live!

  • Samstag 24.2.18
    doors 19.00, show 19.30

    THE CHARLATANS (UK)

    support SOYBOMB (CH)

    Sa 24.2.18

    THE CHARLATANS (UK)

    support SOYBOMB (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 41 (ohne Gewähr)

    Lange haben sie uns warten lassen, aber wie heisst es so schön? Gut Ding will Weile haben. Endlich kehren The Charlatans live in die Schweiz zurück und mit im Gepäck haben sie ihr dieses Jahr erschienene dreizehnte Album "Different Days". 
    "Hey Sunrise" heisst der Opener und er trägt seinen Titel zu Recht, denn hier geht in musikalischer Hinsicht wirklich die Sonne auf. Die Spielfreude und melodische Frische auf dem neuen Werk lässt an eine viel jüngere Band denken.
    Seit fast drei Jahrzehnten sind The Charlatans eine inspirierende Kraft im britischen Rock und in ihrer langen Karriere haben sie einiges überlebt. Trotz aller Rückschläge und Widrigkeiten haben sie nie aufgehört gute Musik zu machen und wir freuen uns sehr, dass sie am Samstag, 24. Februar 2018 ins Mascotte Zürich kommen um uns genau das zu beweisen!

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  • Dienstag 6.3.18
    doors 19.00, show 19.30

    SOL HEILO (Of Katzenjammer) (NOR)

    «& Special Guests »
    support tbc

    Di 6.3.18

    «& Special Guests »

    SOL HEILO (Of Katzenjammer) (NOR)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 42
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    Nachdem das norwegische Frauen-Quartett "Katzenjammer" in zwölf Jahren drei sehr erfolgreiche Alben veröffentlicht hat und um die ganze Welt getourt ist, haben die vier Musikerinnen eine Bandpause eingelegt. Solveig Heilo, Multiinstrumentalistin und Produzentin, nutzt diese neue Freiheit, um jetzt als Solistin durchzustarten. "Skinhorse Playground" heisst ihr erstes Album. Songs dafür hatte sie sehr schnell parat, denn während ihrer Zeit mit "Katzenjammer" hat sie bereits sehr persönliche Lieder geschrieben. Darin verbindet sie die Themen ihrer kindlichen Traumwelt mit ihrer Karriere als erfolgreiches Bandmitglied und erfindet sich als Musikerin und Geschichtenerzählerin neu. Die Lieder sind erwachsener geworden, der Sound ist eigenständig. Die erste Single "America“ beschreibt einen lauen Morgen in New Orleans, an dem sich Solveig falsch fühlt, denn ihre innere Uhr ist auf harten norwegischen Winter eingestellt. Auf der B-Seite "London Is Trouble" reflektiert sie die Schattenseiten des anstrengenden Tourleben. Die ersten Songs lassen auf eine grossartige wie dynamische Mischung aus Folk und Indiepop hoffen. "Skinhorse Playground" markiert den Neustart einer herausragenden Musikerin und mit dem neuen Album macht Sol Heilo am 6. März im Mascotte Zürich Halt.

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  • Sonntag 11.3.18
    doors 19.00, show 20.00

    IAMX (UK)

    «Warm up and Outro by DJ SUBTON (More than Mode)»
    No support

    So 11.3.18

    «Warm up and Outro by DJ SUBTON (More than Mode)»

    IAMX (UK)

    No support

    doors 19.00, show 20.00

    Vorverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 42 (ohne Gewähr)

    IAMX Releases Intense New Electronic Rock Album „Alive in New Light“ on February 02, 2018

    Cinematic LP Features Kat Von D, Plus Erotic Merchandising and How to Get Away with Murder soundtrack syncing

    New York, NY, December 13, 2017:
    Emerging from an intense depression that fuelled his last two albums, Chris Corner AKA IAMX releases his newest LP Alive In New Light (AINL) on February 02, 2018. A cinematic celebration of breaking free from demons that have long plagued him. AINLcaptures the giddy phase of metamorphosis, when you are no longer what you were but not yet fully what you are becoming. The album is both a ‘thank you’ to fans and an invitation to the next phase in IAMX’s intoxicating journey of self-discovery. Appearing on four tracks and along for the experience is postmodern tattoo and makeup powerhouse, kindred spirit, and superfan, Kat Von D. The AINL celebration also features a line of erotic merchandise inspired by the album artwork designed by Ryan Clark for Invisible Creature. Among its searing track list, AINL features “Mile Deep Hollow,” which was previewed on How To Get Away With Murder, the fifteenth IAMX track to be synced on ABC TV’s blockbuster.

     

    Recorded, performed, and mixed by Corner in the California desert, in a trailer facing a mountain, “far from the Joshua Tree hippies,” AINL features nine walloping songs that put a majestic spin on alternative electronica thanks to Corner’s powerful vocals and larger than life production. “The desert is white noise,” Chris explains. “You can lose yourself in the details of producing, mixing; it’s just

    silence.” “Stardust” opens the album with a galloping groove reminiscent of Depeche Mode’s “Personal Jesus”. The title track follows with an almost operatic meditation on rising from the ashes.

    The staccato rhythm on “Break the Chain” heightens the urgency in Corner’s soaring, plaintive lyrics and vocals. “Body Politics” works a sleazy electro funk groove with a Nine Inch Nails-like fervour. “It’s

    about trying to consume the club, losing yourself in rhythm and pagan, primordial elements, release without a deep message,” Chris explains. “Exit” echoes Bjork’s cubist balladry with a pulsating beat. “Stalker” transports the listener to an exotic, seductive, and mysterious parallel plane where love and obsession blur. “Big Man” contemplates our current dismal politics with a creepy circus-like

    soundscape that would be at home in a Tim Burton movie. “Mile Deep Hollow,” despite its dark and ominous tones, is an expression of gratitude. “The Power and the Glory,” a reference to the Lord’s. Prayer, closes the album, burying the past and seeding hope for the future.

