live!

  • Freitag 16.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    KADAVAR (D)

    support MONOLORD (SWE)

    Fr 16.11.18

    KADAVAR (D)

    support MONOLORD (SWE)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38

    Abendkasse: chf 40

    Gefühlt sind Kadavar immer unterwegs: Nachdem im September 2017 ihr viertes Album "Rough Times" erschienen war, tourte das Berliner Trio ausführlich durch europäische Clubs und spielte unzählige Festivals. Dass eine deutsche Band solch eine internationale Anerkennung kriegt, ist nicht selbstverständlich. Harte Arbeit zahlt sich eben aus und natürlich sind sie auch ausgezeichnete Musiker. Der Riff-geladene, doomige Psychedelic Rock hinterlässt bei allen einen bleibenden Eindruck. Nach der Show an den Winterthurer Musikfestwochen kehren die Vollbärte in die Schweiz zurück und spielen am Freitag, 16. November im Mascotte Zürich. Mit auf Tour sind die schwedischen Doom-Monster Monolord, die den Abend gebührend eröffnen.

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  • Montag 19.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    IDLES (UK)

    support JOHN (UK)

    Mo 19.11.18

    IDLES (UK)

    support JOHN (UK)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 29

    Abendkasse: chf 31 (ohne Gewähr)

    IDLES with "Joy as an Act of Resistance" is an attempt to be vulnerable to their audience, to encourage vulnerability; a mere brave naked smile in this messed up new world. 

    They have stripped back the songs and the lyrics to their bare flesh to allow each other to breathe and to celebrate our differences and act as an ode to communities and the individuals that forge them because without our community, we’d be nothing. 

     

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  • Samstag 24.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    VETUSTA MORLA (ESP)

    support AWSOME ARNOLD (CH)

    Sa 24.11.18

    VETUSTA MORLA (ESP)

    support AWSOME ARNOLD (CH)

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 38

    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Vetusta Morla - „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ - Tour 2018

    „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ heißt das 4. Album der spanischen Indie- und Alternative- Rock-Band Vetusta Morla (VM). Gehörten sie durch die vorherigen Alben und begeisternden Konzerte schon zu den beliebtesten Künstlern im spanischsprachigen Raum, so haben sie mit dieser Veröffentlichung dennoch ein neues Level der Popularität und Internationalität erreicht.

    Das Album stieg in den spanischen Charts auf Platz 1 ein und hat bereits kurz nach Veröffentlichung Gold-Status erreicht. Album und Tour machen Furore in Süd- und Mittelamerika, wo VM ab März durch 7 Länder touren werden. Die US-Musikbranchen- Bibel, das Billboard Magazine, sieht die Band als eine von „10 Latin Artists to watch in 2018.“

    Mit „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ haben Vetusta Morla die Essenz ihres bisherigen Schaffens, ihre unbedingte Hingabe zur Musik sowie den Wunsch und die Notwendigkeit neue Einflüsse und Sounds zu integrieren, in das Album eingebracht. Die 10 Songs des Albums sind das Ergebnis einer aufregenden, persönlichen und professionellen Reise, welche die Band aus ihrem Proberaum in Madrid in die legendären Berliner Hansa Studios geführt hat, wo schon David Bowie, Iggy Pop, U2 u.v.a. transformative Alben aufgenommen haben. Und von Berlin ging die Reise weiter in die versteckten Tarbox Road Studios in Cassadaga, New York wo das Album mit Dave Fridmann (MGMT, Tame Impala, Spoon, The Flaming Lips) abgemischt wurde.

    Das Album blickt nach innen, auf die Mitglieder der Gruppe, aber dieser Blick führt zwangsläufig nach außen, auf die Menschen und die Gesellschaft, die die Band umgeben. „Mismo Sitio, Distinto Lugar“ ist der Titel des Albums und zugleich des letzten Songs, er bedeutet sinngemäß „gleiche Stelle, anderer Ort“. Und so ist es der Band mit der Erschaffung dieses wohl bisher komplettesten Albums ihrer Geschichte ergangen.

    Nach der Fertigstellung befinden sie sich an der gleichen Stelle, die aber ein anderer Ort mit einer anderen Beschaffenheit geworden ist - zugleich Zuhause, Rückzugsort und Ausgangspunkt eines Aufbruchs.

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  • Sonntag 25.11.18
    doors 19.00, show 19.30

    THE KVB (UK)

    support M!R!M! (ITA)

    So 25.11.18

    THE KVB (UK)

    support M!R!M! (ITA)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 29
    Abendkasse: chf 32 (ohne Gewähr)

    Musik wie die verwaschene Erinnerung an einen verblasenden Traum: Das UK-Duo The KVB vermischt reverblastigen Shoegaze mit minimalistisch-elektronischer Produktion, um einen filigranen und flüchtigen Sound zu erschaffen. 2010 nimmt die Band als Soloprojekt im Southamptoner Schlafzimmer von Nicholas Wood ihren Anfang.

