live!

  • Mittwoch 17.10.18
    doors 19.30, show 20.30

    SALON MORPHEUS

    Mi 17.10.18

    SALON MORPHEUS

    doors 19.30, show 20.30

    limitierter/unnummerierter Sitz- oder Stehplatz/first come, first served Preis: 36.-
    limitierter/nummerierter Sitzplatz an Varieté-Tischchen vor Bühne Preis : 50.-

    Ein amüsant-obskurer Flug durch die Nacht Salon Morpheus ist eine groteske Varieté-Schau, ein Feuerwerk von Sinnlichkeit und feinemHumor. Inspiriert von den Cabarets von einst, geschickt ins Heute übertragen. Dersagenumwobene Morpheus, Gott des Traumes, entführt das Publikum mit Chansons, Live-Musik, Tanz, Burlesque, Komödie, Drama, Pointen und Akrobatik in einen Traum aus dem man amliebsten nie wieder aufwachen würde.

    Barbetrieb vor, während und nach der Show. Gepflegte Erscheinung erwünscht!

    Für Sie auf der Bühne: Daniel Malheur (Berlin) – Conférencier Minouche von Marabou (Zürich) – Burlesque Mona Gamie (Zürich) – Drag & GesangRachel & Charlie Atlas (Glasgow/Schottland) – Messerwerfen & SchwertschluckenLucid Allan (Bern) – Intermezzo… und noch viele(s) mehr

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  • Freitag 19.10.18
    doors 19.00, show 19.30

    JENNY & THE MEXICATS (MEX)

    support tbc

    Fr 19.10.18

    JENNY & THE MEXICATS (MEX)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Jenny & The Mexicats - „Aprendimos“ aus dem Album „Mar Abierto/Open Sea“ wird die erste Single mit Video im Jubiläumsjahr „X.“

    2018 feiern Jenny & The Mexicats bereits ihr 10jähriges Bandjubiläum. Auch wenn sie hierzulande erst im vergangen Jahr durch ihre beiden Tourneen und die Veröffentlichung des aktuellen Albums „Mar Abierto/Open Sea“ einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden, so sind sie in ihrer mexikanischen Heimat, in Mittel- und Südamerika sowie in Spanien längst eine feste Größe.

    Gegründet wurde die Band in Madrid von den Mexikanern Icho (Bass) und Pantera (Gitarre, Gesang), die zuvor mit ihrer Punkband aus Mexiko City nach Spanien umgezogen waren, dem Spanier David (Percussion, Gesang) und der britischen Sängerin und Trompeterin Jenny.

    Schon bald nach der Gründung folgte die Rückkehr, bzw. der Umzug nach Mexiko, wo man sich von kleinen Bühnen nach oben spielte. Die Veröffentlichung des ersten, selbst-betitelten Albums in 2012 brachte dann direkt den ganz großen Erfolg, u.a. mit den beiden Hits „Verde Más Allá“ und „Me Voy a Ir“. Seit dem ist die Band von den großen Bühnen bzw. Festivals Mexikos nicht mehr wegzudenken und auch die umliegenden Länder samt der USA konnten in den folgenden Jahren erobert werden.

    In 2017 folgte dann der logische Schritt nach Kontinentaleuropa und über den spanischen Sprachraum hinaus. Mit zwei ersten Tourneen, welche die Band nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz führten, dem Album „Mar Abierto/Open Sea“ und den daraus ausgekoppelten Singles und Videos zu  „La Diabla“,  „Verde Más Allá“ und „Tanto Tiempo“ konnte die Band überzeugen, die Konzertbesucher begeistern, zahlreiche Radio-Einsätze erreichen und sich monatelang in den Top 50 der Deutschen DJ-Charts halten.

    Denn in der Tat, neben den Einflüssen aus traditioneller, lateinamerikanischer Musik, Cumbia, Rockabilly, Jazz und Reggae ist die Musik der Mexicats meist absolut tanzbar. Somit werden ihre Konzerte unweigerlich zu ausgelassenen Parties.

    Ganz in diesem Sinne wird nun, zu Beginn des Jubiläumsjahres „X.“ der Song „Aprendimos“ aus dem „Mar Abierto/Open Sea“-Album als Radio-Single mit Video ausgekoppelt und am 26.1. bei GMO – The Label veröffentlicht. Ganz zufällig ist die Wahl der Auskopplung natürlich nicht, passend zum Jubiläum beschäftigt sich der Text des Songs mit der Entstehung und Geschichte der Band (Aprendimos = Wir haben gelernt).

    Das gesamte Jubiläumsjahr der Mexicats wird mit dem Hashtag #mexicatsX begleitet

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  • Freitag 26.10.18
    doors 19.00, show 19.30

    DRANGSAL (D)

    support PABST (D)

    Fr 26.10.18

    DRANGSAL (D)

    support PABST (D)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32
    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Max Gruber ist Drangsal und tauchte 2016 scheinbar aus dem Nichts in der deutschen Musiklandschaft auf. Selten hat ein Debüt so viel Euphorie und Diskussionen ausgelöst wie Harieschaim.
    Max Gruber ist Autodidakt, Außenseiter, Musikbesessener. Seine Musik ist ein Amalgam aus den Erfahrungen, die Gruber als Freak in der konservativen pfälzer Provinz machte, und all der Musik, die er während seiner Existenz aufgesogen hat.
    Für die musikalische Umsetzung hat er im Produzenten Markus Ganter (u.a. Sizarr, Casper, Tocotronic) den kongenialen Partner gefunden, der ihn in seiner Kunst blind versteht und die Drangsal-Songs in das passende Gewand hüllt. In der Live-Situation findet dann eine Transformation statt, die wenig mit kühler 80s-Ästhetik zu tun hat, sondern Drangsals Brachial-Pop in all seiner Intensität entfesselt.