    Reflecting on working with Chris, Kat says, “We could easily swap closets and makeup drawers and no one would be able to tell the difference. We both create, not because we want to, but because we HAVE to.” Chris agrees, referring to the creative process as both torturous and liberating. “This album is about connecting, and it’s a pain in the ass to do it through an album. Each time I do this, I feel exhausted but it’s an impulse I can’t stop. If you write your pain out, there’s a venting. Happiness is a skill. I’m happiest activating skills that keep you balanced.” Transformation at its core is chaos, but it can also be cathartic, theatrical, and transcendent.

     

    On Alive in New Light (AINL), IAMX explores the complexities of mutation through sound, visual art, makeup, and intimate merchandise with the unflinching ferocity fans have come to expect and newcomers are certain to be seduced by. Both can experience IAMX in his theatrical glory when he embarks on his European tour in February and March.

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  • Dienstag 13.3.18
    doors 19.30, show 20.00

    JD MCPHERSON (USA)

    support CHARLEY CROCKETT

    Di 13.3.18

    JD MCPHERSON (USA)

    support CHARLEY CROCKETT

    doors 19.30, show 20.00

    Voverkauf: chf 28
    Abendkasse: chf 30 (ohne Gewähr)

    Strat-Sounds aus alten Vintage-Amps, slappende Kontrabass-Rhythmen und trippelnde Beats aus den 50ern: Wenn Jd McPherson mitsamt Gefolge die Bühne betritt, dann wird gerockt und gerollt bis der Schweiß von der Decke tropft.

    JD McPherson wächst im Südosten von Oklahoma in einer ländlichen Gegend auf. Während seine Eltern eine Rinderfarm betreiben, durchläuft der kleine JD alle gängigen Kindheitsphasen, ohne dabei sonderlich in Erscheinung zu treten. In der High School wendet sich jedoch das Blatt. Infiziert vom Vinyl-Fundus eines Klassenkameraden, blüht JD plötzlich auf: "Als ich die ersten Little Richards-Platten hörte, dachte ich, ich hätte einen Schatz gefunden, von dem niemand anderes, außer mein Freund, etwas wusste", erinnert sich der Sänger und Gitarrist.

    In den Folgejahren versucht sich JD in diversen Bands, die sich wahlweise unter dem klassischem Rock'n'Roll- oder dem Punkrock-Banner präsentieren. Als es darum geht, etwas mehr Struktur und Konstanz in seine musikalischen Aktivitäten zu bringen, entscheidet sich JD McPherson für den Rock'n'Roll-Pfad.

    So richtig glauben an eine Karriere als Musiker tut JD allerdings nicht. Zu steinig und ungewiss scheint der Weg in den Rock-Olymp. Und so schließt er erstmal ein Lehramt-Studium ab um finanziell auf eigenen Beinen zu stehen.

    Die Musik spielt aber weiterhin eine große Rolle im Leben des Mannes vom Lande. Gemeinsam seinen musikalischen Weggefährten Jimmy Sutton (Bass), Jason Smay (Drums), Raynier Jacob Jacildo (Piano), Doug Corcoran (Saxofon) und Mark Neill (Gitarre) wagt er sich schließlich im Jahr 2010 an die ersten eigenen Studioaufnahmen. Die aufgenommenen Songs werden unter dem Album-Banner "Signs & Signifiers" in alle Winde verstreut, ohne allerdings für großes Aufsehen zu sorgen.

    Zwei Jahre später wird jedoch das Rounder-Label auf die Aufnahmen aufmerksam und sichert sich die Dienste des irgendwie nicht so richtig vom Fleck kommenden Rock'n'Roll-Kollektivs. Plötzlich platzt der Knoten. Zum Song "North Side Gal" wird ein Video gedreht, das in kürzester Zeit reichlich Staub in der Szene aufwirbelt. Zeitgleich wird das Debütalbum ein zweites Mal ins Rennen geschickt. Der Aufwand lohnt sich. Auf einmal stehen Fans und die Presse Schlange: "Ich dachte mir nur: 'Was geht denn hier plötzlich ab?' Eigentlich hatte ich keine Pläne, den Schuldienst zu verlassen. Aber dann verlor ich glücklicherweise meinen Job", so der Band-Chef.

    McPhersons urbaner Mix aus kantigem RockabillyBlues und Soul schlägt in der Branche ein, wie eine Bombe. Zwei Jahre und unzählige gefeierte Club-Konzerte später, macht sich die Band an die Arbeit für ihr zweites Album, welches den Titel "Let The Good Times Roll" trägt und im Februar 2015 veröffentlicht wird. Das amerikanische Esquire-Magazin adelt JD McPhersons Klangwelt mit folgenden Worten: "…bringing some oft he purest rock'n'roll-vibes straight from the genre's birth and into the present day." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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  • Sonntag 18.3.18
    doors 19.00, show 19.30

    FU MANCHU (USA)

    «« Clone of the Universe » Tour»
    support tbc

    So 18.3.18

    «« Clone of the Universe » Tour»

    FU MANCHU (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    Die Kalifornier wollen’s nochmals wissen und releasen passend zur Tour mit ihrem 12. Studioalbum einen hoffentlich weiteren Kracher namens „Clone of the Universe“!

