live!

  • Samstag 22.6.19
    doors 19.00, show 19.30

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support JOHN DEAR (CH)

    Sa 22.6.19

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support JOHN DEAR (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 38.-

    Abendkasse : 40.- (ohne Gewähr)

    Die meisten Bands professionalisieren sich mit der Zahl ihrer Veröffentlichungen immer weiter. Fette Produktionen, aufgeräumter Klang und mehr Mainstreamtauglichkeit ist häufig die Folge. Den Fans der ersten Stunde missfällt das des Öfteren. Im Falle von ALL THEM WITCHES braucht solch eine Entwicklung aber niemand befürchten.

    Mit ihrem unter der Klangregie von Dave Cobb (Rival Sons, Jason Isbell, Shooter Jennings) entstandenen vierten Album hatte die Band aus Nashville, Tennessee, einen gewaltigen Entwicklungsschritt vollzogen, der ihren Schmelztiegel-Sound aus Blues, Folk, Psychedelia, Rock, Stoner und Drone auf Platte perfektionierte. Auf ATW, ihrem von Gitarrist Ben McLeod produzierten fünften Album, sehen sich All Them Witches nun wieder auf sich allein gestellt, genauso wie mit einem frischen Besetzungswechsel konfrontiert.

    Für die Aufnahmen von „ATW“ begab sich das Quartett in eine einsame Waldhütte 20 Meilen vom heimischen Nashville entfernt. Die Produktion des nunmehr fünften Albums der Band nahm Gitarrist Ben McLeod gleich selbst in die Hand. Ungewünschte Einflüsse von außen gibt es auf der Platte demnach nicht. Dem Titel entsprechend findet der Hörer hier acht Songs vor, die 100% ALL THEM WITCHES darstellen.

    So findet sich in Jonathan Draper ein Neuzugang an den Keyboards, welcher in Songs wie ‘Half-Tongue’ jedoch unmissverständlich demonstriert, dass er zwischen The Doors und Deep Purple schwingende Orgeltöne ebenso wie atmosphärische Untermalungen mindestens so gut beherrscht wie sein Vorgänger Allan Van Cleeve. Abgesehen vom schrägen Ausreißer und Opener ‘Fishbelly 86 Onions’ (der wie ein kruder Bastard aus Booker T. & The M. G.’s’ ‘Green Onions’ und Jets ‘Are You Gonna Be My Girl’ anmutet) gibt sich die das Quartett auf ATW somnambul selbstversunken und fast schon meditativ den tonalen Trance-Zuständen hin, ohne dabei auch nur ansatzweise eine sedierende Wirkung zu entfachen.

    Und wie klingt das im Jahr 2018? Definitiv nach rotzigem Stoner Rock, regelmäßig ausladend und mit einer Menge Psychedelic Rock vermischt. THE DOORS haben im Sound von ALL THEM WITCHES genauso ihre Spuren hinterlassen wie LED ZEPPELIN. Konventionelle Songstrukturen spielen für die Amerikaner dabei eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen gleichen die acht Songs auf „ATW“ eher einem Fluss.

    Ob Pink Floyd-verspielt wie in ‘Workhorse’ oder mit ‘Harvest Feast’ das basischste Blues-Schema in hypnotisierender Zeitlupe zelebrierend – All Them Witches zeigen uns abermals die bezaubernden Vorzüge der Entschleunigung auf.

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  • Mittwoch 28.8.19
    doors 20.00, show 20.30

    DANIEL NORGREN (SWE)

    «Live in concert- only show in Switzerland!»

    Mi 28.8.19

    «Live in concert- only show in Switzerland!»