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  • Sonntag 28.10.18
    doors 19.00, show 19.30

    ROOSEVELT (D)

    support NOOVA (D)

    So 28.10.18

    ROOSEVELT (D)

    support NOOVA (D)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Für den britischen Guardian ist Marius Lauber alias Roosevelt schon 2013 "der talentierteste Künstler, der sich je nach einem US-Präsidenten benannt hat, und definitiv viel besser als die Presidents Of The USA". Auch die hiesige Intro und die US-amerikanische Indiebibel Pitchfork sind voll des Lobes.
    Dabei ist Lauber immer noch gerade einmal Mitte zwanzig. Sein inspirierter Mix aus Chillwave-Psychedelia, Italo-Disco und balearischen Popharmonien begeistert zu jenem Zeitpunkt längst nicht mehr nur Eingeweihte im Sonnenschein. Mehr New Order als Four-to-the-floor, behält sein Elektropop stets eine analoge Note. Weshalb Roosevelt live ebenfalls regelmäßig mit Bassist und Drummer auftritt.

    Apropos Bandsetup: Im Indierock liegen auch Laubers eigentliche Wurzeln. In der übersichtlichen Heimatstadt Viersen an der holländischen Grenze wächst er auf, lernt Gitarre und Schlagzeug und gründet mit Freunden die lokale Band Beat! Beat! Beat!. Als deren Drummer schafft Lauber es schon früh zu einiger Berühmtheit, als der NME Beat! Beat! Beat! anlässlich des 2010er-Debütalbums "Lightmares" als deutsche Foals bezeichnet.

    Nachdem der Produzent und Sänger dann volljährig nach Köln zieht, sieht er sich das erste Mal mit der elektronischen Szene der Stadt konfrontiert. Langsam freundet er sich mit House und Techno an, knüpft via Praktikum Kontakte zu Kompakt-Acts wie Tobias Thomas und Superpitcher. 2011 startet er dann als Roosevelt durch. Mit dem Kölner Technopop-Act Coma teilt er sich ein Studio. Der Kölner tauscht die Jugendliebe Strokes zunehmend für LCD Soundsystem und Clubmusik ein - ohne je ganz den Fuß aus der Indietür zu ziehen.

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  • Mittwoch 31.10.18
    doors 22.00, show 22.30

    KARAOKE FROM HELLOWEEN

    Mi 31.10.18

    KARAOKE FROM HELLOWEEN

    doors 22.00, show 22.30

    15.-

    Your worst Halloween-nightmare is coming true…

    Ende Oktober beschallen die Herren Müller, Müller, Braendle und Grau zu Ehren von Halloween wieder mal ihre alte Heimat, das Mascotte, mit einem Repertoire aus über 150 Klampfen-Hits vom Rock über Indie bis Metal. Wer sich themenorientiert verkleidet kommt übrigens gratis rein.

    Dress up as a devil, vampire, zombie or as your favourite Halloween-monster and sing Rock-, Punk- & Metalsongs live on stage!
    Free entry for really scary, freightning or sexy costumes!

    If you want fun…we’ve got it!

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  • Samstag 3.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    WELSHLY ARMS (USA)

    support tbc

    Sa 3.11.18

    WELSHLY ARMS (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 42

    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    Mit "Legendary" haben Welshly Arms vergangen Sommer einen der meist gespielten Songs in den Schweizer Radio-Stationen geliefert, gleichzeitig wurde der Track für Werbekampagnen von "Miller" und "Becks" genutzt. In ihren Songs vereint die Band aus Ohio ihre Liebe zum Blues mit Rhythm und Soul sowie gutem altem Rock’n’Roll und kreieren daraus einen frischen Sound, der mit seinen mitreissenden Rhythmen und eingängigen Hooklines einfach ansteckt. Mit ihrem kommenden Album "No Place Is Home" werden sie diesen Sommer Festivals in den USA und ganz Europa spielen, bevor sie im Rahmen ihrer Club-Tour am 3. November zurück ins Mascotte Zürich kommen. 