    Fu Manchu lieben Klischees. Aufgemotze Vans aus der Zeit, als Autofahren noch Spaß machte, Bikerfilme aus den 60ern und 70ern, als Chrom noch Chrom und nicht Joghurtbecherplastik war. Und sie lieben es, die Volume-Regler ihrer Verstärker bis zum Anschlag aufzureißen, um ihrem Publikum eine gehörige Ganzkörpermassage zu verabreichen. Vor allem aber lieben sie es zu relaxen. Streß ist Gift. Nur der Ruhe entspringen die Kraft, die Energie und die Konzentration, alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Kalifornier setzen auch im Jahr 2000 auf „King oft the Road“ ihr Roadmovie-Image konsequent um -- der Weg ist das Ziel. Der Albumtitel und Songtexte wie "Hell On Wheels" oder "Boogie Van" sprechen für sich, und das Artwork zeigt stilvoll veredelte Vans aus den Siebzigern. Dazu gibt´s den passenden Sound, der nach bekifften Black Sabbath klingt, die in den Rock'n'Roll-Jungbrunnen gefallen sind. Produziert wurde King Of The Road von Joe Barresi (Queens Of The Stone Age) in den Monkey Studios von Chris Goss (Masters Of Reality) -- diese Namen bürgen erwartungsgemäß für Qualität.

    Hell fucking yeaaaah!

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  • Samstag 21.4.18
    doors 19.00, show 19.30

    MOGLI (D)

    ««The Cryptic Europe Tour»»
    support Tuvabdand (NOR)

    Sa 21.4.18

    ««The Cryptic Europe Tour»»

    MOGLI (D)

    support Tuvabdand (NOR)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 28

    Abendkasse: chf 30 (ohne Gewähr)

    Vertontes Freisein

    Diese Künstlerin kann so einiges. Aber vor allem kann sie eins: frei sein und dabei Musik machen. Aufgewachsen in einem linksalternativen, künstlerisch geprägten Umfeld mit zwei Müttern, fällt ihr beides bereits in frühen Jahren leicht. Schon als Baby singt Selima Taibi, bevor sie überhaupt sprechen kann. Mit 11 fährt sie spontan zum Vorsingen an der Frankfurter Oper (und wird sofort genommen!), mit 13 ist sie Mitglied in einer Schauspielgruppe und reist zum ersten Mal allein. Als sie 18 ist beschließt sie, dass sie nach dem Abitur erstmal keine Entscheidungen mehr treffen, sondern Musik machen will – und wieder auf Reisen geht. „Beides war nur logisch: Musik gehört so sehr zu mir, dass meine Familie sich Sorgen gemacht hat, wenn ich als Kind mal nicht gesungen oder vor mich hin gesummt habe“, erzählt die gebürtige Frankfurterin. „Und das Gehalt von der Oper, das meine Freundinnen aufs Sparbuch gepackt haben, habe ich komplett ins Reisen investiert.“ So entsteht das erste MOGLI -Album unterwegs.

    In Australien schreibt sie Texte und komponiert Melodien, spielerisch und aus dem Bauch heraus. „Wenn ich unterwegs bin, habe ich irgendwann das Gefühl, dass alles nur so aus mir rausfließen will“, so die 23-Jährige. So einfach, so gut. Das folkig-poppige Debütalbum „Bird“ klingt genauso frei und dabei sphärisch, melodisch, feenhaft. Und es bringt MOGLI bereits die erste Auszeichnung ein: den VUT Indie Award als beste Newcomerin. Aber die Reise bringt noch mehr mit sich - In Kambodscha verliebt MOGLI sich in Felix Starck, der gerade mit dem Fahrrad die Welt umrundete. Sie schließt sich ihm für eine Weile an, sie werden ein Paar – und sind fortan zu zweit frei – und sehr aktiv. MOGLI kuratiert den Soundtrack für Felix` Filmprojekt „Pedal the World“, steuert eigene Songs bei, hilft bei Vertrieb und Marketing. Gemeinsam sorgen sie für einen grandiosen Kinoerfolg des Films – und des dazugehörigen Buches, ebenfalls ein Gemeinschaftswerk, das zum Bestseller wird. „Beides hätten wir nie erwartet. Aber das Gute war, dass wir uns dadurch ein neues Projekt finanzieren konnten.“ – Der Startschuss für eine neue Reise: Die Idee für die „Expedition Happiness“ ist geboren.

    Ein ganzes Jahr lang fährt die Sängerin in einem eigens umgebauten, 13 Meter langen Schulbus durch Amerika, mit Hund und Freund, Gitarre und Klavier. Auf der Suche nach einem Plan fürs Lebensglück. Und mit dem Ziel, eine Doku zu drehen – und wieder Musik zu machen. „Auf der Reise und an jedem Ort, an dem wir ankamen, habe ich versucht, all die großartigen Eindrücke mit meinen Empfindungen zu verknüpfen und zu bewahren“, so die Globetrotterin. „Dabei sind ganz unterschiedliche, subjektive Assoziationen entstanden, die ich spontan aufgeschrieben habe – und später sind daraus Texte und Songs geworden.“ Die dazugehörigen Orte fängt sie zusätzlich gemeinsam mit Felix per Kamera ein.

