live!

  • Mittwoch 23.1.19
    doors 20.00, show 21.00

    MUMIY TROLL (RUS)

    «SOLD OUT - KEINE ABENDKASSE!»

    Mi 23.1.19

    «SOLD OUT - KEINE ABENDKASSE!»

    MUMIY TROLL (RUS)

    doors 20.00, show 21.00

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  • Sonntag 3.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    THE GARDENER & THE TREE (CH)

    «& Special Guests »

    So 3.2.19

    «& Special Guests »

    THE GARDENER & THE TREE (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 44
    Abendkasse: chf 46 (ohne Gewähr)

    «69591, LAXÅ» vervollständigt nicht nur die Adresse von «Mossbo» sondern ist auch die Fortsetzung der «Mossbo-EP». Der Nebel lichtet sich - Wald, ein Boot, eine Insel. Dunkelheit, Sonnenschein. Ankunft. Das Debut-Album von The Gardener & The Tree überzeugt mit Facettenreichtum, gibt Songs einer langen Bandgeschichte wieder und zeigt Bilder der Zukunft. The Gardener & The Tree veröffentlichen mit «69591, LAXÅ» den ersten Longplay ihrer Karriere und beweisen nicht nur eine einprägsame Linie sondern auch Mut zur Authentizität, lassen in ihre Vergangenheit einblicken.

    «Mossbo», 2014. Mossbo ist ein Ort in Schweden, der für die Band, trotz seiner eigentlichen Bedeutungslosigkeit, ein Umbruch war. Es war der Ort, es war die Zeit, es waren die ganz wenigen Menschen da, die den Sturm legen konnten. Obwohl The Gardener & The Tree eigentlich geplant hatten, mit neuen Songs aus Schweden heimzukehren, haben sie im hohen Norden viel mehr gefunden. Nicht erwartete Weisheit und Ruhe, um einmal in sich zu kehren, haben den neuen Songs, die schlussendlich erst in der Schweiz geschrieben worden sind, Veränderung verliehen. Veränderung, die nötig war, um komplett sich selbst zu sein. Nicht zuletzt deswegen präsentieren sich

    die neuen Songs mit so viel Grösse und Harmonie.

    «Mama’s Guitar». Es war einmal Mama’s Guitar, welche der Stimme des Sängers Manuel Felder im fernen Australien nicht nur gehen, sondern fliegen lehrte. Sie war es, die liebevoll den Grundstein für die kommende Geschichte, für ein der Musik gewidmetes Leben, legte. Im Laufe der Jahre fand sich mit Patrik Muggli, Patrick Fet und Daniel Fet eine Band zusammen, die nie lernte, Noten zu lesen, sie lernte die Musik zu spüren und mit ihr zu experimentieren, wie es nur wenige zu tun vermögen. Diese Gabe zeichnet die Songs bis heute aus. 2015 ergänzte Philippe Jüttner die Band mit viel Geschick am Bass.

    „Life is like a waterfall – what comes down goes around“

     

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  • Dienstag 5.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    KHRUANGBIN

    «Only show in Switzerland !»
    support tbc

    Di 5.2.19

    «Only show in Switzerland !»

    KHRUANGBIN

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 48
    Abendkasse: chf 50 (ohne Gewähr)

    Happy birthday mascotte!
    Das mascotte freut sich sehr, mit Khruangbin am 15. Geburtstag eine seiner Lieblingsbands präsentieren zu dürfen.

    Es war schon eine wundersame Musik, die Khruangbin 2015 mit ihrem Debüt in die Welt setzten. Wo Bass und Schlagzeug ein Fundament aufzogen, das einen über filigrane, entschlackte Grooves zurück in die Hochphase von Funk und Soul beamte, war es vor allem die Exotik im Spiel von Gitarrist Mark Speer, die der Band eine ureigene Note verlieh.