    DANIEL NORGREN (SWE)

    doors 20.00, show 20.30

    Vorverkauf: chf 37
    Abendkasse: chf 39 (ohne Gewähr)

    Daniel Norgren ist zurückhaltend, schüchtern, Interviews mag er nicht. Auf der Bühne bedient er ein kurioses Sammelsurium an Instrumenten gleichzeitig: Gitarre und Schlagzeug, dazu selbstgebaute Keyboards und nicht näher definierbare Klang-Objekte aus Schrottautoteilen oder alten Matratzen. Dazu singt er mit einer inbrünstigen Stimme, die aus dem Jenseits zu kommen scheint. Ein alter Truck mit Keuchhusten und ein perfekter Indiepop-Ohrwurm. Zudem steht da noch ein Paar Schuhe, denn Daniel spielt barfuss.

    Daniel Norgren, 1983 in Borås geboren, ist ein musikalisches Unikat aus Schweden. Seine erste Gitarre erhält er angeblich von seinem Vater, der das schwer beschädigte Instrument aus dem Müll gefischt hat. Gut genug für den Jugendlichen, der sich darauf dem Blues verschreibt. Wenn er spielt, dann löst sich der Knoten und man muss sich fest halten, denn was dort aus dem Schweden heraus kommt ist Blues der so authentisch ist, dass einem das Herz blutet.

    Die Einflüsse scheinen tief in den südlichen Gegenden der Vereinigten Staaten zu liegen, dort wo ein Song aus Schmerz heraus geboren wird. Das Interessante an Daniel Norgren ist dabei, dass der Schwede trotz mangelnder Publicity schon weit gereist ist, auch in Amerika tourte er schon und 2011 nahm er für die BBC und Mark Lamarrs “God's Jukebox” seine EP “Black Vultures” auf und meine Güte, wenn Gott eine Jukebox hat, dann wird Norgren da zu finden sein.

    Sein neues Album "Wooh Dang" erscheint am 19. April auf Superpuma Records !

     

     

     

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  • Samstag 7.9.19
    doors 19.00, show 19.30

    DOTAN (NL)

    support tbc

    Sa 7.9.19

    DOTAN (NL)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38

    Abendkasse : chf 40

    Setzt Dotan mit seiner neuen Single „Numb“ alles auf Neustart? Nicht ganz. Der in Jerusalem geborene, in den Niederlanden aufgewachsene und in Amsterdam beheimatete Singer-Songwriter geht aber einen entscheidenden Schritt weiter. Wir erinnern uns: Im Mai 2015 erschien auch bei uns Dotans zweites Album „7 Layers“. Ein #1-Bestseller bei unseren Nachbarn, die gutgemachten Pop traditionell immer unmittelbar umarmten -vielleicht wegen der größeren Nähe zum Mutterland der Popmusik.

    „Numb“ ist einerseits typisch Dotan: starker, emotionaler Gesang, der eine Melodie trägt, deren Zugänglichkeit rein gar nichts Beliebiges vorgibt. Zunächst von Weniger-ist-mehr-Instrumentarium gezeichnet, wird die Sounddichte in den Strophen immer größer, bevor der Refrain Platz schafft für einen riesigen Chor. Man sieht vor seinem geistigen Auge unmittelbar eine Festivalbühne, von der Dotan mittels dieses Chors eine direkte Verbindung zu zigtausend Zuschauern aufbaut.

    Geschrieben hat Dotan „Numb“ zusammen mit Neil Ormandy (Dean Lewis / James Arthur) und Tim Randolph (Imagine Dragons), in Los Angeles wurde das Stück von Martin Wiklund produziert und von Grammy Gewinner John Hanes (Ariana Grande, Lorde, Beck, OneRepublic u.a.) gemischt.

    Die neue Single markiert den Beginn einer Neuorientierung. Mit „Numb“ zeigt sich der von Folk und Electronic gleichermaßen inspirierte Song-Meister gewachsener und persönlich offener. Herzlich willkommen zurück, Dotan, wir freuen uns auf das Konzert im September!