    Was dabei herauskommt, ist ein Gesamtkunstwerk aus atemberaubenden Bildern und MOGLIs dazugehörigen Empfindungen, Gedanken und Beschreibungen, verpackt im idealen Soundtrack. Das Album „Wanderer“, das in Zügen an Daughter und Ben Howard erinnert, passt zur epischen Weite, die sie auch in ihrem Kinofilm zur „Expedition Happiness“ eingefangen hat: Zeitgleich zum Release von „Wanderer“ erscheint im Mai 2017 die Doku zu ihrer Reise von Alaska bis nach Mexiko in den deutschen Kinos. Einen ersten Einblick (und eine erste Portion Gänsehaut!) hat vorab das Video zu „Alaska“ vermittelt, ob der Mischung aus den Reisebildern zu MOGLIs warm fließenden Kompositionen, die einen umhüllen wie das unumgängliche, bittersüße Fernweh. Und vor allem ihre unvergleichliche Stimme. Kraftvoll und doch zart, lebensbejahend und doch melancholisch zeichnet sie weite Sehnsuchtsbilder in die Köpfe ihrer Zuhörer. „Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich meinen Klang und meine Stimme gefunden habe – während das erste Album noch so ein Ausprobieren war, das noch reifen musste.“ Extrem eigenständig ist beides, ohne Kitsch und nie langweilig, außergewöhnlich und mit einem gewissen Suchtpotenzial.

    Das Geheimnis: Magische Leichtigkeit

     

     

     

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  • Dienstag 24.4.18
    doors 19.00, show 19.30

    WINTERSHOME (CH)

    No supportband!

    Di 24.4.18

    WINTERSHOME (CH)

    No supportband!

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 28

    Abendkasse: chf 30 (ohne Gewähr)

    Sie sind im Schnee geboren. Wintershome sind im Winter in ihrem Element, wie ein Fischer auf seinem Kutter. Die weisse Saison ist ihr Ozean. Der eisige Wind auf der Haut, den Blick auf den freien Himmel gerichtet – das ist ihre Welt!

    Für Wintershome ist der Winter viel mehr als nur eine Jahreszeit: Er ist ihre Heimat, ihr Zufluchtsort, ihre Inspiration. Er spendet ihnen Kraft. Das Strahlen in ihren Augen, wenn sie von ihrer Heimatregion Zermatt sprechen, etwa vom Gornergletscher, lässt daran keinen Zweifel. So ziert der Gletscher auch ganz selbstverständlich ihr neues Album. Er steht für die Liebe und Magie, die für die Musiker mit dem Schreiben und Texten ihrer Songs verbunden sind. Ein Gletscher: Das ist etwas, das ständig in Bewegung ist, etwas Lebendiges. Und etwas, das eine eigene Geschichte erzählt, etwas nimmt, aber auch immer wieder etwas zurückgibt, auch nach langer Zeit, wenn man mit dem Kopf schon ganz woanders ist.

    Wintershome, das sind die Geschwister Maria, Pirmin und Elia. Und dann sind da noch Romaine und ihr Bruder Joel. Und Rebecca, ebenfalls eine Freundin aus Kindertagen. Sie alle kennen sich, seit sie das erste Mal auf den Skiern standen und sind viel mehr als eine Band oder eine Gruppe junger Menschen zwischen 23 und 27 Jahren. Die Bande zwischen den Mitgliedern greifen tiefer. Die sechs sind eher so etwas wie eine Familie. Eine richtige kleine Familienbande, die aus den Bergen zu uns kommt, um uns Geschichten über die Natur zu erzählen und mit ihren Stimmen, die wie Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke dringen, Licht in unsere Herzen zu bringen.

     Wintershome, das ist ein Haus, zu dem jeder einen Teil seiner Natur beisteuert und ihm dadurch seine bunten Farben gibt. Ein Künstleratelier, in dem einer einen Schieferstein mitbringt, um zu sehen, wie er übers Wasser springt, während ein anderer auf ein mitgebrachtes welkes Blatt bläst, um zu sehen, wie weit es fliegt; in dem alle gemeinsam mit kleinen Ästchen eines Winterspaziergangs an einem neuen Tempo arbeiten. Und in diesem familiären Miteinander wird gemeinsam an Songs gebastelt, die Traurigkeit, Gewalt, Schönheit und Hoffnung miteinander vereinen. Und nach jedem Auftritt nimmt das Publikum musikalische Fünkchen dieser pulsierenden, freien Natur mit nach Hause, um sich im Alltag daran zu wärmen.

    Wintershome stammt aus dem Schnee. Und macht den Winter für uns zu einer warmen und strahlenden Jahreszeit.

     

     

     

     

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  • Freitag 27.4.18
    doors 19.00, show 19.30, ZKB Special

    SLEAFORD MODS (UK)

    support tbc

    Fr 27.4.18 / ZKB Special

    SLEAFORD MODS (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: CHF 38
    ZKB-Tickets: CHF 20 (limitiert, nur solange Vorrat)
    Abendkasse: CHF 40

    Minimalistischer als bei den Sleaford Mods kann Postpunk kaum ausfallen. Sänger Jason Williamson und Musiker Andrew Robert Lindsay Fearn kreieren eine wütende Version von Spoken Word-Basslinien-Monotonie, die sich gleichermaßen in Hip Hop-Gefilde wie in Public Image Ltd-Gründe vorwagt.

    Die Nottinghamer Kombo findet 2007 zusammen. Williamson, geboren 1970, lässt seinerzeit eine Jugend auf einer Farm hinter sich und sucht nach neuen Wegen, um seine sehr buntgemischten Einflüsse aus Mod-Subkultur, Guns N' Roses, Rave, Wu-Tang Clan und Black Metal unter einen Regenschirm zu bringen. Das gelingt ihm, als ein Freund empfiehlt, doch einfach über Roni Size-Soundsamples zu rappen. Aus dem ursprünglichen und programmatischen Projektnamen That's Shit, Try Harder wird Sleaford Mods, ein Tribut an die gleichnamige Stadt. LoFi-Drum-Machine-Beats mischen die Mods mit hämmernder Bassgitarre und Williamsons giftigen, urbritischen Flüchen zu etwas ziemlich Einzigartigem, das mitunter an die schottischen Mclusky erinnert.