    Auf ersten Kassettenaufnahmen spielt Wood sämtliche Instrumente selbst ein, und wo die eigenen Fähigkeiten nicht genügen, helfen Drumcomputer und Synthesizer aus. Er spielt Gitarre und singt zunächst unter dem Pseudonym Klaus von Barrel, später wird daraus das Akronym KVB. Es ist experimenteller Postpunk im erweiterten Sinn. Wood: "Dunkle Dinge haben mich schon immer fasziniert. So wie die düstere Seite der Popmusik."

    Ende 2011 wachsen The KVB, ähnlich den auch musikalisch artverwandten The Raveonettes, zum Zweigespann an. Mit dem Einstieg der studierten Kunstwissenschaftlerin und Partnerin Kat Day sowie dem gemeinsamen Umzug von London nach Berlin begehen The KVB das nächste Kapitel in ihrer Schaffensphase. Mehr und mehr erinnert der Sound an Neo-Psychedelia-Acts wie A Place To Bury Strangers oder alte Postpunk-Helden wie The Jesus And Mary Chain. Für die 2014er-EP "Out Of Body" begeben sich The KVB erstmals zu Brian Jonestown Massacre-Mastermind Anton Newcombe nach Berlin. In dessen dortigem Studio nehmen sie die düsteren Stücke auf. Auf der EP debütiert auch Stereolab-Kollaborateur Joe Dilworth als Drummer. Die Platte erscheint auf Newcombes Label A Records.

    Auf Geoff Barrows Experimental-Indielabel Invada Records (Beak>, Crippled Black Phoenix) veröffentlicht die Band das fünfte Album "Of Desire". Stärker noch als zuvor beziehen sich Wood und Keyboarderin Day darauf auf ihre Einflüsse. Die Artverwandtschaft zu Death In Vegas, Scott Walker und Roxy Music ist unüberhörbar. Dennoch werden The KVB nicht müde zu betonen, dass sie sich keineswegs als eine jene Formationen verstehen, auf die Schlagwörter wie 'retro' oder 'vintage' passten. Ziel ist vielmehr der schmale Grat, auf dem Neugeschaffenes sowohl augenblicklich vertraut als auch originell klingt.

     

     

     

     

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  • Samstag 1.12.18
    doors 19.00, show 19.30

    GREGORY ALAN ISAKOV (S.A.)

    support JOE PURDY

    Sa 1.12.18

    GREGORY ALAN ISAKOV (S.A.)

    support JOE PURDY

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34

    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Born in Johannesburg, South Africa, and now calling Colorado home, horticulturist-turned-musician Gregory Alan Isakov has cast an impressive presence on the indie-rock and folk worlds. With songs that hone a masterful quality, telling a story of miles, landscapes, and the search for a sense of place, he has been described as “strong, subtle…a lyrical genius.

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  • Samstag 8.12.18
    doors 19.00, show 19.30

    EVELINN TROUBLE (CH / SWE)

    support tbc

    Sa 8.12.18

    EVELINN TROUBLE (CH / SWE)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Voverkauf: chf 32

    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Evelinn Trouble wurde einmal als das uneheliche Kind von Patti Smith und Thom Yorke bezeichnet. Wenn an der Sache was dran wäre, dann hat sie die Sensibilität und klangliche Erfindergabe von ihrem Vater, aber die revolutionäre Energie ihrer Mutter geerbt.

    In Zürich als Tochter einer schwedischen Jazz-Sängerin geboren, reifte ihr Talent in der umtriebigen Untergrund-Szene Zürichs, wo sie in besetzten Häusern lebte und spielte. „Um 2h morgens vor betrunkenen Punks zu spielen, lernt dir alles was du als Musikerin für die Zukunft brauchst“, meint sie dazu. Ihre einzigartige Stimme fiel auch Sophie Hunger – in derselben Gegend wie Trouble gross geworden – auf, die sie kurzerhand als Backings-Sängerin mit auf Tour nahm. Eine Zusammenarbeit die ein abruptes Ende nahm, als dessen Management sich Sorgen machte, das Trouble dem Main Act die Show stehlen könnte. Trouble ist ein Shapeshifter, ein kreatives Multi-Talent mit dem angeborenen Drang zu experimentieren. Sie führt Regie bei ihren eigenen Musikvideos und deren anderer Bands. Wie in ihrer Musik hat sie auch hier eine eigenwillige Sprache entwickelt, in der ihr DIY Background spürbar ist. In ihren Videos sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, sei es ein Remake des Klassikers „Wizard Of Oz“ als trashiges Splattermovie oder eine Reise im Bandbus durch ein Fraktalzoom, über den Wolken endend.