     

     

     

     

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  • Montag 7.10.19
    doors 19.00, show 19.30

    ALEX CAMERON (AUS)

    support tbc

    Mo 7.10.19

    ALEX CAMERON (AUS)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    »Als Alex Cameron eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Entertainer verwandelt.« – Vergleicht man Camerons Solo-Auftritt mit dem Sound seiner Band Seekae, möchte man dem Australier fast eine gespaltene Persönlichkeit attestieren. Während das Trio im Fahrwasser von Bands wie Mount Kimbie oder Gold Panda seit knapp einer Dekade mit konziliantem Post-Dubstep reüssiert, findet Cameron jetzt zu sich selbst oder aber, viel interessanter, zu schauspielerischem Talent.

    Für sein Solo Projekt schlüpft der Australier nämlich in die Rolle eines gescheiterten Musikers. Und produziert dabei alles andere als zum Scheitern verurteilten Sound.

    Seine Songs sind im Ansatz nämlich ziemlich gut und wenn man seine artistische Sicht des Projektes kennt, versteht man auch die teils kitschigen Parts in seinen Tracks richtig. Er spielt die Rolle des fehlgeschlagenen Künstlers nämlich echt authentisch.
    Optisch zwischen Bowie und Buscemi gibt sich Camerons Solo-Persona wahlweise als präpotenter Crooner, als Rhytmus-Diktator im Samt-Jacket oder pixeliger 90s-Webmaster. Super Songs, fieser Typ. Zu spröden Presets aus der Rythmus-Maschine verbiegt sich Cameron am goldenen Mikrophon als hätten sich Alan Vega, Nick Cave und Falco im Schatten der Twin Peaks zu (s)einer Person verschmolzen. Musikalisch referenziert Cameron zielsicher: es ist der mid-life-kriselnde Star, der ihn interessiert, das verkokst-überhebliche Spätwerk, der bröckelnde Second Act eines ’88er-Cohens (»I’m your Man«) oder eines ’85er-Springsteens (»I’m on Fire«). Glamour und Verfall – so soll es sein. Privat bestimmt ein ganz Netter… just taking care of business.

     

     

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  • Mittwoch 9.10.19
    doors 19.00, show 19.30

    CHARLIE CUNNINGHAM (UK)

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    Mi 9.10.19

    CHARLIE CUNNINGHAM (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Der britische Singer-Songwriter legt reflektierenden Gesang über dynamisches Gitarrenspiel mit Nylon-Saiten, um markante, spektrale Melodien zu erzeugen.

     

    Ein Umzug nach Sevilla, um seine Gitarrentechnik zu verfeinern, wirkte sich als Katalysator für die Kreativität von Charlie Cunningham aus. Mit den perkussiven und rhythmischen Qualitäten, die er dort entwickelte, fädelte er seine individuelle Herangehensweise ein und veröffentlichte das Debütalbum Lines im Jahr 2017, das von internationalen Zuhörern und Kritikern allgemein anerkannt wurde.

     

    Seine Songs wurden von Radio 6 Music und von Huw Stephens und Phil Taggart im Radio 1 unterstützt. Neben der Ankündigung dieser Show in der Queen Elizabeth Hall hat Cunningham die neue Single "Permanent Way" veröffentlicht, die eine Anspielung auf das ist, was wir von ihm in Bezug auf neues Material für 2019 erwarten können

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  • Mittwoch 16.10.19
    doors 19.00, show 19.30

    KOKOROKO (UK)

    support tbc

    Mi 16.10.19

    KOKOROKO (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 42
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    KOKOROKO (was so viel wie „stark sein“ bedeutet) ist eine achtköpfige Afrobeat-Band aus London, die von der Trompeterin Sheila Maurice-Grey angeführt wird.
    Sie spielen die Musik, die sie lieben und mit der sie aufgewachsen sind…Fela Kuti, Ebo Taylor, Tony Allen und die grossartigen Sounds West Afrikas treffen hier auf junge Musiker*innen, die keine Scheu haben, Grenzen zu überschreiten. Bei Kokoroko mischt sich souliger Bläsersound mit afrikanischen Rhythmen und groovigen Londer Jazztönen. Ihre Musik ist geprägt von dem unglaublich facettenreichen kulturellen Austausch, der die Londoner Musikszene zu einer der besten der Welt macht. Sounds, die Seele und Körper in Bewegung bringen, afrikanische und jazzige Roots zerschmelzen lässt und die grossen Vorbilder ehrt.