    Denkt man an Sleaford Mods, denkt man ihre Provenienz gleich mit. Darum kommt kaum ein Text über das Duo ohne Bezüge zum rauen englischen Wetter, zu stillgelegten Industriegebieten in rostverkrusteten Kleinstädten oder zum verbitterten Klassenkampf aus. Warum auch? Die Musik von Jason Williamson und Andrew Fearn atmet diesen Flair, ernährt sich förmlich von sozialen Ungerechtigkeiten und zieht daraus gleichermaßen Wut wie Inspiration. Während man den Sound dazu als minimalistisch reduzierten Post-Punk mit Vorliebe für elektronische Pluckereien bezeichnen kann, schimpft Williamson seine schiefen Reime durch britische Nächte, wobei sein Idiom nicht selten an andere Koryphäen wie Mark E. Smith oder Mike Skinner erinnert. Als bekannt darf vorausgesetzt werden, dass auch jene in wortreichen Songs der englischen Gesellschaft den Finger in sämtliche Wunden gelegt haben. Auch Sleaford Mods erfüllen diese Aufgabe mit "English tapas" ein weiteres Mal auf vortreffliche Art und Weise.

    Das größte Pfund, mit dem die beiden Nottinghamians wuchern können, ist die extreme Catchiness, die ihre eigentlich doch so spröden Kompositionen auszeichnet. Sie verbinden zickige, aber smarte Working-Class-Lyrik mit zappeliger Melodieseligkeit, der man sich nicht so leicht entziehen kann. Die Zehen zappeln, während das Hirn die hingespuckten Text-Puzzleteile sortiert und anordnet. Am besten gelingt ihnen dies wohl in der Vorabsingle "B.H.S.", die dringlichst nach vorne prescht, während Williamson einem weiter schlechtgelaunte Metaphern vor die Füße schnaubt: "It's at night when they come / When I'm alone and not with anyone / Through the shouts and music / Of the crowd down the road boozing / Near the free car park / The bins and the alleyway / Of the Chinese restaurant / Number 3 for 2 and number 4 for 1 / We're going down like B.H.S." Die Abkürzung steht hier übrigens nicht für Bordhubschrauber, Blut-Hirn-Schranke oder den Bund herrschaftsloser Sozialisten. Aber das kann man sich ja ohnehin selbst erschließen. Denkt man an Sleaford Mods, denkt man den Duft und Gestank der Straße schließlich gleich mit.CH

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  • Samstag 28.4.18
    doors 19.00, show 19.30

    ISOLATION BERLIN (D)

    support SWUTSCHER (D)

    Sa 28.4.18

    ISOLATION BERLIN (D)

    support SWUTSCHER (D)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 29

    Abendkasse: chf 32 (ohne Gewähr)

    Das Glück der Verzweiflung

     

    Frage: Wie umschifft man als Band die Klippe des schwierigen zweiten Albums? Ganz einfach: Man schreibt die Songs für das zweite Album schon bevor das erste erscheint.

    Im Falle von Isolation Berlin war ja das erste Album Und aus den Wolken tropft die Zeit gewissermaßen schon ihr zweites, denn die EP-Kollektion Berliner Schule/Protopop darf durchaus als ihr erstes Album bewertet werden. Schließlich heißt Album auch nur Sammlung – nicht mehr und nicht weniger.

    Nun also erscheint strenggenommen bereits das dritte Album der Gruppe Isolation Berlin, die sich mit ihrer Mixtur aus Spelunkenlied und Indierock in den letzten zwei Jahren mit Gassenhauern wie „Alles Grau“, „Fahr Weg“ oder „Schlachtensee“ ein treues Publikum erspielt hat. Großstadtmelancholie für alle! Ein funkelndes Kerzenlicht im digitalen Zeitalter...

    Vergifte dich heißt die neue Platte, und sie knüpft nahtlos an ihr bisheriges Repertoire an. Es wird geliebt und es wird verlassen, es wird gelebt und gehasst, es wird gedacht und verzweifelt, es wird getrunken und es wird wieder vergessen. Doch verfeinert Tobias Bamborschke seine Lyrik, in dem er sich – wie es bei guter Poesie so geht – in seinen Versen gleichsam nach Innen und Außen richtet:

    Was, wenn es tatsächlich kein richtiges Leben im Falschen gibt; kann es dann überhaupt so etwas wie wahre Liebe in diesem Leben geben? Wie soll man sich in der Welt Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit bewahren, wenn einem „Die Leute“ da draußen nur Lügen erzählen und noch viel schlimmer: diese Lügen leben? Ja, da platzt einem schon mal der Kotzkragen. Bamborschke sucht und entlehnt Metaphern für all dies bei der Biochemie („Serotonin“), aus dem klassischen Drama („Melchiors Traum“) bis in die Astrophysik hinein („Antimaterie“). Er steht mit seinem Notizbuch an der Tramhaltestelle des Lebens und wird zum Romantiker. Doch dort, wo zu Zeiten der Romantik vielleicht noch eine Eiche stand, oder eine Mühle am Bach klapperte, steht heute nur noch ein Pfandflaschenautomat.

    Schon Heinrich Heine wusste, dass der absolute Zustand, ein Zustand aufgehobener Entfremdung dem Menschen längst unerreichbar geworden war. Es ist das gleiche Unbehagen, das Bamborschke besingt und das die Band in ihrem lärmenden, manchmal ins aggressive kippenden Sound verdichtet, das sie in Momenten wie eine moderne Berliner Ausgabe von Primal Scream klingen lässt: Das liegt nicht zuletzt an der ausgezeichneten Produktion, für die auch diesmal wieder Isolation Berlin-Bassist David Specht verantwortlich zeichnet. Welche Band kann das schon? Sich auf so einem Level selbst zu produzieren? Eben. Und mit Psychedeliker Max Bauer an Gitarren und Tasten und Metronom Simeon Cöster am Schlagzeug hat sich diese Band in den letzten zwei Jahren mehr und mehr zu einem perfekten Quartett zusammengeschweißt.