    Ihre Debut war ein Lo-fi Pop Ethos, mit 17 Jahren im Alleingang eingespielt. Doch bereits auf dem nächsten Album musste der etwas unschuldige Soul-Pop einem imposanten, lauten Starkstrom Industrial Rock weichen, als sie auf dem Dachstock eines Freundes einen alten Juno 60 Synth fand. Darauf folgte eine analoge Motown-Hommage und ein psychedelisches Konzept-Album. Evelinn Trouble's Songwriting ist ehrlich und direkt und zielt dorthin, wo's am meisten wehtut, mit Texten die persönliche und politische Themen zu verschmelzen scheinen. Wie zum Beispiel im Song „WISH MMXVII“, den Trouble nach einem Aufenthalt in Athen schrieb, wo sie ein Lager für Geflüchtete besuchte, um sich ein Bild der Tragödie zu machen. Oder in „Warface“, ihr Protest-Song gegen die Schweizer Waffenexportindustrie.

    Und nun teilt uns dieser Shapeshifter etwas nonchalant mit, ihre nächste EP „Hope Music“ sei neuzeitlicher Pop“. Wie ihr Debut, sind die Songs im Alleingang entstanden, die Soundwelt ein Sammelsurium aus zwei Jahren Homerecording in diversen Schlaf -und Hotelzimmern, Dachböden und Kellern dieser Welt. Gemischt wurde alles in Berlin, wo die nomadische Trouble nun lebt. Kann das wirklich „neuzeitlicher Pop“ sein? Die beste Beschreibung ist wohl; „Hope Music“ klingt so, als hätten Patti Smith und Thom Yorke zusammen ein Baby gemacht.

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  • Sonntag 9.12.18
    doors 20.00, show 21.00

    ALLAN RAYMAN (CAN)

    No supportband!

    So 9.12.18

    ALLAN RAYMAN (CAN)

    No supportband!

    doors 20.00, show 21.00

    Voverkauf: chf 34

    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Mit "Much To Much" und "All At Once" wurde 2016 der Startschuss für das Universum Allan Raymans gelegt. Ein Sänger ohne Hintergrund und Geschichte, ohne Vergangenheit oder klar kommunizierte Zukunft, ohne Drang auf schnellen Erfolg und Jubel für sein Dasein. Nein, mit seinen nächtlich-schönen Balladen zwischen Alternative Soul und Indie R&B drückte der Sänger aus Lost Springs nicht einfach so aufs Gaspedal. Vielmehr ist ihm die kapitelhafte und in Lieder getunkte Illustration seines Lebensweg wichtig.

    Im Oktober 2016 erfolgt darauf mit dem lang ersehnten Debüt-Album "Hotel Allan" die erste grosse Offenbarung um den schattenhaften Künstler hinter umgarnend-süffigen Stücken wie dem verspielten "Tennessee" oder liebestrunkenen "Lucy The Tease". Doch auch trotz Album und Konzerten quer durchs Land hält Rayman verschwiegen, lässt nur wissen, dass mit jeder weiteren Veröffentlichung ein weiteres Kapitel seines Dasein gelüftet wird.

    Es ist schnell zu merken, dass hier mit allen Mitteln der Dramaturgie gespielt wird. Die Figur Allan Rayman ist weit mehr als die Musik, welche das Herz dieses singenden Phantom am schlagen hält. Videos für Songs wie dem mit Romantik und Verlust verbundenen "The Cage" oder "Repeat" von Raymans letztjährigem Album "Roadhouse 1" kommen mit einer feinfühligen Ästhetik daher und wirken eher wie Kurzfilme, als herkömmliche Musikvideos. Diese cineastische Grösse und der damit verbundene Klang-Epos bringt der ominöse Einzelkämpfer am 9. Dezember auf die Bühne des Mascotte in Zürich.

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  • Mittwoch 23.1.19
    doors 20.00, show 21.00

    RUSSIAN FEVER proudly presents: MUMIYTROLL (RUS)

    «live in Concert!»

    Mi 23.1.19

    «live in Concert!»

    RUSSIAN FEVER proudly presents: MUMIYTROLL (RUS)

    doors 20.00, show 21.00

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  • Dienstag 5.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    KHRUANGBIN

    «Only show in Switzerland !»
    support tbc

    Di 5.2.19

    «Only show in Switzerland !»

    KHRUANGBIN

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 48
    Abendkasse: chf 50 (ohne Gewähr)

    Happy birthday mascotte!
    Das mascotte freut sich sehr, mit Khruangbin am 15. Geburtstag eine seiner Lieblingsbands präsentieren zu dürfen.

    Es war schon eine wundersame Musik, die Khruangbin 2015 mit ihrem Debüt in die Welt setzten. Wo Bass und Schlagzeug ein Fundament aufzogen, das einen über filigrane, entschlackte Grooves zurück in die Hochphase von Funk und Soul beamte, war es vor allem die Exotik im Spiel von Gitarrist Mark Speer, die der Band eine ureigene Note verlieh.