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  • Montag 12.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    PETER MURPHY (BAUHAUS/UK)

    support DESERT MOUNTAIN TRIBE

    Mo 12.11.18

    PETER MURPHY (BAUHAUS/UK)

    support DESERT MOUNTAIN TRIBE

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 46

    Abendkasse: chf 48 (ohne Gewähr)

    on top VIP Meet & Greet Package  chf 71.60

    40 years of Bauhaus, Ruby Celebration featuring David J 

    Performing "In the Flat Field" in its entirety plus extended encore of Bauhaus classics
    Peter Murphy, Kopf und Stimme der Band Bauhaus, trägt heute noch den Titel Gothfather. Im November kommt der legendäre Frontmann gemeinsam mit David J nach Zürich ins Mascotte. Anlässlich des 40-Jahre Band-Jubiläums spielen sie alle Songs von ihrer Debütplatte, aber auch andere Bauhaus Klassiker. Eine Zeitreise in die Anfangszeiten des Gothic-Rock, die man auf keinen Fall verpassen sollte!
    40 Jahre ist es jetzt her: Im englischen Northampton gründeten die vier Kunststudenten Peter Murphy, Daniel Ash, David J sowie Kevin Haskins die Band Bauhaus und sie sollten Musikgeschichte schreiben. Ihr Sound bestand aus einfachem Punk, der richtiggehend zerdrückt wurde und eine düstere bis mythische Atmosphäre erschuf. Keine hochtrabenden Melodiebögen, sondern die Düsternis prägte Bauhaus. Aus ihrem Faible für Glam Rock und schwarzen Klamotten formten sie etwas, was sie selbst "Dark Glam" nannten. Mit ihrem Debütalbum "In The Flat Field" läuteten sie allerdings ein neues Genre ein: Gothic Rock war geboren. Die Band veröffentlichte nur vier Alben, nicht besonders viel, doch mehr als genug, um sie zur einflussreichste Band in der schwarzen Szene zu machen. 

     

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  • Mittwoch 14.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    MIDDLE KIDS (AUS)

    support OH PEP! (AUS)

    Mi 14.11.18

    MIDDLE KIDS (AUS)

    support OH PEP! (AUS)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 28

    Abendkasse: chf 30 (ohne Gewähr)

    Seit 2015 haut das australische Indie Rock Trio Middle Kids um Sängerin Hannah Joy ordentlich auf den Putz. In ihrer Heimat lieferten sie mit ihrer selbstbetitelten EP letztes Jahr den Soundtrack für den Sommer und die wilde, freie Jugend. Sängerin Hannah kommt mit ihrer klassischen Piano Ausbildung nicht vorneweg als Rockröhre rüber, doch öffnet die Powerfrau einmal ihrenMundund schmettert einem Songs wie “Never Start” oder “Edge Of Town” entgegen, wird jeder kritische Indie Bub still.

    Mit ihrem Anfang Mai erschienenen Debütalbum “Lost Friends” legt das Dreiergespann aus Sydney nach und legt den musikalischen Grundstein für einen unbeschwerten rotzigen Sommer voller Liebe und Indie Hymnen. Stücke wie “On My Knees” lassen einen ausflippen, bringen jedes Bein zum Zucken und geben dem Alternative Indie Liebhaber den Wunsch nach mehr Lautstärke. Middle Kids gilt es laut und pur zu hören, mit oder ohne kühles Bier, aber mit ganz viel Schwung und Sonnenschein.

    Die Band war schon als Support für Ryan Adams oder Cold War Kids unterwegs und sind beim renommierten Label Lucky Number (Hinds, Sunflower Bean) unter Vertrag. So ziemlich alles an den drei Musikern - nebst Sängerin Hannah wären dies Multiinstrumentalist Tim Fitz und Drummer Harry Day - wirkt cool und ungekünstelt. Dieses Freche in Joys bebender Stimme, die kantigen Riffs und die treibenden Beats wirken wie aus dem Ärmel geschüttelt und gehen ins Ohr wie die unwiderstehliche Indie Rock Playlist des grösseren Bruders. Nun kommen Middle Kids, zu denen Fans sogar Sir Elton John gehört, auf Tour und erstmals in die Schweiz. Mitte November zünden wir das australische Feuer mit Hannah, Tim und Harry im Mascotte Zürich.

     

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  • Freitag 16.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    KADAVAR (D)

    support MONOLORD (SWE)

    Fr 16.11.18

    KADAVAR (D)

    support MONOLORD (SWE)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38

    Abendkasse: chf 40

    Gefühlt sind Kadavar immer unterwegs: Nachdem im September 2017 ihr viertes Album "Rough Times" erschienen war, tourte das Berliner Trio ausführlich durch europäische Clubs und spielte unzählige Festivals. Dass eine deutsche Band solch eine internationale Anerkennung kriegt, ist nicht selbstverständlich. Harte Arbeit zahlt sich eben aus und natürlich sind sie auch ausgezeichnete Musiker. Der Riff-geladene, doomige Psychedelic Rock hinterlässt bei allen einen bleibenden Eindruck. Nach der Show an den Winterthurer Musikfestwochen kehren die Vollbärte in die Schweiz zurück und spielen am Freitag, 16. November im Mascotte Zürich. Mit auf Tour sind die schwedischen Doom-Monster Monolord, die den Abend gebührend eröffnen.

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  • Montag 19.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    IDLES (UK)

    support JOHN (UK)

    Mo 19.11.18

    IDLES (UK)

    support JOHN (UK)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 29

    Abendkasse: chf 31 (ohne Gewähr)

    IDLES with "Joy as an Act of Resistance" is an attempt to be vulnerable to their audience, to encourage vulnerability; a mere brave naked smile in this messed up new world. 

    They have stripped back the songs and the lyrics to their bare flesh to allow each other to breathe and to celebrate our differences and act as an ode to communities and the individuals that forge them because without our community, we’d be nothing. 