    Darüber haben sie einen komplett unverkennbaren Sound entwickelt. Das liegt nicht nur an Bamborschkes Gesang. Isolation Berlin bewegen sich mittlerweile ganz selbstverständlich zwischen Indierock, Post-Punk und Chanson. Dabei ist Vergifte dich - wen wundert‘s - um einiges psychedelischer geworden als seine Vorgänger. Nie waren sie besser als heute.

     Sowieso sind sie eine Band im allerbesten Sinne. Eine Gang, eine Ersatzfamilie, eine Firma, nihilistische Glaubensgemeinschaft und Saufgelage, vereint in nur zwei Worten: Isolation Berlin.

    Es kling vielleicht verrückt, doch wenn man die neuen, ausgezeichneten Lieder auf Vergifte dich hört, dann möchte man dieser absurden Welt fast dafür danken, dass sie sich in so einem Zustand befindet. Wie schon Albert Camus in der „Mythos von Sisyphos“ schrieb: „Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet“. So müssen wir uns Isolation Berlin als glückliche Menschen vorstellen.


     

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  • Sonntag 29.4.18
    doors 19.00, show 19.30

    HINDS (ESP)

    «Only show in Switzerland !»
    support tbc

    So 29.4.18

    «Only show in Switzerland !»

    HINDS (ESP)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 30
    Abendkasse: chf 32 (ohne Gewähr)

    Spanische Girl-Power mit Indie-Pop-Hooks.

    Lo-Fi-Indie-Pop, inspiriert von zeitgenössischen amerikanischen Garage-Künstlern wie Black Lips, Ty Segall und Mac Demarco: Die aus Madrid stammende All-Girl-Band Hinds schwört auf eine ausgewogene Mixtur aus poppigen Hooks und kratzigen Garage-Vibes. Die beiden aus Madrid stammenden Freundinnen Carlotta Cosials and Ana García Perrote befinden sich bereits im zweiten Duo-Jahr, als sie sich im März 2014 unter dem Deers-Banner dazu entschließen ihre ersten halbwegs professionellen Demo-Aufnahmen ins World Wide Web zu stellen. "Bamboo" und "Trippy Gum" gehen sofort steil und sorgen dafür, dass bereits nach kurzer Zeit große Medien wie das NME und der britische Guardian an die Pforten des Lo-Fi-Indie-Pop-Duos klopfen.

    Überwältigt von der Resonanz und motiviert bis in die Haarspitzen erweitern die beiden Hauptverantwortlichen das Projekt. Hinzu stoßen Ade Martín am Bass und die aus Holland stammende Schlagzeugerin Amber Grimbergen.

    Von nun an geht es Schlag auf Schlag. Bereits beim allerersten Gig in Madrid stehen diverse Label-Verantwortliche auf der Gästeliste der Band, die sich kurz darauf aus rechtlichen Gründen umbenennen muss. Fortan unter dem Namen Hinds unterwegs, landen die vier Damen schon nach 19 weiteren Shows im Vorprogramm von The Libertines: "Das ging alles rasend schnell. Wir mussten uns jeden Morgen gegenseitig kneifen. Wir konnten kaum atmen, nicht schlafen und keinen klaren Gedanken fassen. Das Ganze hat uns regelrecht überrollt", erinnert sich Sängerin Carlotta.

    Aber die Band beschwert sich nicht. Ganz im Gegenteil. Hinds drücken weiter aufs Gaspedal. Nach weiteren ausschweifenden Konzertreisen im Schlepptau von Bands wie The Vaccines und Black Lips, sowie einer 16-Shows-in-fünf-Tagen-Exzesse auf dem amerikanischen SXSW-Festival verschanzt sich das Quartett im Studio um das Debütalbum in Angriff zu nehmen.

    "Leave Me Alone" erschien im Januar 2016 und präsentierte sich als eines der aufregendsten Indie-Pop-Erstlingswerke der jüngeren Vergangenheit: "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren bereits so viel erlebt. Da folgte ein Höhepunkt dem anderen. In dieser Zeit sind wir zu einer richtigen Einheit zusammen gewachsen, in der jeder für den anderen da ist."

    Nun erwarten wir mit grosser Vorfreude ihr zweites Album und freuen uns auf die Liveshow im Zürcher mascotte.

     

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  • Montag 30.4.18
    doors 19.00, show 19.30, ZKB Special

    HER (F)

    support tbc

    Mo 30.4.18 / ZKB Special

    HER (F)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 34
    ZKB-Tickets: chf 17 (limitiert)
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Als Her produzieren Victor Solf und Simon Carpentier samtig-loungigen und intim knisternden Dandy-Soulpop. Englischsprachiger Falsettogesang und verführerische Stakkato-Gitarren gehen bei Her eine Liaison ein. Mit ihrer Debüt-EP "Her Tape #1" auf dem Indie ZRP macht das französische Duo Ende 2015 auf sich aufmerksam. Allerdings kennen sich Solf und Carpentier schon deutlich länger.

    Bereits in der Schule lernen sich die beiden kennen. Gemeinsam mit anderen Musikern formen sie 2007 in Rennes die Band The Popopopops. Der in Düsseldorf geborene Solf singt und bedient das Keyboard, Carpentier den Bass. 2013 erscheint das Album "Swell" auf ZRP. 2014 beginnen dann die Arbeiten an Her. Bei der Veröffentlichung des "Her Tape #1" sind die zwei Mitte zwanzig.