    Wesentlich inspiriert vom rasenden Surf-Sound eines Dick Dale und vom Thai-Funk der 60s (mit dem thailändische Gitarristen US-Musiker wie Santana zitierten, indem sie deren Stil mit asiatischen Folk-Klängen kreuzten) verschmolzen Khruangbin auf "THE UNIVERSE SMILES UPON YOU" somit Westliches und Fernöstliches zu einer Art „Surf’n’Soul“. Mit "CON TODO EL MUNDO" wiederum dehnt das Trio seine Definition von Weltmusik nun in beide Richtungen aus.

    Während es den Verästelungen des Soul jetzt auch mal Richtung Disco („Evan Finds The Third Room“) folgt, zeigt ein Stück wie „Maria También“ auf, wie gut sich funkige Scharfkantigkeit mit arabesker Gitarrenschnörkelei versteht, die Khruangbin primär iranischen Musiktraditionen entlehnen. Gesungen wird hier übrigens abermals nur selten, und wenn, dann nur im Hintergrund. Doch wer braucht schon Gesang, wenn das mit dem Singen auch eine Gitarre übernehmen kann?

    Der Ticketvorverkauf beginnt am Donnerstag, 08.11./10.00h via Starticket.ch!
    Better be early than sorry!

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  • Mittwoch 6.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    Mi 6.2.19

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32
    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Die Indie Folk/Rock Band The Paper Kites wurde vor fünf Jahren in Melbourne von High School Freunden gegründet. Seither hat das Quintett mit über 20Millionen klicks auf Youtube und über 160‘000 Facebook-Fans nicht nur in seiner Heimat schon für einiges Aufsehen gesorgt. Schon nach dem Release ihrer ersten EP „Woodland“ (2011) spielte die aufstrebende Band im ausverkauften The Corner Hotel, einem legendären Konzertlokal ihrer Heimatstadt. 2012 trat die Band zu ihrer ersten Headliner Tour durch Australien an. Die Shows in kleineren Venues des Landes waren restlos ausverkauft. Ein Song der Debüt-EP wurde in der US Serie „Grey‘s Anatomy“ gefeatured. 2012 folgte die nächste EP und die nächste Australien-Tour durch grössere Konzertlokale. 2013 wurde das erste Album aufgenommen. „States“ brachte die Band schliesslich erstmals nach Amerika und Kanada und mit dem zweiten Longplayer „Twelvefour“ (2015) besuchten The Paper Kites im Frühjahr erstmals auch Europa.

    Die Paper Kites haben sich dieses Mal auf eine etwas andere Schiene begeben. Zwar bleiben sie dem klassischen Indie-Folk-Sound treu, setzen allerdings mehr auf starke Texte und eine gehörige Portion Melancholie. Nachts ist die goldene Zeit der Kreativen. Zumindest wird dies oft behauptet. Und ja, auch ich muss gestehen, nachts, wenn die Gedanken aus ihrem Käfig gelassen werden, genau dann entstehen die besten Ideen. Diese mythologische Eigenschaft haben sich The Paper Kites für „twelvefour“ zu Nutze gemacht. Das Album wurde ausnahmslos zwischen Mittenacht und vier Uhr morgens geschrieben. Ganze zwei Monate stellte sich Frontmann Sam Bentley komplett auf diesen Rhythmus ein und verfasste ein komplettes Konzeptalbum. Ein Album, das durch die Melancholie der Nacht vorangetrieben wurde. Auch wenn man nun vermuten mag, die Texte verlieren sich in einer Mischung aus nächtlichem Blues und „was-soll-ich-nur-tun“-Herzschmerz, der liegt nicht ganz richtig. Emotionaler Realismus, Geschichten aus Liebe und Sehnsucht und dessen Aufeinandertreffen.