     

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  • Samstag 24.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    VETUSTA MORLA (ESP)

    support AWSOME ARNOLD (CH)

    Sa 24.11.18

    VETUSTA MORLA (ESP)

    support AWSOME ARNOLD (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 38

    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Vetusta Morla - „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ - Tour 2018

    „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ heißt das 4. Album der spanischen Indie- und Alternative- Rock-Band Vetusta Morla (VM). Gehörten sie durch die vorherigen Alben und begeisternden Konzerte schon zu den beliebtesten Künstlern im spanischsprachigen Raum, so haben sie mit dieser Veröffentlichung dennoch ein neues Level der Popularität und Internationalität erreicht.

    Das Album stieg in den spanischen Charts auf Platz 1 ein und hat bereits kurz nach Veröffentlichung Gold-Status erreicht. Album und Tour machen Furore in Süd- und Mittelamerika, wo VM ab März durch 7 Länder touren werden. Die US-Musikbranchen- Bibel, das Billboard Magazine, sieht die Band als eine von „10 Latin Artists to watch in 2018.“

    Mit „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ haben Vetusta Morla die Essenz ihres bisherigen Schaffens, ihre unbedingte Hingabe zur Musik sowie den Wunsch und die Notwendigkeit neue Einflüsse und Sounds zu integrieren, in das Album eingebracht. Die 10 Songs des Albums sind das Ergebnis einer aufregenden, persönlichen und professionellen Reise, welche die Band aus ihrem Proberaum in Madrid in die legendären Berliner Hansa Studios geführt hat, wo schon David Bowie, Iggy Pop, U2 u.v.a. transformative Alben aufgenommen haben. Und von Berlin ging die Reise weiter in die versteckten Tarbox Road Studios in Cassadaga, New York wo das Album mit Dave Fridmann (MGMT, Tame Impala, Spoon, The Flaming Lips) abgemischt wurde.

    Das Album blickt nach innen, auf die Mitglieder der Gruppe, aber dieser Blick führt zwangsläufig nach außen, auf die Menschen und die Gesellschaft, die die Band umgeben. „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ ist der Titel des Albums und zugleich des letzten Songs, er bedeutet sinngemäß „gleiche Stelle, anderer Ort“. Und so ist es der Band mit der Erschaffung dieses wohl bisher komplettesten Albums ihrer Geschichte ergangen.

    Nach der Fertigstellung befinden sie sich an der gleichen Stelle, die aber ein anderer Ort mit einer anderen Beschaffenheit geworden ist - zugleich Zuhause, Rückzugsort und Ausgangspunkt eines Aufbruchs.

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  • Sonntag 25.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    THE KVB (UK)

    support M!R!M! (ITA)

    So 25.11.18

    THE KVB (UK)

    support M!R!M! (ITA)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 29
    Abendkasse: chf 32 (ohne Gewähr)

    Musik wie die verwaschene Erinnerung an einen verblasenden Traum: Das UK-Duo The KVB vermischt reverblastigen Shoegaze mit minimalistisch-elektronischer Produktion, um einen filigranen und flüchtigen Sound zu erschaffen. 2010 nimmt die Band als Soloprojekt im Southamptoner Schlafzimmer von Nicholas Wood ihren Anfang.

    Auf ersten Kassettenaufnahmen spielt Wood sämtliche Instrumente selbst ein, und wo die eigenen Fähigkeiten nicht genügen, helfen Drumcomputer und Synthesizer aus. Er spielt Gitarre und singt zunächst unter dem Pseudonym Klaus von Barrel, später wird daraus das Akronym KVB. Es ist experimenteller Postpunk im erweiterten Sinn. Wood: "Dunkle Dinge haben mich schon immer fasziniert. So wie die düstere Seite der Popmusik."

    Ende 2011 wachsen The KVB, ähnlich den auch musikalisch artverwandten The Raveonettes, zum Zweigespann an. Mit dem Einstieg der studierten Kunstwissenschaftlerin und Partnerin Kat Day sowie dem gemeinsamen Umzug von London nach Berlin begehen The KVB das nächste Kapitel in ihrer Schaffensphase. Mehr und mehr erinnert der Sound an Neo-Psychedelia-Acts wie A Place To Bury Strangers oder alte Postpunk-Helden wie The Jesus And Mary Chain. Für die 2014er-EP "Out Of Body" begeben sich The KVB erstmals zu Brian Jonestown Massacre-Mastermind Anton Newcombe nach Berlin. In dessen dortigem Studio nehmen sie die düsteren Stücke auf. Auf der EP debütiert auch Stereolab-Kollaborateur Joe Dilworth als Drummer. Die Platte erscheint auf Newcombes Label A Records.

    Auf Geoff Barrows Experimental-Indielabel Invada Records (Beak>, Crippled Black Phoenix) veröffentlicht die Band das fünfte Album "Of Desire". Stärker noch als zuvor beziehen sich Wood und Keyboarderin Day darauf auf ihre Einflüsse. Die Artverwandtschaft zu Death In Vegas, Scott Walker und Roxy Music ist unüberhörbar. Dennoch werden The KVB nicht müde zu betonen, dass sie sich keineswegs als eine jene Formationen verstehen, auf die Schlagwörter wie 'retro' oder 'vintage' passten. Ziel ist vielmehr der schmale Grat, auf dem Neugeschaffenes sowohl augenblicklich vertraut als auch originell klingt.