    "Wir nahmen uns ausdrücklich nur nordamerikanische und britische Bands wie Jungle oder James Blake zum Vorbild. Wir schauten im Vorfeld auch ausschließlich US-Talkshows. Das hat uns sehr bei Image und Sound geholfen", erklärt die Band. Gleiches lässt sich über die stilvollen Outfits sagen, für die Her einen Vertrag mit einem Pariser Ausstatter schließen.

    Auch dem Ort des Songwritings messen sie viel Bedeutung zu: "Wir arbeiten zumeist von Zuhause aus, aber wir fahren wann immer wir können an die Küste der Bretagne. Dort gibt es ein Haus, in dem wir quasi aufgewachsen sind. Es ist kein Studio, also bringen wir einfach Laptops, ein Mikrofon und einige Instrumente dahin."

    Her wird so zum Outlet für intime Oden an die Weiblichkeit. Die erklärten Feministen covern Sam Cooke und Nick Cave, und auch auf "Her Tape #2" widmen sie sich voll und ganz ihrer Bewunderung für Frauen im Allgemeinen und Speziellen. Sinnlichkeit und Eleganz sind ihre Säulen.

    Am 10. Juli 2017 spricht Simon Carpentier auf Facebook erstmals über seine Krebs-Erkrankung, die dafür verantwortlich sei, dass er in Videos der Band nicht mehr zu sehen sei und auch kaum noch Auftritte absolvieren könne. Am 15. August gibt Victor Solf wiederum via Facebook bekannt, dass sein Partner bereits am 13. August an den Folgen der Krankheit gestorben ist. Carpentier wurde nur 27 Jahre alt.

    Trotzdem wolle "das Her-Team" weitermachen, schreibt Solf: "Wir werden weiter auftreten, und wir werden unser Debüt-Album fertigstellen. Für ihn, für uns und für euch alle!"

    Ende April werden HER bei ihrem Konzert im mascotte hoffentlich ihr sehnlichst erwartetes Debutalbum live vorstellen.

     

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  • Dienstag 8.5.18
    doors 19.30, show 20.00, ZKB Special

    RADIO MOSCOW (USA)

    support tbc

    Di 8.5.18 / ZKB Special

    RADIO MOSCOW (USA)

    support tbc

    doors 19.30, show 20.00

    Vorverkauf: chf 34
    ZKB-Tickets: chf 17 (limitiert)
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Angriffslustiger, irre agiler Psychedelic Heavy Blues, der sich zwar an alten Größen orientiert, aber derart dargebracht ein Phänomen der Neuzeit ist.

    Man kann Radio Moscow, dieses unerbittliche Power-Trio aus Iowa, noch so  häufig mit den ehrerbietungswürdigen Alten wie Cream, der Jimi Hendrix Experience oder Grand Funk Railroad vergleichen: Es wird beiden Seiten niemals gerecht. Die Bands vergangener Dekaden mögen noch so cool und einflussreich sein – sie alle klingen nicht so halsbrecherisch und rasant wie Radio Moscow. Daran lässt sich erkennen, dass auch der Retrorock eine Evolution durchmacht. Parker Griggs hilft dabei maßgeblich mit. Der manchmal verquere, manchmal verspielte Kopf hinter Radio Moscow ist ein Einpeitscher mit Gitarre. Er ist ein Zeremonienmeister, der den Blues ebenso verinnerlicht hat wie den Psychedelic – und Garage-Rock.

    Aus diesen Versatzstücken hat er – diesmal mit kleiner Autorenhilfe seiner Mitmusiker – zehn Songs für sein sechstes Album geschrieben. Auf denen steckt Griggs Gitarrenakrobaten, Mucker, Wunderkinder und sonstige Talente in die  Tasche und zieht mit Wucht an ihnen vorbei. Dabei kann er sich auf Schlagzeuger Paul Marrone (Cosmic Wheels, Joy) und Bassist Anthony Meier (Sacri Monti) ausdrücklich verlassen, die Griggs zum zweiten Mal zur Seite stehen und das rollende Getriebe für seine Eskapaden liefern.

    Das ist tollkühn ab der ersten Sekunde von „New Beginning“ und endet im noch tollkühneren Freak-out des abschließenden Dreams. Dazwischen gibt es – wie beim psychedelischen Showcase Woodrose Morning – auch mal Luft zum Atmen und bei Driftin‘  passt sogar eine Mundharmonika rein.

     Mehr Feuerwerk geht kaum!

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  • Mittwoch 6.6.18
    doors 20.00, show 20.30

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    Mi 6.6.18

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    doors 20.00, show 20.30

    Voverkauf: chf 37

    Abendkasse: chf 39 (ohne Gewähr)

    Aus Nashville – der Hauptstadt des Country – kommt eine unserer allerliebsten psychedelischen Rockbands der letzten Jahre…All Them Witches.

    Man kann die Psych-Rocker nicht gerade als faul bezeichnen. Nach einer zweiten Europa Tour und einem Live Album, brachten die vier sympathischen Musiker 2017 bereits ihren vierten Longplayer raus. Das Album wurde von Grammy Preisträger Dave Cobb (Chris Stapleton, Sturgill Simpson, Jason Isbell) produziert und folgt dem von der Presse und Fans gelobten Album „Dying Surfer Meets His Maker“. Musikalisch knüpft es genau da an. Es geht um Fuzz, Grooves und kosmischen Visionen. Man entdeckt Querverweise von Dr. John, Sigur Ros und Kyuss.