    Sheila Maurice-Grey (bl & tp), Cassie Kinoshi (sax), Richie Seivwright (tb), Oscar Jerome (g), Yohan Kebede (keyb), Mutale Chashi (b), Onome Ighmare (perc), Ayo Salawu (dr)

     

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  • Mittwoch 23.10.19
    doors 19.00, show 20.00

    THE SLOW SHOW (UK)

    «& Special Guests»
    support tbc

    Mi 23.10.19

    «& Special Guests»

    THE SLOW SHOW (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 20.00

    Vorverkauf: chf 47
    Abendkasse: chf 49 (ohne Gewähr)

    The Slow Show haben schon länger nichts mehr von sich hören lassen. Die Veröffentlichung der letzten Platte "Dream Darling" liegt nun schon bald drei Jahre zurück. Doch jetzt hat das Quartett aus Manchester die Studioarbeit an einem neuen Album beendet und steht kurz davor, die selbst gewählte Funkstille zu beenden.  

    Wobei man sich von der Herkunft nicht täuschen lassen sollte: Selten hörten sich Musiker aus der Gegend so wenig nach Grossbritannien und Britpop an. Nicht umsonst ist der Bandname von einem Song von "The National" abgeleitet. Von amerikanischen Vorbildern stammt auch der epische Sound, der durchaus etwas von "Neil Young", "Wilco", "Bon Iver" oder eben "The National" hat. Mit ihren Liedern über Liebe und Tod haben sie schon das lauteste Publikum zu staunendem und ehrfürchtigem Schweigen gebracht. Der Bariton von Sänger Rob Goodwin verschmilzt dabei mit der Band, mit den Streicher- und Bläserarrangements und alles wird in den sich steigernden Stücken zu einer dynamischen Einheit. Wer 2016 im ausverkauften Plaza dabei war, weiss, dass die überwältigende Schönheit der Songs und das überzeugende Selbstbewusstsein, mit dem sie ihre Lieder spielen, zutiefst beeindrucken. Die Jungs haben eine ganz eigene Welt erschaffen, voller Berge und Schluchten, Prärien und Wüsten und Meeren. Am 23. Oktober ist es endlich wieder soweit und The Slow Show spielen live im Mascotte Zürich.

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  • Freitag 25.10.19
    doors 19.30, show 19.30

    CIRCA WAVES (UK)

    support tbc

    Fr 25.10.19

    CIRCA WAVES (UK)

    support tbc

    doors 19.30, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Circa Waves mark their highly-anticipated return with the new studio album What’s It Like Over There? - out since April 5th via Prolifica Inc. / PIAS.


    Recorded in just one month, and renewing their blossoming co-producing relationship with Alan Moulder (Foals, The Killers), What’s It Like Over There? is an album that’s creatively unshackled and refuses to stay still. It fuses the visceral thrill of rock music with a slick pop sound, its themes of modern ennui, emotional fragility and all the inside-outs and upside-downs of relationships making it a record that could only have been made now.

    Whilst the anthemic ‘Movies’ will appeal to the band’s long-standing fan base, the likes of ‘Sorry I’m Yours’ and ‘Be Somebody Good’ see Circa Waves experiment with a new progressive sound that will surprise and delight in equal measure.

    ‘Me Myself & Hollywood’ touches on the band’s love of R&B, whilst ‘Times Won’t Change Me’ is a piano-led, Beatles-inspired future hit. What’s It Like Over There? always manages to sidestep genres and easy pigeonholing, but what remains constant is Circa Waves’ ability to create the kind of infectious music that is propelling them towards the top tier of British music.

