tourleben. Die ersten Songs lassen auf eine grossartige wie dynamische Mischung aus Folk und Indiepop hoffen. "Skinhorse Playground" markiert den Neustart einer herausragenden Musikerin und mit dem neuen Album macht Sol Heilo am 6. März im Mascotte Zürich Halt.

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  • Dienstag 13.3.18
    doors 19.30, show 20.00

    JD MCPHERSON (USA)

    support tbc

    Di 13.3.18

    JD MCPHERSON (USA)

    support tbc

    doors 19.30, show 20.00

    Voverkauf: chf 28
    Abendkasse: chf 30 (ohne Gewähr)

    Strat-Sounds aus alten Vintage-Amps, slappende Kontrabass-Rhythmen und trippelnde Beats aus den 50ern: Wenn Jd McPherson mitsamt Gefolge die Bühne betritt, dann wird gerockt und gerollt bis der Schweiß von der Decke tropft.

    JD McPherson wächst im Südosten von Oklahoma in einer ländlichen Gegend auf. Während seine Eltern eine Rinderfarm betreiben, durchläuft der kleine JD alle gängigen Kindheitsphasen, ohne dabei sonderlich in Erscheinung zu treten. In der High School wendet sich jedoch das Blatt. Infiziert vom Vinyl-Fundus eines Klassenkameraden, blüht JD plötzlich auf: "Als ich die ersten Little Richards-Platten hörte, dachte ich, ich hätte einen Schatz gefunden, von dem niemand anderes, außer mein Freund, etwas wusste", erinnert sich der Sänger und Gitarrist.

    In den Folgejahren versucht sich JD in diversen Bands, die sich wahlweise unter dem klassischem Rock'n'Roll- oder dem Punkrock-Banner präsentieren. Als es darum geht, etwas mehr Struktur und Konstanz in seine musikalischen Aktivitäten zu bringen, entscheidet sich JD McPherson für den Rock'n'Roll-Pfad.

    So richtig glauben an eine Karriere als Musiker tut JD allerdings nicht. Zu steinig und ungewiss scheint der Weg in den Rock-Olymp. Und so schließt er erstmal ein Lehramt-Studium ab um finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.

    Die Musik spielt aber weiterhin eine große Rolle im Leben des Mannes vom Lande. Gemeinsam seinen musikalischen Weggefährten Jimmy Sutton (Bass), Jason Smay (Drums), Raynier Jacob Jacildo (Piano), Doug Corcoran (Saxofon) und Mark Neill (Gitarre) wagt er sich schließlich im Jahr 2010 an die ersten eigenen Studioaufnahmen. Die aufgenommenen Songs werden unter dem Album-Banner "Signs & Signifiers" in alle Winde verstreut, ohne allerdings für großes Aufsehen zu sorgen.

    Zwei Jahre später wird jedoch das Rounder-Label auf die Aufnahmen aufmerksam und sichert sich die Dienste des irgendwie nicht so richtig vom Fleck kommenden Rock'n'Roll-Kollektivs. Plötzlich platzt der Knoten. Zum Song "North Side Gal" wird ein Video gedreht, das in kürzester Zeit reichlich Staub in der Szene aufwirbelt. Zeitgleich wird das Debütalbum ein zweites Mal ins Rennen geschickt. Der Aufwand lohnt sich. Auf einmal stehen Fans und die Presse Schlange: "Ich dachte mir nur: 'Was geht denn hier plötzlich ab?' Eigentlich hatte ich keine Pläne, den Schuldienst zu verlassen. Aber dann verlor ich glücklicherweise meinen Job", so der Band-Chef.

    McPhersons urbaner Mix aus kantigem RockabillyBlues und Soul schlägt in der Branche ein, wie eine Bombe. Zwei Jahre und unzählige gefeierte Club-Konzerte später, macht sich die Band an die Arbeit für ihr zweites Album, welches den Titel "Let The Good Times Roll" trägt und im Februar 2015 veröffentlicht wird. Das amerikanische Esquire-Magazin adelt JD McPhersons Klangwelt mit folgenden Worten: "…bringing some oft he purest rock'n'roll-vibes straight from the genre's birth and into the present day." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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  • Samstag 28.4.18
    doors 19.00, show 19.30

    ISOLATION BERLIN (D)

    support SWUTSCHER (D)

    Sa 28.4.18

    ISOLATION BERLIN (D)

    support SWUTSCHER (D)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 29

    Abendkasse: chf 32 (ohne Gewähr)

    Das Glück der Verzweiflung

     

    Frage: Wie umschifft man als Band die Klippe des schwierigen zweiten Albums? Ganz einfach: Man schreibt die Songs für das zweite Album schon bevor das erste erscheint.