    Ohne Vorankündigung haben The Paper Kites ihr drittes Album auf eigene Faust veröffentlicht. Was auf den ersten wie eine große Dummheit erscheint, ist in Wirklichkeit aber ein wohlüberlegter Marketing-Gag. Mit On the train ride home veröffentlichten die Aussies im April dieses Jahres völlig überraschend ein Mini-Album, das mit nur acht kurzen Songs und einer minimalistischen Besetzung auf den ersten Blick eher wie ein Skizzenbuch von Frontmann Sam Bentley wirkt. Doch wie schon zu erwarten war, ist das nicht alles: Die Veröffentlichung ist in Wirklichkeit nur ein Teaser für die eigentliche dritte Platte „On The Corner Where You Live“, die gleichzeitig für September angekündigt wurde. Für einen reinen Marketing-Gag sind die Songs aber erneut extrem ausgereift und würden in einem anderen Kontext trotz des fehlenden Bandsounds problemlos als reguläres Album durchgehen. Man darf hoffen, dass The Paper Kites ihrer grenzenlosen Melancholie in Zukunft auch wieder etwas Zuversicht beimischen. Denn mit „On the train ride home“ liefern sie den perfekten Soundtrack für eine nächtliche Zugfahrt ab.

    „On The Corner Where You Live“ erscheint am 21. September.

     

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  • Freitag 8.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    SEAFRET(UK)

    support ROSBOROUGH (NI)

    Fr 8.2.19

    SEAFRET(UK)

    support ROSBOROUGH (NI)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Seafret ist ein Duo aus Brislington/UK, welches sich aus Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry DraperSeafret zusammensetzt. Seafret ist ein Wortspiel aus dem Begriff Fretboard (Griffbrett einer Gitarre) und dem Nebel, der in East Yorkshire von der Nordsee heranrollt und beschreibt poetisch und zutreffend welche Art von Musik wir unter diesem Namen erwarten dürfen.

    Als sich Jack und Harry bei einer Open-Mic-Session kennenlernten, war ihr Erfahrungshintergrund recht unterschiedlich: Harry Draper war zwar ein paar Jahre jünger, aber schon ein erfahrener Musiker, während Jack Sedman buchstäblich gerade erst seine Stimme entdeckt hatte. Trotzdem starteten die  beiden direkt gemeinsam durch.

    Mit steigendem Erfolg im Netz ( Songs wie „Ocean“, „Atlantis“, „Wildfire“ oder „Be There“ wurden auf Youtube millionenfach gelikt) zog es das Duo nach London. Die Ferne von der Heimat, der temporäre Verlust von Freund_innen und Familie verarbeiteten sie ausgiebig auf den beiden ersten EPs von 2014 und 2015. Melancholie und Melodie verschmelzen zu einem betörend einfach gestrickten Soundteppich der aufzeigt, welches riesige Potential in ihnen steckt. Ihre Texte sind ehrlich und fesselnd und berichten über das Leben und seine Verwicklungen. Trotz ihres noch jungen Alters beweisen die zwei Musiker eine aussergewöhnlich gute Beobachtungsgabe und lassen die Welt nicht einfach so an sich vorbeiziehen.

    Mit ihrem wunderbaren Debütalbum „Tell Me It’s Real“ und der soeben erschienenen EP „Monsters“ bewaffnet, werden die beiden sympathischen Vollblut-Musiker erneut beweisen, wie sehr in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

    Wir freuen uns Seafret nach ihrer restlos ausverkauften Show im Mai 2017 erneute bei uns im mascotte begrüssen zu dürfen.

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  • Samstag 16.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD (USA)

    «…And You Will Know Us By The Trail Of Dead return to celebrate 20 years of their seminal album MADONNA. The band will be performing the album in full.»

    Sa 16.2.19

    «…And You Will Know Us By The Trail Of Dead return to celebrate 20 years of their seminal album MADONNA. The band will be performing the album in full.»

    ...AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD (USA)

    doors 19.00, show 19.30

     

    “…And You Will Know Us By The Trail Of Dead reurn to Switzerland to celebrate 20 years of their seminal album MADONNA. The band will be performing the album in full, alongside a host of songs from their other studio albums”

    Den Werdegang von ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead biografisch nachzuvollziehen, ist in etwa so dankbar, wie deren Namen drei Mal hintereinander zu schreiben. Die Band schuf sich im Laufe der Jahre vor allem einen Namen als die Lügenbarone der Rockmusik. Und so verhält es sich auch mit der Biographie dieser Band. Es gibt wohl keine bekannten Fakten, die wirklich von der Band selbst bestätigt wurden. Geschichten über gemeinsame Jahre im örtlichen Kirchenchor in Planoe, Texas sind genauso erfunden wie die angebliche gemeinsame Kindheit auf Hawai.