     

     

     

     

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  • Samstag 1.12.18
    doors 20.00, show 21.00

    GREGORY ALAN ISAKOV (S.A.)

    support JOE PURDY

    Sa 1.12.18

    GREGORY ALAN ISAKOV (S.A.)

    support JOE PURDY

    doors 20.00, show 21.00

    Vorverkauf: chf 34

    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Born in Johannesburg, South Africa, and now calling Colorado home, horticulturist-turned-musician Gregory Alan Isakov has cast an impressive presence on the indie-rock and folk worlds. With songs that hone a masterful quality, telling a story of miles, landscapes, and the search for a sense of place, he has been described as “strong, subtle…a lyrical genius.

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  • Montag 3.12.18
    doors 19.30, show 19.30

    RAT BOY (UK)

    support tbc

    Mo 3.12.18

    RAT BOY (UK)

    support tbc

    doors 19.30, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32

    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Jordan Cardy (alias Rat Boy), kam1996 zur Welt. Kein Wunder also, dass seine Musik und sein Look an die britische Musikszene der 1990er Jahre erinnern. Mit seiner Mischung aus HipHop, Punk, Madchester und zuweilen auch Elektro zählt Rat Boy zu einer jungen Garde von Musikern, die eine Epoche wieder aufleben lassen möchten, von der sie selbst nicht das Geringste mitbekommen haben. Das allerdings gelingt ihnen bravourös, und so hat sich Rat Boy innert kürzester Zeit bereits einen festen Platz in der britischen Musiklandschaft erobert. Dafür wurde er 2016 mit dem NME Award als Best New Artist ausgezeichnet und zum Inrocks Festival eingeladen. Seinen Auftritt im mascotte dürft ihr auf keinen Fall verpassen! Only Show in Switzerland!

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  • Samstag 8.12.18
    doors 19.00, show 19.30

    EVELINN TROUBLE (CH / SWE)

    support tbc

    Sa 8.12.18

    EVELINN TROUBLE (CH / SWE)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 32

    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Evelinn Trouble wurde einmal als das uneheliche Kind von Patti Smith und Thom Yorke bezeichnet. Wenn an der Sache was dran wäre, dann hat sie die Sensibilität und klangliche Erfindergabe von ihrem Vater, aber die revolutionäre Energie ihrer Mutter geerbt.

    In Zürich als Tochter einer schwedischen Jazz-Sängerin geboren, reifte ihr Talent in der umtriebigen Untergrund-Szene Zürichs, wo sie in besetzten Häusern lebte und spielte. „Um 2h morgens vor betrunkenen Punks zu spielen, lernt dir alles was du als Musikerin für die Zukunft brauchst“, meint sie dazu. Ihre einzigartige Stimme fiel auch Sophie Hunger – in derselben Gegend wie Trouble gross geworden – auf, die sie kurzerhand als Backings-Sängerin mit auf Tour nahm. Eine Zusammenarbeit die ein abruptes Ende nahm, als dessen Management sich Sorgen machte, das Trouble dem Main Act die Show stehlen könnte. Trouble ist ein Shapeshifter, ein kreatives Multi-Talent mit dem angeborenen Drang zu experimentieren. Sie führt Regie bei ihren eigenen Musikvideos und deren anderer Bands. Wie in ihrer Musik hat sie auch hier eine eigenwillige Sprache entwickelt, in der ihr DIY Background spürbar ist. In ihren Videos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, sei es ein Remake des Klassikers „Wizard Of Oz“ als trashiges Splattermovie oder eine Reise im Bandbus durch ein Fraktalzoom, über den Wolken endend.

    Ihre Debut war ein Lo-fi Pop Ethos, mit 17 Jahren im Alleingang eingespielt. Doch bereits auf dem nächsten Album musste der etwas unschuldige Soul-Pop einem imposanten, lauten Starkstrom Industrial Rock weichen, als sie auf dem Dachstock eines Freundes einen alten Juno 60 Synth fand. Darauf folgte eine analoge Motown-Hommage und ein psychedelisches Konzept-Album. Evelinn Trouble's Songwriting ist ehrlich und direkt und zielt dorthin, wo's am meisten wehtut, mit Texten die persönliche und politische Themen zu verschmelzen scheinen. Wie zum Beispiel im Song „WISH MMXVII“, den Trouble nach einem Aufenthalt in Athen schrieb, wo sie ein Lager für Geflüchtete besuchte, um sich ein Bild der Tragödie zu machen. Oder in „Warface“, ihr Protest-Song gegen die Schweizer Waffenexportindustrie.

    Und nun teilt uns dieser Shapeshifter etwas nonchalant mit, ihre nächste EP „Hope Music“ sei neuzeitlicher Pop“. Wie ihr Debut, sind die Songs im Alleingang entstanden, die Soundwelt ein Sammelsurium aus zwei Jahren Homerecording in diversen Schlaf -und Hotelzimmern, Dachböden und Kellern dieser Welt. Gemischt wurde alles in Berlin, wo die nomadische Trouble nun lebt. Kann das wirklich „neuzeitlicher Pop“ sein? Die beste Beschreibung ist wohl; „Hope Music“ klingt so, als hätten Patti Smith und Thom Yorke zusammen ein Baby gemacht.