    Wesentlich inspiriert vom rasenden Surf-Sound eines Dick Dale und vom Thai-Funk der 60s (mit dem thailändische Gitarristen US-Musiker wie Santana zitierten, indem sie deren Stil mit asiatischen Folk-Klängen kreuzten) verschmolzen Khruangbin auf "THE UNIVERSE SMILES UPON YOU" somit Westliches und Fernöstliches zu einer Art „Surf’n’Soul“. Mit "CON TODO EL MUNDO" wiederum dehnt das Trio seine Definition von Weltmusik nun in beide Richtungen aus.

    Während es den Verästelungen des Soul jetzt auch mal Richtung Disco („Evan Finds The Third Room“) folgt, zeigt ein Stück wie „Maria También“ auf, wie gut sich funkige Scharfkantigkeit mit arabesker Gitarrenschnörkelei versteht, die Khruangbin primär iranischen Musiktraditionen entlehnen. Gesungen wird hier übrigens abermals nur selten, und wenn, dann nur im Hintergrund. Doch wer braucht schon Gesang, wenn das mit dem Singen auch eine Gitarre übernehmen kann?

    Der Ticketvorverkauf beginnt am Donnerstag, 08.11./10.00h via Starticket.ch!
    Better be early than sorry!

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  • Mittwoch 6.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    Mi 6.2.19

    THE PAPER KITES (AUS)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 32
    Abendkasse: chf 34 (ohne Gewähr)

    Die Indie Folk/Rock Band The Paper Kites wurde vor fünf Jahren in Melbourne von High School Freunden gegründet. Seither hat das Quintett mit über 20Millionen klicks auf Youtube und über 160‘000 Facebook-Fans nicht nur in seiner Heimat schon für einiges Aufsehen gesorgt. Schon nach dem Release ihrer ersten EP „Woodland“ (2011) spielte die aufstrebende Band im ausverkauften The Corner Hotel, einem legendären Konzertlokal ihrer Heimatstadt. 2012 trat die Band zu ihrer ersten Headliner Tour durch Australien an. Die Shows in kleineren Venues des Landes waren restlos ausverkauft. Ein Song der Debüt-EP wurde in der US Serie „Grey‘s Anatomy“ gefeatured. 2012 folgte die nächste EP und die nächste Australien-Tour durch grössere Konzertlokale. 2013 wurde das erste Album aufgenommen. „States“ brachte die Band schliesslich erstmals nach Amerika und Kanada und mit dem zweiten Longplayer „Twelvefour“ (2015) besuchten The Paper Kites im Frühjahr erstmals auch Europa.

    Die Paper Kites haben sich dieses Mal auf eine etwas andere Schiene begeben. Zwar bleiben sie dem klassischen Indie-Folk-Sound treu, setzen allerdings mehr auf starke Texte und eine gehörige Portion Melancholie. Nachts ist die goldene Zeit der Kreativen. Zumindest wird dies oft behauptet. Und ja, auch ich muss gestehen, nachts, wenn die Gedanken aus ihrem Käfig gelassen werden, genau dann entstehen die besten Ideen. Diese mythologische Eigenschaft haben sich The Paper Kites für „twelvefour“ zu Nutze gemacht. Das Album wurde ausnahmslos zwischen Mittenacht und vier Uhr morgens geschrieben. Ganze zwei Monate stellte sich Frontmann Sam Bentley komplett auf diesen Rhythmus ein und verfasste ein komplettes Konzeptalbum. Ein Album, das durch die Melancholie der Nacht vorangetrieben wurde. Auch wenn man nun vermuten mag, die Texte verlieren sich in einer Mischung aus nächtlichem Blues und „was-soll-ich-nur-tun“-Herzschmerz, der liegt nicht ganz richtig. Emotionaler Realismus, Geschichten aus Liebe und Sehnsucht und dessen Aufeinandertreffen.

    Ohne Vorankündigung haben The Paper Kites ihr drittes Album auf eigene Faust veröffentlicht. Was auf den ersten wie eine große Dummheit erscheint, ist in Wirklichkeit aber ein wohlüberlegter Marketing-Gag. Mit On the train ride home veröffentlichten die Aussies im April dieses Jahres völlig überraschend ein Mini-Album, das mit nur acht kurzen Songs und einer minimalistischen Besetzung auf den ersten Blick eher wie ein Skizzenbuch von Frontmann Sam Bentley wirkt. Doch wie schon zu erwarten war, ist das nicht alles: Die Veröffentlichung ist in Wirklichkeit nur ein Teaser für die eigentliche dritte Platte „On The Corner Where You Live“, die gleichzeitig für September angekündigt wurde. Für einen reinen Marketing-Gag sind die Songs aber erneut extrem ausgereift und würden in einem anderen Kontext trotz des fehlenden Bandsounds problemlos als reguläres Album durchgehen. Man darf hoffen, dass The Paper Kites ihrer grenzenlosen Melancholie in Zukunft auch wieder etwas Zuversicht beimischen. Denn mit „On the train ride home“ liefern sie den perfekten Soundtrack für eine nächtliche Zugfahrt ab.