    Im Falle von Isolation Berlin war ja das erste Album Und aus den Wolken tropft die Zeit gewissermaßen schon ihr zweites, denn die EP-Kollektion Berliner Schule/Protopop darf durchaus als ihr erstes Album bewertet werden. Schließlich heißt Album auch nur Sammlung – nicht mehr und nicht weniger.

    Nun also erscheint strenggenommen bereits das dritte Album der Gruppe Isolation Berlin, die sich mit ihrer Mixtur aus Spelunkenlied und Indierock in den letzten zwei Jahren mit Gassenhauern wie „Alles Grau“, „Fahr Weg“ oder „Schlachtensee“ ein treues Publikum erspielt hat. Großstadtmelancholie für alle! Ein funkelndes Kerzenlicht im digitalen Zeitalter...

    Vergifte dich heißt die neue Platte, und sie knüpft nahtlos an ihr bisheriges Repertoire an. Es wird geliebt und es wird verlassen, es wird gelebt und gehasst, es wird gedacht und verzweifelt, es wird getrunken und es wird wieder vergessen. Doch verfeinert Tobias Bamborschke seine Lyrik, in dem er sich – wie es bei guter Poesie so geht – in seinen Versen gleichsam nach Innen und Außen richtet:

    Was, wenn es tatsächlich kein richtiges Leben im Falschen gibt; kann es dann überhaupt so etwas wie wahre Liebe in diesem Leben geben? Wie soll man sich in der Welt Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit bewahren, wenn einem „Die Leute“ da draußen nur Lügen erzählen und noch viel schlimmer: diese Lügen leben? Ja, da platzt einem schon mal der Kotzkragen. Bamborschke sucht und entlehnt Metaphern für all dies bei der Biochemie („Serotonin“), aus dem klassischen Drama („Melchiors Traum“) bis in die Astrophysik hinein („Antimaterie“). Er steht mit seinem Notizbuch an der Tramhaltestelle des Lebens und wird zum Romantiker. Doch dort, wo zu Zeiten der Romantik vielleicht noch eine Eiche stand, oder eine Mühle am Bach klapperte, steht heute nur noch ein Pfandflaschenautomat.

    Schon Heinrich Heine wusste, dass der absolute Zustand, ein Zustand aufgehobener Entfremdung dem Menschen längst unerreichbar geworden war. Es ist das gleiche Unbehagen, das Bamborschke besingt und das die Band in ihrem lärmenden, manchmal ins aggressive kippenden Sound verdichtet, das sie in Momenten wie eine moderne Berliner Ausgabe von Primal Scream klingen lässt: Das liegt nicht zuletzt an der ausgezeichneten Produktion, für die auch diesmal wieder Isolation Berlin-Bassist David Specht verantwortlich zeichnet. Welche Band kann das schon? Sich auf so einem Level selbst zu produzieren? Eben. Und mit Psychedeliker Max Bauer an Gitarren und Tasten und Metronom Simeon Cöster am Schlagzeug hat sich diese Band in den letzten zwei Jahren mehr und mehr zu einem perfekten Quartett zusammengeschweißt.

    Darüber haben sie einen komplett unverkennbaren Sound entwickelt. Das liegt nicht nur an Bamborschkes Gesang. Isolation Berlin bewegen sich mittlerweile ganz selbstverständlich zwischen Indierock, Post-Punk und Chanson. Dabei ist Vergifte dich - wen wundert‘s - um einiges psychedelischer geworden als seine Vorgänger. Nie waren sie besser als heute.

     Sowieso sind sie eine Band im allerbesten Sinne. Eine Gang, eine Ersatzfamilie, eine Firma, nihilistische Glaubensgemeinschaft und Saufgelage, vereint in nur zwei Worten: Isolation Berlin.

    Es kling vielleicht verrückt, doch wenn man die neuen, ausgezeichneten Lieder auf Vergifte dich hört, dann möchte man dieser absurden Welt fast dafür danken, dass sie sich in so einem Zustand befindet. Wie schon Albert Camus in der „Mythos von Sisyphos“ schrieb: „Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet“. So müssen wir uns Isolation Berlin als glückliche Menschen vorstellen.


     

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