     

    Speaking of the new album, Shudall and guitarist Joe Falconer comment; “We wanted to start seeing ourselves less in those defined roles – the drummer, the bass player – and blurring the lines a bit more,” says Falconer. Instruments were swapped, pianos were played, the song was king. “I’m really getting into the world of ‘let the song be the greatest song it could be’, and not let the restrictions of ‘we’re a rock band’ rule,” adds Shudall. “We wanted to make it as big and powerful and as cinematic as it could be. Being completely open to using everything at your whim is really exciting.”

     

    As a band that are no strangers to hard work, the foundations for album number three are already being laid. Getting underway earlier this month, the boys have been embarking on a sold-out run of some of the most intimate shows they’ve ever played, treating fans to a selection of old favourites and road testing new material, paying back their fierce loyalty and the fanatical support they’ve appreciated from the very beginning. The tour has seen the band visit towns and cities that don’t always receive large touring bands, including the likes of Dunfermline, Kilmarnock, Stockton-on-Tees, Milton Keynes, Guildford and Tunbridge Wells.

     

    The band have also further reconnected with fans by offering them an extremely exciting opportunity to hear a clip of brand new track ‘Be Somebody Good’ exclusively via their website - www.wilot.co.uk The message is simple - show the band what it’s like where you are, all over the world! All fans have to do is log in via Spotify or email, hit the record button, show your best (or worst!) dance moves and the clip starts playing. It can then be downloaded or shared, and if fans want to be part of Circa Waves’ new video, the #WILOT can be used on social media when posting, and the band will pick their favourites!

    Previous album Different Creatures berthed three Radio 1 A-list singles and propelled Circa Waves to their biggest festival run ever, starting with  Reading & Leeds in 2017, and ending with aplomb at this year’s Community Festival in July, where the band blew away crowds on the main stage.

    Circa Waves’ third album will become the album their fans can’t live without. It’s another leap forward, another magical reconfiguration of their DNA, a union of emotional depth and intricate songcraft. Circa Waves have taken the theory that they’re allowed to do whatever they want and ran with it. The results are stunning.

     

     

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  • Freitag 1.11.19
    doors 19.00, show 19.30

    BLOOD RED SHOES (UK)

    support QUEEN KWONG (USA)

    Fr 1.11.19

    BLOOD RED SHOES (UK)

    support QUEEN KWONG (USA)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Blood Red Shoes sind zurück!

    Das Indie-Rock-Duo, bestehend aus Sängerin und Gitarristin Laura Mary-Carter sowie Drummer Steven Ansell, haut nach fünf Jahren Pause mit "Get Tragic" endlich wieder einen neuen Longplayer raus. Der kompromisslose Rock von früher weicht einer größeren Spielfreude, auch der Gesang steht mehr im Fokus.

    Sie kommen zwar aus dem englischen Brighton, sind dort aber nicht aufgewachsen. Nach dem Auseinandergehen ihrer vorherigen Bands Cat On Form (Steve) und Lady Muck (Laura-Mary), beschließt das Duo jedenfalls gemeinsam Musik zu machen. Was als Just For Fun-Projekt beginnt, macht beiden so viel Spaß, dass sie kurz darauf die Blood Red Shoes gründen. Der Name geht übrigens auf die Schauspielerin Ginger Rogers zurück, die angeblich eine Stepptanz-Szene so oft wiederholen musste, bis sich ihre weißen Schuhe blutrot von den Wunden an den Füßen färbten. Weniger blutig, dafür aber mit viel Elan spielen die beiden in den folgenden Jahren unzählige Live Shows und beglücken das Publikum mit punkigem Garage-Sound.

    2008 erscheint das mit Spannung erwartete Debüt "Box Of Secrets", das die gewohnt roughe Instrumentierung mit einprägsamen Melodien verbindet. Mit "I Wish I Was Someone Better" verschaffen sie sich schon Fans in der Garage-Punk-Ecke. Aber noch besser gelingt ihnen das mit dem aufbrausenden "Light It Up!", das mit ihrem zweiten Album "Fire Like This" erscheint.