    Es gibt jedoch Fakten, auf welche man zählen kann. Die vier Freunde Kevin Allen, Neil Busch, Conrad Keely und Jason Reece kannten sich bereits von klein auf, verloren sich aber während ihrer College-Zeit ein wenig aus den Augen. Erst während ihrer Studienzeit fand die Band in AustinTexas, wieder zusammen und begann, die Idee „...And You Will Know Us By The Trail Of Dead“ künstlerisch umzusetzen.

    Nach dem ersten selbstbetitelten Album und dem rohgeschliffenen „Madonna“ schuf sich die Band insbesondere einen Namen als wilder und ungestümer Live-Act, bei dessen Shows nicht selten das komplette Instrumentarium zu Bruch ging. Mit Source, Tags & Codes erhielt die Band dann erstmals mit dem Major Interscope im Rücken international größere Anerkennung.

    Der ganz große Wurf gelang der Band jedoch 2005 mit ihrem epochalen MeisterwerkWorlds Apart, welches die Jahrespolls der populären Musikzeitschriften bedingungslos anführte und von Kritikern als Meilenstein der Rockgeschichte bejubelt wurde.

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  • Samstag 23.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    THE LEMONHEADS (USA)

    «& Special Guests»
    support tbc

    Sa 23.2.19

    «& Special Guests»

    THE LEMONHEADS (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 44
    Abendkasse: chf 46 (ohne Gewähr)

    Evan Dando is back! Mit seiner Band The Lemonheads gehörte er insbesondere in den neunziger Jahren zur unbestrittenen Speerspitze der Independent-Szene. Nicht umsonst werden US-Amerikaner gerne in einem Atemzug mit Bands wie "Nirvana", "Pearl Jam" oder "Soundgarden" genannt. Seit der Veröffentlichung der letzten Platte "Varshons", einer Sammlung von grandiosen Cover-Songs, wurde es wieder ruhig um den exzentrischen und unglaublich talentierten Evan Dando und seine Lemonheads. Mit "Varshions 2" haben sie jetzt endlich einen Nachfolger angekündigt, auf welchen wir zusammen mit alten Hits wie "Into Your Arms" oder "Mrs. Robinson" am Samstag, 23. Februar im Mascotte Zürich anstossen. 

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  • Dienstag 5.3.19
    doors 19.30, show 20.30

    NIGHT LOVELL (CAN)

    «+ Sounds: DJ Undeey»
    support tbc

    Di 5.3.19

    «+ Sounds: DJ Undeey»

    NIGHT LOVELL (CAN)

    support tbc

    doors 19.30, show 20.30

    Vorverkauf: chf 35
    Abendkasse: chf 39 (ohne Gewähr)

    Der Kanadische Star Night Lovell, bekannt für seine Interpretation des Cloud-Raps mit vielen Underground-Trap Einflüssen, besucht am Montag 05. März das Mascotte in Zürich. 

    Bekannt wurde der, als Shermar Paul getaufte 21 jährige Rapper, erstmals auf Soundcloud als er Beats auf der Plattform veröffentlichte (unter dem seinem damaligen Pseudonym KLNV) und erreichte grossen Kommerziellen Erfolg in 2014 mit seinem debut Album 'Concept Vague'. Nun ist er zurück mit seinem neuen Album 'GOOD NIGHT LOVELL'.