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  • Sonntag 9.12.18
    doors 19.00, show 19.30

    ALLAN RAYMAN (CAN)

    support tbc

    So 9.12.18

    ALLAN RAYMAN (CAN)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 34

    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Mit "Much To Much" und "All At Once" wurde 2016 der Startschuss für das Universum Allan Raymans gelegt. Ein Sänger ohne Hintergrund und Geschichte, ohne Vergangenheit oder klar kommunizierte Zukunft, ohne Drang auf schnellen Erfolg und Jubel für sein Dasein. Nein, mit seinen nächtlich-schönen Balladen zwischen Alternative Soul und Indie R&B drückte der Sänger aus Lost Springs nicht einfach so aufs Gaspedal. Vielmehr ist ihm die kapitelhafte und in Lieder getunkte Illustration seines Lebensweg wichtig.

    Im Oktober 2016 erfolgt darauf mit dem lang ersehnten Debüt-Album "Hotel Allan" die erste grosse Offenbarung um den schattenhaften Künstler hinter umgarnend-süffigen Stücken wie dem verspielten "Tennessee" oder liebestrunkenen "Lucy The Tease". Doch auch trotz Album und Konzerten quer durchs Land hält Rayman verschwiegen, lässt nur wissen, dass mit jeder weiteren Veröffentlichung ein weiteres Kapitel seines Dasein gelüftet wird.

    Es ist schnell zu merken, dass hier mit allen Mitteln der Dramaturgie gespielt wird. Die Figur Allan Rayman ist weit mehr als die Musik, welche das Herz dieses singenden Phantom am schlagen hält. Videos für Songs wie dem mit Romantik und Verlust verbundenen "The Cage" oder "Repeat" von Raymans letztjährigem Album "Roadhouse 1" kommen mit einer feinfühligen Ästhetik daher und wirken eher wie Kurzfilme, als herkömmliche Musikvideos. Diese cineastische Grösse und der damit verbundene Klang-Epos bringt der ominöse Einzelkämpfer am 9. Dezember auf die Bühne des Mascotte in Zürich.

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  • Mittwoch 6.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    Mi 6.2.19

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32
    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Die Indie Folk/Rock Band The Paper Kites wurde vor fünf Jahren in Melbourne von High School Freunden gegründet. Seither hat das Quintett mit über 20Millionen klicks auf Youtube und über 160‘000 Facebook-Fans nicht nur in seiner Heimat schon für einiges Aufsehen gesorgt. Schon nach dem Release ihrer ersten EP „Woodland“ (2011) spielte die aufstrebende Band im ausverkauften The Corner Hotel, einem legendären Konzertlokal ihrer Heimatstadt. 2012 trat die Band zu ihrer ersten Headliner Tour durch Australien an. Die Shows in kleineren Venues des Landes waren restlos ausverkauft. Ein Song der Debüt-EP wurde in der US Serie „Grey‘s Anatomy“ gefeatured. 2012 folgte die nächste EP und die nächste Australien-Tour durch grössere Konzertlokale. 2013 wurde das erste Album aufgenommen. „States“ brachte die Band schliesslich erstmals nach Amerika und Kanada und mit dem zweiten Longplayer „Twelvefour“ (2015) besuchten The Paper Kites im Frühjahr erstmals auch Europa.

    Die Paper Kites haben sich dieses Mal auf eine etwas andere Schiene begeben. Zwar bleiben sie dem klassischen Indie-Folk-Sound treu, setzen allerdings mehr auf starke Texte und eine gehörige Portion Melancholie. Nachts ist die goldene Zeit der Kreativen. Zumindest wird dies oft behauptet. Und ja, auch ich muss gestehen, nachts, wenn die Gedanken aus ihrem Käfig gelassen werden, genau dann entstehen die besten Ideen. Diese mythologische Eigenschaft haben sich The Paper Kites für „twelvefour“ zu Nutze gemacht. Das Album wurde ausnahmslos zwischen Mittenacht und vier Uhr morgens geschrieben. Ganze zwei Monate stellte sich Frontmann Sam Bentley komplett auf diesen Rhythmus ein und verfasste ein komplettes Konzeptalbum. Ein Album, das durch die Melancholie der Nacht vorangetrieben wurde. Auch wenn man nun vermuten mag, die Texte verlieren sich in einer Mischung aus nächtlichem Blues und „was-soll-ich-nur-tun“-Herzschmerz, der liegt nicht ganz richtig. Emotionaler Realismus, Geschichten aus Liebe und Sehnsucht und dessen Aufeinandertreffen.