    Das mascotte freut sich, die beiden Vollblut-Musiker am 01. November bei ihrer einzigen CH-Show in Zürich willkommen zu heissen.

     

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  • Dienstag 5.11.19
    doors 19.00, show 19.30

    ELDERBROOK (UK)

    support tbc

    Di 5.11.19

    ELDERBROOK (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    Er war in diesem Jahr schon bei den Grammy- und Ivor-Novello-Awards nominiert, seine jüngste Parlophone Debüt-Single „Sleepwalking“ hat bereits 2 Millionen Streams, dazu hat er den Support von Radiogrößen wie Annie Mac (BBC Radio 1) und Musiker-Koryphäe Jamie Jomes (Hot Creations / Paradise / Hot Natured) adelte den Song jüngst mit einem Remix, kurz gesagt: Elderbrook legte einen fliegenden Karrierestart hin.

    Elderbrooks anfänglicher Durchbruch vollzog sich, als ein Track, den er an eine überschaubare Zahl von SoundCloud-Followern gepostet hatte, viral ging, was ihm einen Deal mit Black Butter Records einbrachte. Erste Veröffentlichungen wie „Could“ und die begleitende EP „Simmer Down“ brachten ihm Vergleiche mit Namen wie James Blake ein, anschließend ging Elderbrook mit seinem Indie-Label Mine Records eigene Wege.

    Letztes Jahr tat sich Elderbrook dann mit dem Produktionsduo CamelPhat zusammen, um „einen coolen kleinen Club-Track“ namens „Cola“ zu veröffentlichen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne – und katapultierte „Cola“ aus dem Underground rund um die Welt in die Charts. Damit nicht genug, gab es eine Überraschungsnominierung als „Best Dance Recording“ bei den Grammy Awards 2018, gefolgt jüngst von einer Nominierung als „Best Contemporary Song“ bei den Ivor Novello Awards. Er veröffentlichte seine zweite EP „Talking“ vergangenes Jahr, als „Cola“ bereits auf dem Weg zum großen Hit war.

    Im Verlauf der zurückliegenden Monate spielte Elderbrook rund um die Welt ausverkaufte Headliner-Shows, dazu tourte er mit so unterschiedlichen Künstlern wie Rüfüs Du Sol, The Wombats und Bonobo. Seine Solo-Gigs umfassten ausverkaufte Shows im XOYO und Oval Space in London, im The Roxy in L.A. und im Baby’s All Right in New York City.

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  • Freitag 15.11.19
    doors 19.00, show 19.30

    DUNCAN LAURENCE (NL)

    support tbc

    Fr 15.11.19

    DUNCAN LAURENCE (NL)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 45
    Abendkasse: chf 47 (ohne Gewähr)

    Er hat gerade die Karriereleiter im Eiltempo erklommen, nun ist ESC-Gewinner Duncan Laurence bereits auf Tournee - und macht Halt in der Schweiz. Am Freitag, 15. November 2019 gibt er ein Konzert im Mascotte in Zürich. Der Vorverkauf startet heute um 10 Uhr.

    Am Ende jubelten die Holländer. Ihr Beitrag «Arcade» von einem einstigen Castingshow-Finalisten namens Duncan Laurence erhielt von allen am Eurovision Song Contest vertretenen Nationen die meisten Stimmen. Und natürlich konnte auch der Sänger selbst jubeln. Auf einen Schlag war er europaweit bekannt.

    Dabei hatte Duncan nicht immer viel zu jubeln. Seine Jugend sei nicht immer einfach gewesen, erzählt er. «Ich wurde oft gemobbt und war nicht in der Lage, mich selbst zu verteidigen.» Zum Glück hatte er die Musik. «Sie war mein sicherer Hafen. Ein Gebiet, auf dem ich mich nicht unsicher fühlte und wo ich meine Gefühle ausdrücken konnte.»