     

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  • Montag 11.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    Mo 11.3.19

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Es ist die Ruhe seiner beschaulichen Heimatstadt, die Jack Tatum seit 2009 Zeit für die Muse gibt. Im letzten Highschool-Jahr beginnt der Junge aus Blacksburg, Virginia, in seinem Schlafzimmer Songs aufzunehmen. Gitarre, Bass, Drum Machine und ein Laptop – das moderne Ein-Mann-Studio beherrscht Tatum bald aus dem Effeff. Als er unter dem Pseudonym Wild Nothing einige Songs auf MySpace hochlädt, wird das Indielabel Captured Tracks auf ihn aufmerksam. Insbesondere eine Coverversion des Kate Bush-Stücks "Cloudbusting" erreicht Plattenfirma und Blogosphäre. Zu seinem schimmernden Dreampop, von den Shoegaze-Heroen My Bloody Valentine schwer informiert, lassen sich mit dem Mitte 2010 erscheinenden Debüt "Gemini" dann auch weltweit Wunderkerzen anzünden. Ausführlich frönt das Album Tatums Liebe zum britischen Indiepop der 1980er, vor allem zu The Smiths, aber auch zeitgenössischeren Acts wie The Radio Dept. oder Ariel Pink.

    "So if 'Indigo' is not timeless then it's at least 'out of time'", sagt Jack Tatum alias Wild Nothing da im Pressetext zu seinem mittlerweile vierten Werk "Indigo" und erzählt, wie dringend er wollte, dass das gute Stück nach einem klassischen Studioalbum klingen würde und gleichzeitig nach seinen eigenen musikalischen Helden. Klingt alles irgendwie recht offen, um nicht sogar den bösen Begriff "schwammig" zu verwenden. Nicht Fisch, nicht Fleisch, mit Sicherheit kein schlabbrig gekochtes Gemüse, und doch eine knallbunte Farbpracht wie auf einer Sommerwiese bietet der Nachfolger des 2016 veröffentlichten "Life of pause" natürlich trotzdem. Letzteres war ja auch schon so ein Pop-Knallbonbon des einst auf der Chillwave surfenden Tatums, der sich in den Nachtclubs dieser Welt hörbar wohlfühlt. Und dennoch: So manches Mal wirkt das Aufflackern des Lichts von der Disco-Kugel fast ein bisschen melancholisch.

    Ohne eine gewisse Schwere oder Tiefe gehts bei Tatum dann eben auch nicht voran, wenngleich er sich von dem vertonten Sehnsuchts-Blick durch Milchglas mittlerweile ein ganzes Stück entfernt hat. Und so lassen sich zu den elf neuen Stücken auf "Indigo" sowohl die Hüften bewegen als auch die Augen ausweinen, hier darf und sollte man die Arme euphorisiert in die Höhe strecken und von den schönsten, unrealistischsten Dingen auf der Welt träumen. Allein schon der Opener "Letting go" ist derart lupenreiner wie gehaltvoller Pop, der selbst im Backofen-Sommer 2018 für Erfrischung bei dem einen oder anderen Hörer gesorgt haben dürfte – und dabei gehts hier um den symbolischen Wiederaufbau des Selbst nach dem Zusammenbruch einer Beziehung: "I want to be happier now / I want to be more than closed / Surreal, the way you made me out / The way you crashed me down." Klar zuckt da die Nadel auf dem Kitsch-Seismographen sofort los. Aber in einer Welt, in der Regenbogen-Einhörner und Flamingos miteinander im Pool plantschen, sollte das absolut in Ordnung gehen. Hauptsache Frieden.