    „On The Corner Where You Live“ erscheint am 21. September.

     

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  • Freitag 8.2.19
    doors 19.00, show 19.30

    SEAFRET(UK)

    support ROSBOROUGH (NI)

    Fr 8.2.19

    SEAFRET(UK)

    support ROSBOROUGH (NI)

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 38
    Abendkasse: chf 40 (ohne Gewähr)

    Seafret ist ein Duo aus Brislington/UK, welches sich aus Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry DraperSeafret zusammensetzt. Seafret ist ein Wortspiel aus dem Begriff Fretboard (Griffbrett einer Gitarre) und dem Nebel, der in East Yorkshire von der Nordsee heranrollt und beschreibt poetisch und zutreffend welche Art von Musik wir unter diesem Namen erwarten dürfen.

    Als sich Jack und Harry bei einer Open-Mic-Session kennenlernten, war ihr Erfahrungshintergrund recht unterschiedlich: Harry Draper war zwar ein paar Jahre jünger, aber schon ein erfahrener Musiker, während Jack Sedman buchstäblich gerade erst seine Stimme entdeckt hatte. Trotzdem starteten die  beiden direkt gemeinsam durch.

    Mit steigendem Erfolg im Netz ( Songs wie „Ocean“, „Atlantis“, „Wildfire“ oder „Be There“ wurden auf Youtube millionenfach gelikt) zog es das Duo nach London. Die Ferne von der Heimat, der temporäre Verlust von Freund_innen und Familie verarbeiteten sie ausgiebig auf den beiden ersten EPs von 2014 und 2015. Melancholie und Melodie verschmelzen zu einem betörend einfach gestrickten Soundteppich der aufzeigt, welches riesige Potential in ihnen steckt. Ihre Texte sind ehrlich und fesselnd und berichten über das Leben und seine Verwicklungen. Trotz ihres noch jungen Alters beweisen die zwei Musiker eine aussergewöhnlich gute Beobachtungsgabe und lassen die Welt nicht einfach so an sich vorbeiziehen.

    Mit ihrem wunderbaren Debütalbum „Tell Me It’s Real“ und der soeben erschienenen EP „Monsters“ bewaffnet, werden die beiden sympathischen Vollblut-Musiker erneut beweisen, wie sehr in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

    Wir freuen uns Seafret nach ihrer restlos ausverkauften Show im Mai 2017 erneute bei uns im mascotte begrüssen zu dürfen.

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  • Montag 11.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    Mo 11.3.19

    WILD NOTHING (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 34
    Abendkasse: chf 36 (ohne Gewähr)

    Es ist die Ruhe seiner beschaulichen Heimatstadt, die Jack Tatum seit 2009 Zeit für die Muse gibt. Im letzten Highschool-Jahr beginnt der Junge aus Blacksburg, Virginia, in seinem Schlafzimmer Songs aufzunehmen. Gitarre, Bass, Drum Machine und ein Laptop – das moderne Ein-Mann-Studio beherrscht Tatum bald aus dem Effeff. Als er unter dem Pseudonym Wild Nothing einige Songs auf MySpace hochlädt, wird das Indielabel Captured Tracks auf ihn aufmerksam. Insbesondere eine Coverversion des Kate Bush-Stücks "Cloudbusting" erreicht Plattenfirma und Blogosphäre. Zu seinem schimmernden Dreampop, von den Shoegaze-Heroen My Bloody Valentine schwer informiert, lassen sich mit dem Mitte 2010 erscheinenden Debüt "Gemini" dann auch weltweit Wunderkerzen anzünden. Ausführlich frönt das Album Tatums Liebe zum britischen Indiepop der 1980er, vor allem zu The Smiths, aber auch zeitgenössischeren Acts wie The Radio Dept. oder Ariel Pink.

    "So if 'Indigo' is not timeless then it's at least 'out of time'", sagt Jack Tatum alias Wild Nothing da im Pressetext zu seinem mittlerweile vierten Werk "Indigo" und erzählt, wie dringend er wollte, dass das gute Stück nach einem klassischen Studioalbum klingen würde und gleichzeitig nach seinen eigenen musikalischen Helden. Klingt alles irgendwie recht offen, um nicht sogar den bösen Begriff "schwammig" zu verwenden. Nicht Fisch, nicht Fleisch, mit Sicherheit kein schlabbrig gekochtes Gemüse, und doch eine knallbunte Farbpracht wie auf einer Sommerwiese bietet der Nachfolger des 2016 veröffentlichten "Life of pause" natürlich trotzdem. Letzteres war ja auch schon so ein Pop-Knallbonbon des einst auf der Chillwave surfenden Tatums, der sich in den Nachtclubs dieser Welt hörbar wohlfühlt. Und dennoch: So manches Mal wirkt das Aufflackern des Lichts von der Disco-Kugel fast ein bisschen melancholisch.