    Ohne Vorankündigung haben The Paper Kites ihr drittes Album auf eigene Faust veröffentlicht. Was auf den ersten wie eine große Dummheit erscheint, ist in Wirklichkeit aber ein wohlüberlegter Marketing-Gag. Mit On the train ride home veröffentlichten die Aussies im April dieses Jahres völlig überraschend ein Mini-Album, das mit nur acht kurzen Songs und einer minimalistischen Besetzung auf den ersten Blick eher wie ein Skizzenbuch von Frontmann Sam Bentley wirkt. Doch wie schon zu erwarten war, ist das nicht alles: Die Veröffentlichung ist in Wirklichkeit nur ein Teaser für die eigentliche dritte Platte „On The Corner Where You Live“, die gleichzeitig für September angekündigt wurde. Für einen reinen Marketing-Gag sind die Songs aber erneut extrem ausgereift und würden in einem anderen Kontext trotz des fehlenden Bandsounds problemlos als reguläres Album durchgehen. Man darf hoffen, dass The Paper Kites ihrer grenzenlosen Melancholie in Zukunft auch wieder etwas Zuversicht beimischen. Denn mit „On the train ride home“ liefern sie den perfekten Soundtrack für eine nächtliche Zugfahrt ab.

    „On The Corner Where You Live“ erscheint am 21. September.

     

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  • Montag 11.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    Mo 11.3.19

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Es ist die Ruhe seiner beschaulichen Heimatstadt, die Jack Tatum seit 2009 Zeit für die Muse gibt. Im letzten Highschool-Jahr beginnt der Junge aus Blacksburg, Virginia, in seinem Schlafzimmer Songs aufzunehmen. Gitarre, Bass, Drum Machine und ein Laptop – das moderne Ein-Mann-Studio beherrscht Tatum bald aus dem Effeff. Als er unter dem Pseudonym Wild Nothing einige Songs auf MySpace hochlädt, wird das Indielabel Captured Tracks auf ihn aufmerksam. Insbesondere eine Coverversion des Kate Bush-Stücks "Cloudbusting" erreicht Plattenfirma und Blogosphäre. Zu seinem schimmernden Dreampop, von den Shoegaze-Heroen My Bloody Valentine schwer informiert, lassen sich mit dem Mitte 2010 erscheinenden Debüt "Gemini" dann auch weltweit Wunderkerzen anzünden. Ausführlich frönt das Album Tatums Liebe zum britischen Indiepop der 1980er, vor allem zu The Smiths, aber auch zeitgenössischeren Acts wie The Radio Dept. oder Ariel Pink.

    "So if 'Indigo' is not timeless then it's at least 'out of time'", sagt Jack Tatum alias Wild Nothing da im Pressetext zu seinem mittlerweile vierten Werk "Indigo" und erzählt, wie dringend er wollte, dass das gute Stück nach einem klassischen Studioalbum klingen würde und gleichzeitig nach seinen eigenen musikalischen Helden. Klingt alles irgendwie recht offen, um nicht sogar den bösen Begriff "schwammig" zu verwenden. Nicht Fisch, nicht Fleisch, mit Sicherheit kein schlabbrig gekochtes Gemüse, und doch eine knallbunte Farbpracht wie auf einer Sommerwiese bietet der Nachfolger des 2016 veröffentlichten "Life of pause" natürlich trotzdem. Letzteres war ja auch schon so ein Pop-Knallbonbon des einst auf der Chillwave surfenden Tatums, der sich in den Nachtclubs dieser Welt hörbar wohlfühlt. Und dennoch: So manches Mal wirkt das Aufflackern des Lichts von der Disco-Kugel fast ein bisschen melancholisch.

    Ohne eine gewisse Schwere oder Tiefe gehts bei Tatum dann eben auch nicht voran, wenngleich er sich von dem vertonten Sehnsuchts-Blick durch Milchglas mittlerweile ein ganzes Stück entfernt hat. Und so lassen sich zu den elf neuen Stücken auf "Indigo" sowohl die Hüften bewegen als auch die Augen ausweinen, hier darf und sollte man die Arme euphorisiert in die Höhe strecken und von den schönsten, unrealistischsten Dingen auf der Welt träumen. Allein schon der Opener "Letting go" ist derart lupenreiner wie gehaltvoller Pop, der selbst im Backofen-Sommer 2018 für Erfrischung bei dem einen oder anderen Hörer gesorgt haben dürfte – und dabei gehts hier um den symbolischen Wiederaufbau des Selbst nach dem Zusammenbruch einer Beziehung: "I want to be happier now / I want to be more than closed / Surreal, the way you made me out / The way you crashed me down." Klar zuckt da die Nadel auf dem Kitsch-Seismographen sofort los. Aber in einer Welt, in der Regenbogen-Einhörner und Flamingos miteinander im Pool plantschen, sollte das absolut in Ordnung gehen. Hauptsache Frieden.

    Selbigen dürfte Tatum allem Anschein nach längst mit sich gemacht haben. "Indigo" ist aus einem Guss und versteckt weder seine Pinke Zuckerwatten-Seite noch seinen langen dunklen Schatten. Der sanfte Eineinhalb-Minüter "Dollhouse" startet am Strand inklusive Kindergeschrei im Hintergrund, scheint plötzlich wellenartig zu verschwinden und ebnet damit den Weg für die Hafen-Fete von "Canyon on fire", das mit Rhythmus im Blut, Strom in den Gitarren und Partyhüten auf dem Kopf zum Tanz der etwas anderen Art einlädt. "Oscillation" hingegen sucht den Kampf mit dem Sturm auf offenen Gewässern, verwegen kommt das daher, fast schon lebensmüde und in dieser Abenteuerlichkeit doch auch wieder irgendwie romantisch. Und wenn Tatum schon so geradezu ansteckend die Welt umarmt, dreht man den Lautstärkeregler zu "Through windows" am besten etwas auf, während man die heimischen Fenster weit öffnet – davon darf sich gern jeder eine dicke Scheibe abschneiden. Mit dem schwermütigen "Bend" endet dieser Ausflug durch einen merkwürdigen Sommer, noch merkwürdigere Clubs, die merkwürdigsten Momente überhaupt, genauso, wie man ihn sich anfangs schon gedacht hat. In allerlei Blau-Schattierungen flimmert "Indigo" zum Schluss vorm inneren Auge vorbei, bis es einfach verstummt. Aus. Schwarz. Nun bitte weiterträumen.