    Selbigen dürfte Tatum allem Anschein nach längst mit sich gemacht haben. "Indigo" ist aus einem Guss und versteckt weder seine Pinke Zuckerwatten-Seite noch seinen langen dunklen Schatten. Der sanfte Eineinhalb-Minüter "Dollhouse" startet am Strand inklusive Kindergeschrei im Hintergrund, scheint plötzlich wellenartig zu verschwinden und ebnet damit den Weg für die Hafen-Fete von "Canyon on fire", das mit Rhythmus im Blut, Strom in den Gitarren und Partyhüten auf dem Kopf zum Tanz der etwas anderen Art einlädt. "Oscillation" hingegen sucht den Kampf mit dem Sturm auf offenen Gewässern, verwegen kommt das daher, fast schon lebensmüde und in dieser Abenteuerlichkeit doch auch wieder irgendwie romantisch. Und wenn Tatum schon so geradezu ansteckend die Welt umarmt, dreht man den Lautstärkeregler zu "Through windows" am besten etwas auf, während man die heimischen Fenster weit öffnet – davon darf sich gern jeder eine dicke Scheibe abschneiden. Mit dem schwermütigen "Bend" endet dieser Ausflug durch einen merkwürdigen Sommer, noch merkwürdigere Clubs, die merkwürdigsten Momente überhaupt, genauso, wie man ihn sich anfangs schon gedacht hat. In allerlei Blau-Schattierungen flimmert "Indigo" zum Schluss vorm inneren Auge vorbei, bis es einfach verstummt. Aus. Schwarz. Nun bitte weiterträumen.

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  • Samstag 16.3.19
    doors 19.30, show 20.00

    IZAL (ESP)

    support tbc

    Sa 16.3.19

    IZAL (ESP)

    support tbc

    doors 19.30, show 20.00

    Vorverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    IZAL macht sozusagen eine 180-Grad-Drehung in der Art wie sie Musik und ihr Management verstehen. Nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit haben sich fünf Musiker zusammengeschlossen und in nur einem Jahr, basierend auf purer Anstrengung und Qualität, ein neues musikalisches Projekt zusammengestellt:
    IZAL. Mit dem Slogan: It’s music above all!

    Die Band hat als Headliner an den wichtigsten Festivals in Spanien gespielt: Sonorama Ribera, FIB, Low Festival und DCODE und wurde von den Festivalbesuchern zur beliebtesten Band gewählt.

    "Autoterapia", das vierte Studioalbum der Band, hat in Spanien die Spitze der Verkaufsrangliste erreicht. Im Februar 2019 startet IZAL eine Tour mit dem Namen "Gira Autoterapia". Sie werden einige Länder in Europa Besuchen wie Grossbritannien, Irland und die Schweiz. Es ist IZAL’s erstes Mal in der Schweiz. Am Samstag, 16. März wird im Mascotte Zürich gerockt!                                                       

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  • Samstag 23.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    UMSE (D)

    «"Durch die Wolkendecke" Tour 2019»
    support tbc

    Sa 23.3.19

    «"Durch die Wolkendecke" Tour 2019»

    UMSE (D)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 43
    Abendkasse: chf 45 (ohne Gewähr)

    Umse ist ein Kind des Ruhrpotts – und ewig Reisender. Ein Malocher-MC mit langem Atem, der sich endlich auszahlt. Für sein neues Album nahm er sich zwei Jahre Zeit, musste Tiefschläge überwinden, um "Durch die Wolkendecke" gehen zu können. Und genau so heisst auch seine aktuelle Platte.  

    Als Christoph Umbeck 1983 in Ratingen geboren, wächst der Teenager mit dem ersten grossen Deutschrap-Boom auf und beginnt um die Jahrtausendwende selbst mit dem Texten. Vor knapp einer Dekade kreierte Umse einen ersten kleinen Online-Buzz, nachdem seine Debüt-EP "Smart und weise" über 20.000 mal runtergeladen wurde und die MySpace-Community in 2007 zum "Most Wanted Artist" des Jahres wählte. Seit 2013 veröffentlicht Umse über Jakarta Records, das Kölner Label, das schon früh die internationalen Talente "Anderson .Paak", "AMNOBODI" und "Oddisee" entdeckte. Erst vor wenigen Monaten erschien das aktuelle Album "Durch die Wolkendecke", die gleichnamige Tour diesen Herbst lief mehr als erfolgreich.

    Im Frühjahr 2019 ist es soweit und Umse plus Gang kehrt zurück in die Clubs, um am Samstag, 23. März im Mascotte Zürich einmal mehr zu beweisen, dass Rap noch Tiefe, Attitude und Punch hat. 