    Ohne eine gewisse Schwere oder Tiefe gehts bei Tatum dann eben auch nicht voran, wenngleich er sich von dem vertonten Sehnsuchts-Blick durch Milchglas mittlerweile ein ganzes Stück entfernt hat. Und so lassen sich zu den elf neuen Stücken auf "Indigo" sowohl die Hüften bewegen als auch die Augen ausweinen, hier darf und sollte man die Arme euphorisiert in die Höhe strecken und von den schönsten, unrealistischsten Dingen auf der Welt träumen. Allein schon der Opener "Letting go" ist derart lupenreiner wie gehaltvoller Pop, der selbst im Backofen-Sommer 2018 für Erfrischung bei dem einen oder anderen Hörer gesorgt haben dürfte – und dabei gehts hier um den symbolischen Wiederaufbau des Selbst nach dem Zusammenbruch einer Beziehung: "I want to be happier now / I want to be more than closed / Surreal, the way you made me out / The way you crashed me down." Klar zuckt da die Nadel auf dem Kitsch-Seismographen sofort los. Aber in einer Welt, in der Regenbogen-Einhörner und Flamingos miteinander im Pool plantschen, sollte das absolut in Ordnung gehen. Hauptsache Frieden.

    Selbigen dürfte Tatum allem Anschein nach längst mit sich gemacht haben. "Indigo" ist aus einem Guss und versteckt weder seine Pinke Zuckerwatten-Seite noch seinen langen dunklen Schatten. Der sanfte Eineinhalb-Minüter "Dollhouse" startet am Strand inklusive Kindergeschrei im Hintergrund, scheint plötzlich wellenartig zu verschwinden und ebnet damit den Weg für die Hafen-Fete von "Canyon on fire", das mit Rhythmus im Blut, Strom in den Gitarren und Partyhüten auf dem Kopf zum Tanz der etwas anderen Art einlädt. "Oscillation" hingegen sucht den Kampf mit dem Sturm auf offenen Gewässern, verwegen kommt das daher, fast schon lebensmüde und in dieser Abenteuerlichkeit doch auch wieder irgendwie romantisch. Und wenn Tatum schon so geradezu ansteckend die Welt umarmt, dreht man den Lautstärkeregler zu "Through windows" am besten etwas auf, während man die heimischen Fenster weit öffnet – davon darf sich gern jeder eine dicke Scheibe abschneiden. Mit dem schwermütigen "Bend" endet dieser Ausflug durch einen merkwürdigen Sommer, noch merkwürdigere Clubs, die merkwürdigsten Momente überhaupt, genauso, wie man ihn sich anfangs schon gedacht hat. In allerlei Blau-Schattierungen flimmert "Indigo" zum Schluss vorm inneren Auge vorbei, bis es einfach verstummt. Aus. Schwarz. Nun bitte weiterträumen.

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  • Samstag 16.3.19
    doors 19.30, show 20.00

    IZAL (ESP)

    support tbc

    Sa 16.3.19

    IZAL (ESP)

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    doors 19.30, show 20.00

    Vorverkauf: chf 39
    Abendkasse: chf 44 (ohne Gewähr)

    IZAL macht sozusagen eine 180-Grad-Drehung in der Art wie sie Musik und ihr Management verstehen. Nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit haben sich fünf Musiker zusammengeschlossen und in nur einem Jahr, basierend auf purer Anstrengung und Qualität, ein neues musikalisches Projekt zusammengestellt:
    IZAL. Mit dem Slogan: It’s music above all!

    Die Band hat als Headliner an den wichtigsten Festivals in Spanien gespielt: Sonorama Ribera, FIB, Low Festival und DCODE und wurde von den Festivalbesuchern zur beliebtesten Band gewählt.

    "Autoterapia", das vierte Studioalbum der Band, hat in Spanien die Spitze der Verkaufsrangliste erreicht. Im Februar 2019 startet IZAL eine Tour mit dem Namen "Gira Autoterapia". Sie werden einige Länder in Europa Besuchen wie Grossbritannien, Irland und die Schweiz. Es ist IZAL’s erstes Mal in der Schweiz. Am Samstag, 16. März wird im Mascotte Zürich gerockt!                                                       

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  • Samstag 23.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    UMSE (D)

    «"Durch die Wolkendecke" Tour 2019»
    support tbc

    Sa 23.3.19

    «"Durch die Wolkendecke" Tour 2019»

    UMSE (D)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 43
    Abendkasse: chf 45 (ohne Gewähr)

    Umse ist ein Kind des Ruhrpotts – und ewig Reisender. Ein Malocher-MC mit langem Atem, der sich endlich auszahlt. Für sein neues Album nahm er sich zwei Jahre Zeit, musste Tiefschläge überwinden, um "Durch die Wolkendecke" gehen zu können. Und genau so heisst auch seine aktuelle Platte.  