    "Sleeping Through The War", spannt einen spannenden Bogen zwischen Stoner, Blues, Psychedelic und Folk. Hypnotisch-melodisch flimmernde Gitarren die sich langsam aufbauend zu mächtigen Kyuss artigen Sound-Wänden auftürmen, scheppernde, präzise Drums und, wunderbar eingefügt, All Them Witches-Sänger und Bassist Michael Parks' monotoner, fast hypnotischer Sprechgesang.

    Wir freuen uns sehr auf die sicherlich erneut grossartige Liveperformance.

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  • Mittwoch 22.8.18
    doors 20.00, show 20.30

    PROTOMARTYR (USA)

    support tbc

    Mi 22.8.18

    PROTOMARTYR (USA)

    support tbc

    doors 20.00, show 20.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    »Relatives In Descent«

    Detroit: die Stadt ist inzwischen zu einem Symbol für Deindustrialisierung, gesellschaftlichen Abstieg und die Krise im Allgemeinen geworden. Mehr als passend blasen Protomartyr von hier aus ihren krachigen Post-Punk in die Welt. Sänger Joe Casey proklamiert dazu – mal stoisch, mal predigend, dann wieder voller Wut – seine repetitiven Texte über soziale Ungleichheit und von der Digitalisierung Abgehängte, alternde Arbeiter, Arbeitslose und Gescheiterte. Das hat ihn bereits Vergleiche mit Sleaford Mods Frontmann Jason Williamson eingebracht, die sich allerdings eher auf die Underdog- bzw. Working-Class-Perspektive der Texte beziehen, weniger auf den Vortrag: Casey kotzt sich kontrollierter aus und wiederholt öfter einzelne Teile. Er gibt selbst zu, dass er seit drei Alben dieselben Themen beackert und eigentlich nicht mehr so wütende Musik machen wollte.

    Auf ihrem vierten Album perfektionieren Protomartyr diese Spielform, die irgendwo zwischen Proto- und Postpunk anzusiedeln ist. Schon der über fünf Minuten lange Eröffnungstrack „A Private Understanding“ vereint alle Zutaten der Band. Sänger Joe Casey spricht seine Worte hyperaktiv. Die Gitarren steigern sich bis zur Hysterie. Der Rhythmus blendet wie Strobo-Licht.

    Songs von Protomartyr sind mit herkömmlichen Maßstäben nicht zu greifen. Es geht nicht um Strophe-Bridge-Refrain-Muster und eingängige Hooks. Das Quartett aus Michigan setzt auf eine beklemmende Atmosphäre und stellt die meist assoziativen Texte in den Vordergrund. Die drehen sich um den Abgesang Amerikas. Um Angst, Aggression und Ausweglosigkeit. Um eine kaputte Gegenwart und die Abstinenz der Hoffnung auf bessere Zeiten.

    „Relatives In Descent“ ist eine ungemütliche, dornige Angelegenheit. Vergeblich sucht man nach einer Ruheinsel, einem Anzeichen von Versöhnung. Album Nummer vier (und das erste für Domino) ist noch wütender, stoischer und dystopischer als die Vorgänger geworden. Ob „Caitriona“, „Windsor Hum“ oder „Male Plague“: Protomartyr lärmen, bis auch der letzte zuhört. Die zwölf Songs sind kein Angebot, sondern ein Imperativ. Wenn Gitarrenmusik noch einmal bedeutsam werden will, dann vielleicht so

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  • Samstag 24.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    VETUSTA MORLA (ESP)

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    Sa 24.11.18

    VETUSTA MORLA (ESP)

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    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 38

    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Vetusta Morla - „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ - Tour 2018

    „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ heißt das 4. Album der spanischen Indie- und Alternative- Rock-Band Vetusta Morla (VM). Gehörten sie durch die vorherigen Alben und begeisternden Konzerte schon zu den beliebtesten Künstlern im spanischsprachigen Raum, so haben sie mit dieser Veröffentlichung dennoch ein neues Level der Popularität und Internationalität erreicht.

    Das Album stieg in den spanischen Charts auf Platz 1 ein und hat bereits kurz nach Veröffentlichung Gold-Status erreicht. Album und Tour machen Furore in Süd- und Mittelamerika, wo VM ab März durch 7 Länder touren werden. Die US-Musikbranchen- Bibel, das Billboard Magazine, sieht die Band als eine von „10 Latin Artists to watch in 2018.“

    Mit „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ haben Vetusta Morla die Essenz ihres bisherigen Schaffens, ihre unbedingte Hingabe zur Musik sowie den Wunsch und die Notwendigkeit neue Einflüsse und Sounds zu integrieren, in das Album eingebracht. Die 10 Songs des Albums sind das Ergebnis einer aufregenden, persönlichen und professionellen Reise, welche die Band aus ihrem Proberaum in Madrid in die legendären Berliner Hansa Studios geführt hat, wo schon David Bowie, Iggy Pop, U2 u.v.a. transformative Alben aufgenommen haben. Und von Berlin ging die Reise weiter in die versteckten Tarbox Road Studios in Cassadaga, New York wo das Album mit Dave Fridmann (MGMT, Tame Impala, Spoon, The Flaming Lips) abgemischt wurde.

    Das Album blickt nach innen, auf die Mitglieder der Gruppe, aber dieser Blick führt zwangsläufig nach außen, auf die Menschen und die Gesellschaft, die die Band umgeben. „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ ist der Titel des Albums und zugleich des letzten Songs, er bedeutet sinngemäß „gleiche Stelle, anderer Ort“. Und so ist es der Band mit der Erschaffung dieses wohl bisher komplettesten Albums ihrer Geschichte ergangen.

    Nach der Fertigstellung befinden sie sich an der gleichen Stelle, die aber ein anderer Ort mit einer anderen Beschaffenheit geworden ist - zugleich Zuhause, Rückzugsort und Ausgangspunkt eines Aufbruchs.

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