     

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  • Montag 25.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    MARIBOU STATE (UK)

    support tbc

    Mo 25.3.19

    MARIBOU STATE (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    Geschlagene drei Jahre war es recht ruhig um die beiden DJs und Produzenten von Maribou State. Mit ihrem Debütalbum "Portraits" und diversen Remixes, etwa für Kelis oder Lana del Rey, katapultierte sich das Duo 2015 urplötzlich auf die großen Bühnen und Festivals dieser Welt. Jetzt bringen Chris Davids und Liam Ivory endlich ein neues Album raus: "Kingdoms In Colour" heißt die Platte. Und wie schon für das Debüt, haben die beiden mit der britischen Sängerin Holly Walker und erstmals auch mit Khruangbin zusammengearbeitet. Khruangbin sind drei Klangvirtuosen aus Texas, die mit Sorgfalt und Liebe zu Gitarre, Bass und Drums vornehmlich Instrumentalmusik zaubern. Wo Samples und Instrumente zusammentreffen, entsteht eine wahnsinnig ausgefeilte Soundlandschaft zwischen Ethno-Elementen, Lounge-Grooves, psychedelischen Riffs und Beatmusik.

     

    In einem Musikgeschäft in Peking haben Chris und Liam für den Song "Nervous Tics" ein Guzheng aufgenommen, ein chinesisches Saiteninstrument, das die Grundlage des Songs bildet. Von hier aus wächst der Track zu einem wunderschönen Klanggebilde aus schreitenden Drums und fröhlich zuckenden Synthies. Nervös klingt das aber nicht, eher heilend und aufmunternd. Im Text beklagt sich Maribou State über die omnipräsenten Smartphones, die uns mit ständigen Schlagzeilen und "hyperrealen Instagram-Bildern" in den Wahnsinn treiben. Insofern kann man den Song tatsächlich als Gegenmaßnahme betrachten.

    "Feel Good", der Titel der durch die Zusammenarbeit mit Khruangbin entstanden ist, lädt durch die angenehme Klang-Atmosphäre förmlich zum Einlullen ein - einfach nur zurücklehnen, sich gut fühlen und dabei jede einzelne Zelle auf sich wirken lassen. So lässt sich nun mit dem soeben erschienenen "Kingdoms In Colour" wunderbar zurücklehnen und auf die Live-Show von Maribou State warten, welche am Mi, 25. März im Zürcher mascotte stattfinden wird.

     

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  • Mittwoch 3.4.19
    doors 19.00, show 19.30

    KT TUNSTALL (UK)

    support LAUREL (UK)

    Mi 3.4.19

    KT TUNSTALL (UK)

    support LAUREL (UK)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 65.-

    Abendkasse : 67.-

    KT Tunstall ist zurück mit neuen, inspirierenden und emotional geladenen Songs, voller Energie und mit ihrer unverkennbar kraftvollen Stimme.
    Am Mittwoch, 3. April 2019 tritt die Sängerin im Mascotte in Zürich auf.

     


    Ihre Hits «Black Horse & The Cherry Tree» aus dem Jahr 2006 und «Suddenly I See» aus 2007 sind jedem noch geläufig und in guter Erinnerung. Die neue Single «The River» kommt mit rockigen, rhythmischen Gitarrenriffs daher und einem eingängigen Refrain, wie man es von KT Tunstalls Hits kennt.

    Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin geht im Frühjahr 2019 mit ihrem neuen Album «WAX» auf Europa-Tournee. Im Rahmen dieser Tournee beehrt KT Tunstall das Zürcher Mascotte am Mittwoch, 3. April 2019. Die Fans dürfen sich freuen: Für die Konzerte Kündigt KT ein aufregend kreatives Set-up an, das einige Überraschungen bereithält.