    Aufgewachsen ist Duncan Laurence in einem niederländischen Städtchen, in dem Musik nicht zum offiziellen Schulsystem gehörte. «Aber das hielt mich natürlich nicht von der Musik ab», sagt er. Im Ort gab es ein kleines Dorftheater und eine alte Musikschule. Duncan spielte Klavier, Tag für Tag. Er schrieb eigene Songs und Gedichte. «Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen.»

    Duncan ist heute 25 Jahre alt. Als er 16 war, gewann er eine Talentshow und erhielt die Möglichkeit, eine erste Demoaufnahme zu machen. Seine Leidenschaft für die Musik wurde ernsthafter und er schrieb sich in einer Rock Akademie ein, was ihn nach London und Stockholm brachte. Dort habe er gelernt, Musik für ein breites Publikum zu komponieren, «ohne die eigene Geschichte oder Integrität zu verlieren».

    Doch auch andere Geschichten inspirieren ihn, nicht nur die eigene. «Arcade», sein Hit, den er am Eurovision Song Contest performte, ist inspiriert von einer Person, die er zutiefst liebte, die aber sehr jung starb. «Die Worte, die Akkorde und die Melodie kamen ganz von allein zu mir, als wären sie aus dem Himmel gefallen», sagt er. Joel Sjöö und Wouter Hardy halfen ihm, den Song zu beenden, ihn grösser zu machen. «So wurde die persönliche Geschichte des Liedes zu einer Geschichte, die alle Menschen ansprechen kann.» «Arcade» sei ein Lied über die Sehnsucht, Sehnsucht nach Liebe, nach etwas, was nicht erreichbar scheint. Und nach Hoffnung, Hoffnung, dass du findest, was du im Leben brauchst.



    Seit «Arcade» hat Duncan viele weitere Songs geschrieben. Doch «Arcade» sei für ihn so etwas wie das Zentrum all dieser Kompositionen. Darin entdeckte er die Lust, Songs zu schreiben, die andere berühren, ihnen etwas bedeuten. Bislang hatte Duncan Laurence hauptsächlich für andere Künstler Stücke komponiert. Doch nun fühle es sich gut an, selbst ins Rampenlicht zu treten und die eigene Geschichte mit den Menschen zu teilen, erzählt er.

    Und genau dies wird er während seiner angekündigten Tour tun. Seine Lieder und Geschichten mit den Menschen teilen, die sie hören wollen. Am 15. November tritt Duncan Laurence im Zürcher Mascotte auf.

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  • Freitag 22.11.19
    doors 19.00, show 19.30

    TEMPLES (UK)

    support tbc

    Fr 22.11.19

    TEMPLES (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Im Sommer 2012 schließen sich die beiden jungen britischen Musiker James Bagshaw und Thomas Warmsley zusammen, um eine moderne Variante der Melange aus dem psychedelischen Abgang der Beatles und dem avantgardistischen Treiben der Byrdes aus dem Hut zu zaubern. Unter dem Band-Banner Temples hockt das aus Northamptonshire stammende Duo in der Folge wochenlang im Proberaum.

    Dann haben die beiden vier Songs im Kasten, die sie via Internet veröffentlichen. Dabei sorgt vor allem der "Shelter Song" für reichlich Aufsehen und beschert dem Duo schließlich einen Deal mit Heavenly Records.

    Das Label will das Ganze natürlich groß aufziehen, und so flattern den beiden Musikern bereits sechs Monate nach der Gründung diverse verlockende Live-Angebote ins Haus: "Das war schon ziemlich wild. Ich meine, das Ganze war noch nicht einmal ansatzweise komplett durchdacht, da klopften schon Bands wie Kasabian, Suede und The Vaccines an die Tür", erinnert sich Sänger und Gitarrist James Bagshaw.