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  • Montag 25.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    MARIBOU STATE (UK)

    support tbc

    Mo 25.3.19

    MARIBOU STATE (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    Geschlagene drei Jahre war es recht ruhig um die beiden DJs und Produzenten von Maribou State. Mit ihrem Debütalbum "Portraits" und diversen Remixes, etwa für Kelis oder Lana del Rey, katapultierte sich das Duo 2015 urplötzlich auf die großen Bühnen und Festivals dieser Welt. Jetzt bringen Chris Davids und Liam Ivory endlich ein neues Album raus: "Kingdoms In Colour" heißt die Platte. Und wie schon für das Debüt, haben die beiden mit der britischen Sängerin Holly Walker und erstmals auch mit Khruangbin zusammengearbeitet. Khruangbin sind drei Klangvirtuosen aus Texas, die mit Sorgfalt und Liebe zu Gitarre, Bass und Drums vornehmlich Instrumentalmusik zaubern. Wo Samples und Instrumente zusammentreffen, entsteht eine wahnsinnig ausgefeilte Soundlandschaft zwischen Ethno-Elementen, Lounge-Grooves, psychedelischen Riffs und Beatmusik.

     

    In einem Musikgeschäft in Peking haben Chris und Liam für den Song "Nervous Tics" ein Guzheng aufgenommen, ein chinesisches Saiteninstrument, das die Grundlage des Songs bildet. Von hier aus wächst der Track zu einem wunderschönen Klanggebilde aus schreitenden Drums und fröhlich zuckenden Synthies. Nervös klingt das aber nicht, eher heilend und aufmunternd. Im Text beklagt sich Maribou State über die omnipräsenten Smartphones, die uns mit ständigen Schlagzeilen und "hyperrealen Instagram-Bildern" in den Wahnsinn treiben. Insofern kann man den Song tatsächlich als Gegenmaßnahme betrachten.

    "Feel Good", der Titel der durch die Zusammenarbeit mit Khruangbin entstanden ist, lädt durch die angenehme Klang-Atmosphäre förmlich zum Einlullen ein - einfach nur zurücklehnen, sich gut fühlen und dabei jede einzelne Zelle auf sich wirken lassen. So lässt sich nun mit dem soeben erschienenen "Kingdoms In Colour" wunderbar zurücklehnen und auf die Live-Show von Maribou State warten, welche am Mi, 25. März im Zürcher mascotte stattfinden wird.

     

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  • Mittwoch 3.4.19
    doors 19.00, show 19.30

    KT TUNSTALL (UK)

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    Mi 3.4.19

    KT TUNSTALL (UK)

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    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 65.-

    Abendkasse : 67.-

    KT Tunstall ist zurück mit neuen, inspirierenden und emotional geladenen Songs, voller Energie und mit ihrer unverkennbar kraftvollen Stimme.
    Am Mittwoch, 3. April 2019 tritt die Sängerin im Mascotte in Zürich auf.

    Der Vorverkauf startet am Freitag, 12. Oktober um 10 Uhr.


    Ihre Hits «Black Horse & The Cherry Tree» aus dem Jahr 2006 und «Suddenly I See» aus 2007 sind jedem noch geläufig und in guter Erinnerung. Die neue Single «The River» kommt mit rockigen, rhythmischen Gitarrenriffs daher und einem eingängigen Refrain, wie man es von KT Tunstalls Hits kennt.

    Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin geht im Frühjahr 2019 mit ihrem neuen Album «WAX» auf Europa-Tournee. Im Rahmen dieser Tournee beehrt KT Tunstall das Zürcher Mascotte am Mittwoch, 3. April 2019. Die Fans dürfen sich freuen: Für die Konzerte Kündigt KT ein aufregend kreatives Set-up an, das einige Überraschungen bereithält.

    Das sechste Studioalbum von KT hat sie komplett selbst geschrieben. Produziert wurde die neue Platte von Nick McCarthy, dem Gründungsmitglied der weltbekannten Band Franz Ferdinand. «WAX» bietet auch Co-Writing-Beiträge unter anderem von Kings Of Leon Produzent Angelo Petraglia. Nach «KIN», ist «WAX» die zweite Platte einer Trilogie, die sich den Themen Körper, Geist und Seele widmet. In der ersten Single «The River», erklärt KT, geht es darum, dem Wahnsinn in der Welt zu entfliehen, schlechten Beziehungen zu entkommen und rein gewaschen zu werden – um Emanzipation durch die Natur also.

    Man darf gespannt sein auf die neuen Töne und die starke Stimme von KT Tunstall, die sie am 3. April 2019 zum Tourabschluss in Zürich präsentieren wird.

     

     

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