    Das sechste Studioalbum von KT hat sie komplett selbst geschrieben. Produziert wurde die neue Platte von Nick McCarthy, dem Gründungsmitglied der weltbekannten Band Franz Ferdinand. «WAX» bietet auch Co-Writing-Beiträge unter anderem von Kings Of Leon Produzent Angelo Petraglia. Nach «KIN», ist «WAX» die zweite Platte einer Trilogie, die sich den Themen Körper, Geist und Seele widmet. In der ersten Single «The River», erklärt KT, geht es darum, dem Wahnsinn in der Welt zu entfliehen, schlechten Beziehungen zu entkommen und rein gewaschen zu werden – um Emanzipation durch die Natur also.

    Man darf gespannt sein auf die neuen Töne und die starke Stimme von KT Tunstall, die sie am 3. April 2019 zum Tourabschluss in Zürich präsentieren wird.

     

     

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  • Samstag 22.6.19
    doors 19.00, show 19.30

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    Sa 22.6.19

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 38.-

    Abendkasse : 40.-

    Die meisten Bands professionalisieren sich mit der Zahl ihrer Veröffentlichungen immer weiter. Fette Produktionen, aufgeräumter Klang und mehr Mainstreamtauglichkeit ist häufig die Folge. Den Fans der ersten Stunde missfällt das des Öfteren. Im Falle von ALL THEM WITCHES braucht solch eine Entwicklung aber niemand befürchten.

    Mit ihrem unter der Klangregie von Dave Cobb (Rival Sons, Jason Isbell, Shooter Jennings) entstandenen vierten Album hatte die Band aus Nashville, Tennessee, einen gewaltigen Entwicklungsschritt vollzogen, der ihren Schmelztiegel-Sound aus Blues, Folk, Psychedelia, Rock, Stoner und Drone auf Platte perfektionierte. Auf ATW, ihrem von Gitarrist Ben McLeod produzierten fünften Album, sehen sich All Them Witches nun wieder auf sich allein gestellt, genauso wie mit einem frischen Besetzungswechsel konfrontiert.

    Für die Aufnahmen von „ATW“ begab sich das Quartett in eine einsame Waldhütte 20 Meilen vom heimischen Nashville entfernt. Die Produktion des nunmehr fünften Albums der Band nahm Gitarrist Ben McLeod gleich selbst in die Hand. Ungewünschte Einflüsse von außen gibt es auf der Platte demnach nicht. Dem Titel entsprechend findet der Hörer hier acht Songs vor, die 100% ALL THEM WITCHES darstellen.

    So findet sich in Jonathan Draper ein Neuzugang an den Keyboards, welcher in Songs wie ‘Half-Tongue’ jedoch unmissverständlich demonstriert, dass er zwischen The Doors und Deep Purple schwingende Orgeltöne ebenso wie atmosphärische Untermalungen mindestens so gut beherrscht wie sein Vorgänger Allan Van Cleeve. Abgesehen vom schrägen Ausreißer und Opener ‘Fishbelly 86 Onions’ (der wie ein kruder Bastard aus Booker T. & The M. G.’s’ ‘Green Onions’ und Jets ‘Are You Gonna Be My Girl’ anmutet) gibt sich die das Quartett auf ATW somnambul selbstversunken und fast schon meditativ den tonalen Trance-Zuständen hin, ohne dabei auch nur ansatzweise eine sedierende Wirkung zu entfachen.

    Und wie klingt das im Jahr 2018? Definitiv nach rotzigem Stoner Rock, regelmäßig ausladend und mit einer Menge Psychedelic Rock vermischt. THE DOORS haben im Sound von ALL THEM WITCHES genauso ihre Spuren hinterlassen wie LED ZEPPELIN. Konventionelle Songstrukturen spielen für die Amerikaner dabei eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen gleichen die acht Songs auf „ATW“ eher einem Fluss.

    Ob Pink Floyd-verspielt wie in ‘Workhorse’ oder mit ‘Harvest Feast’ das basischste Blues-Schema in hypnotisierender Zeitlupe zelebrierend – All Them Witches zeigen uns abermals die bezaubernden Vorzüge der Entschleunigung auf.

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