    Da man aber als Newcomer derartige Angebote nicht einfach so in den Wind schlägt, rekrutieren James und Tom den Schlagzeuger Sam Toms sowie den Keyboarder Adam Smiths, um auch unter Live-Bedingungen ihren Mann zu stehen. Innerhalb kürzester Zeit raufen sich die vier zu einem funktionierenden Kollektiv zusammen und hinterlassen während ihrer ersten flächendeckenden Reisen im Frühjahr und Sommer 2013 bei zahlreichen Freunden psychedelischer Vintage-Rock-Pop-Klänge einen bleibenden Eindruck. Da klatscht sogar Noel Gallagher begeistert in die Hände und erklärt die Band zur heißesten Combo des Jahres.

    Nach ihrer ersten Headliner-Tour im Oktober 2013, kündigen Temples ihr Debütalbum "Sun Structures" für Februar 2014 an: "Wir können noch gar nicht begreifen, was seit der Bandgründung alles um uns herum passiert ist. Hätte mir jemand vor zwei Jahren erzählt, dass ich auf dem Leeds- und dem Reading-Festival spielen und zusammen mit Bands wie Suede oder The Vaccines auf der Bühne stehen werde, dem hätte ich wohl einen Vogel gezeigt", sagt Sänger James Bagshaw.

    Bis heute haben die Temples zwei Studioalben, zwei EPs und einige Singles veröffentlicht. Noel Gallagher von Oasis und Johnny Marr von The Smiths bezeichneten im Jahr 2013 die Temples als „beste neue Band im Vereinigten Königreich“. Gallagher kritisierte 2013, dass die Band beim populären britischen Musiksender BBC Radio 1 unterrepräsentiert sei.

    Nun ist steht ihr sehnlichst erwartetes drittes Studioalbum endlich in den Startlöchern und dieses werden sie am 22. November dem fachkundigen mascotte-Publikum live präsentieren.

     

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  • Mittwoch 4.3.20
    doors 19.00, show 19.30

    EFTERKLANG (DK)

    Mi 4.3.20

    EFTERKLANG (DK)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 44.-

    Abendkasse : 46.- (ohne Gewähr)

    Marking the group’s return seven years after their last studio release – a period of transition, of high adventures and creative questing – Efterklang’s fifth album Altid Sammen is their finest yet. Bold and ambitious, yet engaging on a primal and emotional level, the album is steeped in the experimentation that has been their trademark since their debut album, 2004’s Tripper, but is more elemental than they’ve yet dared to be.

    The music of Altid Sammen (the title means “Always Together”) is deep and sonorous. Their trademark tapestry of acoustic and electronic elements, woven together so expertly one hardly notices how each strengthens the other, has never sounded more accomplished. Sounds from the baroque and digital eras strike perfect harmonies together, bound together by Casper Clausen’s warm, weathered and wise vocals.

    Their acclaimed last collection of songs, Piramida saw them chart a course from a ghost town in the Arctic to the Sydney Opera House – producing an album, a movie, a live album and a series of unforgettable shows across the world. Similarly, Altid Sammen is the product of a long, fruitful journey that the members of Efterklang – Casper Clausen (vocals), Mads Brauer (synths, electronics) and Rasmus Stolberg (bass) – didn’t even realise they’d undertaken until it was too late to turn back. It was a journey that began, somehow, with an ending…

    Touring for the album wound down early in 2014, with a special performance in Sønderborg, the southern Denmark town where the members grew up. It wasn’t just a homecoming for Efterklang: revisiting their back pages in the company of a choir, the South Denmark Philharmonic and former band-members and past collaborators, the show – which they titled The Last Concert – marked the closing of a chapter.

    The end result of all these journeys, all these experiments, is the best music of Efterklang’s career. It’s not a “reunion” album, because the members’ union was never sundered, no matter what The Last Concert might have suggested. But Altid Sammen is the work of a different band, of different men, than Piramida.

    “Over these five years, we have realised that we look at Efterklang differently now, with eyes that are refreshed,” says Stolberg. “This feels like a start over. And it also feels like we have a new energy together, that we have all changed as individuals.”

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