    Als Christoph Umbeck 1983 in Ratingen geboren, wächst der Teenager mit dem ersten grossen Deutschrap-Boom auf und beginnt um die Jahrtausendwende selbst mit dem Texten. Vor knapp einer Dekade kreierte Umse einen ersten kleinen Online-Buzz, nachdem seine Debüt-EP "Smart und weise" über 20.000 mal runtergeladen wurde und die MySpace-Community in 2007 zum "Most Wanted Artist" des Jahres wählte. Seit 2013 veröffentlicht Umse über Jakarta Records, das Kölner Label, das schon früh die internationalen Talente "Anderson .Paak", "AMNOBODI" und "Oddisee" entdeckte. Erst vor wenigen Monaten erschien das aktuelle Album "Durch die Wolkendecke", die gleichnamige Tour diesen Herbst lief mehr als erfolgreich.

    Im Frühjahr 2019 ist es soweit und Umse plus Gang kehrt zurück in die Clubs, um am Samstag, 23. März im Mascotte Zürich einmal mehr zu beweisen, dass Rap noch Tiefe, Attitude und Punch hat. 

     

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  • Montag 25.3.19
    doors 19.00, show 19.30

    MARIBOU STATE (UK)

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    Mo 25.3.19

    MARIBOU STATE (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: chf 36
    Abendkasse: chf 38 (ohne Gewähr)

    Geschlagene drei Jahre war es recht ruhig um die beiden DJs und Produzenten von Maribou State. Mit ihrem Debütalbum "Portraits" und diversen Remixes, etwa für Kelis oder Lana del Rey, katapultierte sich das Duo 2015 urplötzlich auf die großen Bühnen und Festivals dieser Welt. Jetzt bringen Chris Davids und Liam Ivory endlich ein neues Album raus: "Kingdoms In Colour" heißt die Platte. Und wie schon für das Debüt, haben die beiden mit der britischen Sängerin Holly Walker und erstmals auch mit Khruangbin zusammengearbeitet. Khruangbin sind drei Klangvirtuosen aus Texas, die mit Sorgfalt und Liebe zu Gitarre, Bass und Drums vornehmlich Instrumentalmusik zaubern. Wo Samples und Instrumente zusammentreffen, entsteht eine wahnsinnig ausgefeilte Soundlandschaft zwischen Ethno-Elementen, Lounge-Grooves, psychedelischen Riffs und Beatmusik.

     

    In einem Musikgeschäft in Peking haben Chris und Liam für den Song "Nervous Tics" ein Guzheng aufgenommen, ein chinesisches Saiteninstrument, das die Grundlage des Songs bildet. Von hier aus wächst der Track zu einem wunderschönen Klanggebilde aus schreitenden Drums und fröhlich zuckenden Synthies. Nervös klingt das aber nicht, eher heilend und aufmunternd. Im Text beklagt sich Maribou State über die omnipräsenten Smartphones, die uns mit ständigen Schlagzeilen und "hyperrealen Instagram-Bildern" in den Wahnsinn treiben. Insofern kann man den Song tatsächlich als Gegenmaßnahme betrachten.

    "Feel Good", der Titel der durch die Zusammenarbeit mit Khruangbin entstanden ist, lädt durch die angenehme Klang-Atmosphäre förmlich zum Einlullen ein - einfach nur zurücklehnen, sich gut fühlen und dabei jede einzelne Zelle auf sich wirken lassen. So lässt sich nun mit dem soeben erschienenen "Kingdoms In Colour" wunderbar zurücklehnen und auf die Live-Show von Maribou State warten, welche am Mi, 25. März im Zürcher mascotte stattfinden wird.

     

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  • Mittwoch 3.4.19
    doors 19.00, show 19.30

    KT TUNSTALL (UK)

    support tbc

    Mi 3.4.19

    KT TUNSTALL (UK)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 65.-

    Abendkasse : 67.-

    KT Tunstall ist zurück mit neuen, inspirierenden und emotional geladenen Songs, voller Energie und mit ihrer unverkennbar kraftvollen Stimme.
    Am Mittwoch, 3. April 2019 tritt die Sängerin im Mascotte in Zürich auf.

    Der Vorverkauf startet am Freitag, 12. Oktober um 10 Uhr.


    Ihre Hits «Black Horse & The Cherry Tree» aus dem Jahr 2006 und «Suddenly I See» aus 2007 sind jedem noch geläufig und in guter Erinnerung. Die neue Single «The River» kommt mit rockigen, rhythmischen Gitarrenriffs daher und einem eingängigen Refrain, wie man es von KT Tunstalls Hits kennt.

    Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin geht im Frühjahr 2019 mit ihrem neuen Album «WAX» auf Europa-Tournee. Im Rahmen dieser Tournee beehrt KT Tunstall das Zürcher Mascotte am Mittwoch, 3. April 2019. Die Fans dürfen sich freuen: Für die Konzerte Kündigt KT ein aufregend kreatives Set-up an, das einige Überraschungen bereithält.

    Das sechste Studioalbum von KT hat sie komplett selbst geschrieben. Produziert wurde die neue Platte von Nick McCarthy, dem Gründungsmitglied der weltbekannten Band Franz Ferdinand. «WAX» bietet auch Co-Writing-Beiträge unter anderem von Kings Of Leon Produzent Angelo Petraglia. Nach «KIN», ist «WAX» die zweite Platte einer Trilogie, die sich den Themen Körper, Geist und Seele widmet. In der ersten Single «The River», erklärt KT, geht es darum, dem Wahnsinn in der Welt zu entfliehen, schlechten Beziehungen zu entkommen und rein gewaschen zu werden – um Emanzipation durch die Natur also.

    Man darf gespannt sein auf die neuen Töne und die starke Stimme von KT Tunstall, die sie am 3. April 2019 zum Tourabschluss in Zürich präsentieren wird.

     

     

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  • Samstag 22.6.19
    doors 19.00, show 19.30

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    Sa 22.6.19

    ALL THEM WITCHES (USA)

    support tbc

    doors 19.00, show 19.30

    Vorverkauf: 38.-

    Abendkasse : 40.-

    Die meisten Bands professionalisieren sich mit der Zahl ihrer Veröffentlichungen immer weiter. Fette Produktionen, aufgeräumter Klang und mehr Mainstreamtauglichkeit ist häufig die Folge. Den Fans der ersten Stunde missfällt das des Öfteren. Im Falle von ALL THEM WITCHES braucht solch eine Entwicklung aber niemand befürchten.

    Mit ihrem unter der Klangregie von Dave Cobb (Rival Sons, Jason Isbell, Shooter Jennings) entstandenen vierten Album hatte die Band aus Nashville, Tennessee, einen gewaltigen Entwicklungsschritt vollzogen, der ihren Schmelztiegel-Sound aus Blues, Folk, Psychedelia, Rock, Stoner und Drone auf Platte perfektionierte. Auf ATW, ihrem von Gitarrist Ben McLeod produzierten fünften Album, sehen sich All Them Witches nun wieder auf sich allein gestellt, genauso wie mit einem frischen Besetzungswechsel konfrontiert.

    Für die Aufnahmen von „ATW“ begab sich das Quartett in eine einsame Waldhütte 20 Meilen vom heimischen Nashville entfernt. Die Produktion des nunmehr fünften Albums der Band nahm Gitarrist Ben McLeod gleich selbst in die Hand. Ungewünschte Einflüsse von außen gibt es auf der Platte demnach nicht. Dem Titel entsprechend findet der Hörer hier acht Songs vor, die 100% ALL THEM WITCHES darstellen.

    So findet sich in Jonathan Draper ein Neuzugang an den Keyboards, welcher in Songs wie ‘Half-Tongue’ jedoch unmissverständlich demonstriert, dass er zwischen The Doors und Deep Purple schwingende Orgeltöne ebenso wie atmosphärische Untermalungen mindestens so gut beherrscht wie sein Vorgänger Allan Van Cleeve. Abgesehen vom schrägen Ausreißer und Opener ‘Fishbelly 86 Onions’ (der wie ein kruder Bastard aus Booker T. & The M. G.’s’ ‘Green Onions’ und Jets ‘Are You Gonna Be My Girl’ anmutet) gibt sich die das Quartett auf ATW somnambul selbstversunken und fast schon meditativ den tonalen Trance-Zuständen hin, ohne dabei auch nur ansatzweise eine sedierende Wirkung zu entfachen.

    Und wie klingt das im Jahr 2018? Definitiv nach rotzigem Stoner Rock, regelmäßig ausladend und mit einer Menge Psychedelic Rock vermischt. THE DOORS haben im Sound von ALL THEM WITCHES genauso ihre Spuren hinterlassen wie LED ZEPPELIN. Konventionelle Songstrukturen spielen für die Amerikaner dabei eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen gleichen die acht Songs auf „ATW“ eher einem Fluss.

    Ob Pink Floyd-verspielt wie in ‘Workhorse’ oder mit ‘Harvest Feast’ das basischste Blues-Schema in hypnotisierender Zeitlupe zelebrierend – All Them Witches zeigen uns abermals die bezaubernden Vorzüge der Entschleunigung auf.

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